Loading...

Flyer zu „Stark im Amt!“


Kontakt

Marlene Göhl
E: mgoehl-at-bs-anne-frank.de

Nicole Broder
T: 069 56 000-235
E: nbroder-at-bs-anne-frank.de

 


Gefördert durch:


Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert.
 





Wir leben in einer vielfältigen Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion, Ethnizität und Sprachgemeinschaft zusammenleben. Diversität ist in Deutschland gesellschaftliche Realität. Wenn wir von Diversität sprechen, müssen wir aber immer auch gesellschaftliche Verhältnisse und Diskriminierungen mitdenken. Denn individuelle Möglichkeiten und Chancen sind in unserer Gesellschaft weiterhin ungleich verteilt.

Die öffentliche Verwaltung hat den Auftrag, ihre Leistungen ohne Ansehen der Person zu erbringen. Doch wie überall in der Gesellschaft kann uns auch hier Diskriminierung begegnen. Gelegentlich ist sie leicht zu erkennen; manchmal präsentiert sie sich eher subtil und ist oft nicht einmal beabsichtigt. In ihrer Wirkung bleibt sie jedoch verletzend und nimmt massiv Einfluss auf die Leben derjenigen Menschen, die sie erfahren.

Wie erkenne ich, ob eine Handlung oder Aussage diskriminierend ist? Wie kann ich Diskriminierungen in der Verwaltung vorbeugen? Und wie begegne ich Diskriminierung in meiner Behörde?

Das Projekt „Stark im Amt!“ unterstützt Personalverantwortliche, Mitarbeitende sowie Auszubildende der öffentlichen Verwaltung darin, Diskriminierung, Antisemitismus und Rassismus zu erkennen und ihre Handlungskompetenzen im Umgang mit diskriminierenden, antisemitischen und rassistischen Äußerungen und Handlungen zu stärken. Zu unseren Angeboten gehören u.a.
 
  • Fortbildungen zu den Themen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus
  • Beratung von Führungskräften und Teamleitungen zum Thema Diversity Management
  • Fachvorträge zu den Themen Diskriminierungsprävention und Förderung von Vielfalt

Beratung und Fortbildung
Diversity Management und Umgang mit Konfliktfällen
in der öffentlichen Verwaltung

Diversity Management ist nicht nur ein Schlagwort in Banken und Unternehmen der freien Wirtschaft, sondern hat auch den öffentlichen Sektor erreicht. Die Gestaltung von Vielfalt ist auch für das Personalwesen der Verwaltung – sei es auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene – mittlerweile eine zentrale Aufgabe. Doch wie gelingt es, dass alle Mitarbeitenden ein Gefühl der Chancengleichheit und Anerkennung erleben? Wie lassen sich Strukturen und Prozesse in diese Richtung verändern? Und vor allem: Wie lässt sich mit Konflikten umgehen, in denen nicht unterschiedliche Sichtweisen eine Rolle spielen, sondern Vorurteile und Stereotype?

Gesellschaftliche Entwicklungen und Debatten machen auch vor „dem Amt” nicht halt. Rechtspopulistische Äußerungen, Verschwörungsglaube oder Sexismus treten auch hier mehr oder weniger offen zutage. Mit unserem Projekt „Stark im Amt!“ unterstützen wir Personalverantwortliche, Mitarbeitende und Auszubildende der öffentlichen Verwaltung darin, Diversität zu fördern und Diskriminierung insbesondere in Form von Antisemitismus und Rassismus wirksam zu bekämpfen.

Der Umgang mit Diskriminierung und das Thema Diversity Management sind dabei eng miteinander verflochten. Wir wollen Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung dabei unterstützen sowohl Diversity-Management-Maßnahmen umzusetzen als auch in Konfliktfällen, bei denen Rassismus oder Antisemitismus eine Rolle spielen, handlungsfähig zu sein.

Zu diesem Zweck haben wir gemeinsam mit Expert*innen aus dem Bereich des Diversity Managements Maßnahmen der Beratung und Fortbildung für Mitarbeitende aller Ebenen der öffentlichen Verwaltung entwickelt. Die verschiedenen Formate können unabhängig voneinander besucht werden und sollen im letzten Jahresviertel 2022 stattfinden.

Unser Angebot wird folgende Formate umfassen:

Führungskräfte-Coaching
In einem dreitägigen Coaching werden Führungskräften und Teamleiter*innen aus der öffentlichen Verwaltung die Grundlagen zu den Themen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus sowie Diversity Management nähergebracht.

Das Coaching baut auf drei inhaltlichen Säulen auf:
1. Sensibilisierung für und Umgang mit Antisemitismus und rassistischer Diskriminierung. Darüber hinaus Schaffung eines Bewusstseins für eigene Privilegien und den Umgang mit (unbewussten) Vorurteilen.
2. Stärkung sowohl der Arbeit in heterogenen Teams als auch der demokratischen Kompetenzen sowie der Resilienz gegenüber Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit
3. Gestaltung von Maßnahmen zur Diskriminierungsprävention und Vielfaltsförderung sowie einer inklusiven Kultur.

Das Coaching findet an drei Terminen über einen Zeitraum von drei Wochen statt. Der erste Termin wird in einem halbtägigen digitalen Format durchgeführt. Der anschließende zweite Termin findet als ganztägige Präsenzveranstaltung statt. Für den dritten Termin finden wir uns wieder halbtätig im digitalen Raum zusammen.

Sensibilisierungswoche mit „Lunch & Learn“
Bei der Sensibilisierungswoche haben Interessierte aus der Verwaltung die Möglichkeit, sich zu spezifischen Themen aus dem Kontext des Diviersity Management zu informieren. Eine Woche lang finden wir uns mittags zu einer Stunde „Lunch & Learn“ zusammen. In diesen fünf Tagen wird es Inputs von unterschiedlichen Speaker*innen zur Sensibilisierung für Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus geben.

Diversity 1:1 Coaching
Wir bieten kompetente Beratung und Unterstützung durch ausgewiesene Expert*innen im Bereich Diversity Management an. Die individuellen Coachingangebote orientieren sich dabei stets an den Bedarfen und Anliegen der Interessierten.

Die Diversity-Lernreise
In unserer vierwöchigen Lernreise befassen wir uns intensiv mit unterschiedlichen Fragen rund um das Thema Diversity Management. Neben einer gemeinsamen Kick-off-, Halbzeit- und Abschlussveranstaltung erarbeiten sich die Teilnehmenden in wöchentlich stattfindenden Arbeitskreisen gemeinschaftlich das Thema Diversity und Diversity Management.

Sie haben Interesse? Dann kontaktieren Sie uns!