Loading...
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist eine Initiative für alle Schulmitglieder, die sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einsetzen wollen.

Die Bildungsstätte Anne Frank ist offizielle Hessen-Koordinatorin des Projekts und damit zuständig für 135 Partnerschulen, darunter zehn in Frankfurt.
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt von und für Schüler*innen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und zivilgesellschaftliches Engagement zu entwickeln. Das Projekt ist das größte Schulnetzwerk Deutschlands, dem bundesweit mehr als 3400 Schulen (Stand: August 2020) angehören.

Seit seiner Gründung gilt: „Die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart, der Nationalität und was auch immer, lehnen wir ab.“

Der Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist dabei kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft. Es gibt keine Schulen ohne Rassismus, aber Courage-Schulen sagen: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule, indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt wenden.

In Hessen hat die Initiative die Bildungsstätte Anne Frank damit beauftragt, die Courage-Schulen in Hessen bei diesem Prozess zu begleiten, sie zu vernetzen und bei der Umsetzung von Courage-Projekten zu unterstützen.

Digitaler Fachtag zu rechten Gedanken und Ideologien rund um die Schulwelt


Rechtsextremismus, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit sind Phänomene, die uns tagtäglich in den Nachrichten, im gesellschaftlichen
Umfeld, aber auch im Klassenzimmer begegnen können. Der digitale Fachtag "rechts.extrem.alltäglich" zu rechten Ideologien in Schule und Alltag bietet Schüler*innen sowie Lehrkräften und Multiplikator*innen die Möglichkeit der Weiterbildung und Vernetzung. Zur Kooperationsveranstaltung der beiden Landeskoordinationen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Bayern und Hessen sind alle Akteur*innen des Courage-Netzwerks, Multiplikator*innen und Interessent*innen herzlich willkommen.
 
Die Veranstaltung besteht aus  zwei Vorträgen (separat für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte). Am Nachmittag gibt es dann Möglichkeit, einen Workshop mit einem bestimmten Themenschwerpunkt zu besuchen.


Anmeldung ausschließlich über SoR Bayern
Anmeldeschluss: 21.09.21
zum Flyer

 

Limburger Courage-Schule beim Gedenktag für die Opfer von Hanau

"Wir lehnen jegliche Form von Rassismus ab": Zum Jahrestag des rassistischen Terroranschlags von Hanau am 19. Februar waren Schüler*innen der Drauborner Freiherr-vom-Stein Schule mit Plakaten an einer Gedenkveranstaltung in Limburg mit dabei. 

Eine Schule kann in das Courage-Netzwerk aufgenommen werden und den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ tragen, wenn sich mindestens 70 Prozent aller Menschen an dieser Schule in einer geheimen Abstimmung zu den drei Punkten der folgenden Selbstverpflichtung bekennen:

1. Ich setze mich dafür ein, dass meine Schule nachhaltige Projekte, Aktionen und Veranstaltungen durchführt, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.

2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, dann wende ich mich dagegen, spreche dies an und unterstütze eine offene Auseinandersetzung, damit wir gemeinsam Wege finden, einander respektvoll zu begegnen.

3. Ich bin aktiv, damit meine Schule jedes Jahr Projekte gegen alle Formen von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, durchführt.
  1. Bilde mit weiteren Schulmitgliedern, die sich dafür einsetzen wollen, dass ihr eine Courage-Schule werdet, eine Initiativgruppe. Nehmt am besten auch Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen auf.
  2. Plant gemeinsam, wie ihr alle Schulmitglieder über die Idee einer Courage-Schule informiert. Nutzt verschiedene Möglichkeiten: einen Artikel in der Schulzeitung schreiben, euer Vorhaben in der Schüler*innenvertretung ansprechen, Flyer verteilen, die Selbstverpflichtung mit den drei Punkten am SV-Brett anbringen oder einen Infostand auf dem Schulfest aufbauen.
  3. Ihr müsst euch auf eine Person als Patin oder Paten einigen, die euer Engagement gut unterstützen kann und sie für diese Aufgabe gewinnen. Nicht nur Personen des öffentlichen Lebens aus Medien, Wirtschaft, Kunst, Politik oder Sport, sondern auch medial unbekannte Personen können dies.
  4. Informiert die Schule über den Ablauf der anstehenden Abstimmung. Sie kann in allen Klassen am selben Tag oder auch getrennt durchgeführt werden. Ausführliches zur Abstimmung findet ihr hier auf dem Infoblatt.
  5. Zeigt das Abstimmungsergebnis: Haben mindestens 70 Prozent aller Schulmitglieder mit Ja gestimmt, ist die Voraussetzung erfüllt, eure Schule ins Courage-Netzwerk zu bringen. Dann schickt die Schulleitung den Auftrag mit der Schildbestellung an die Bundeskoordination.
  6. Die Bundeskoordination überprüft alle Angaben, schickt euch eine Aufnahmebestätigung zu und informiert eure Landeskoordination darüber.
  7. Spätestens jetzt nehmt ihr unbedingt den Kontakt zu eurer Landeskoordination auf. Denn sie wird mit euch den Termin der Titelverleihung vereinbaren und ihn der Bundeskoordination mitteilen.
  8. Plant mit kreativen Ideen den festlichen Akt der Titelübergabe. Eure Landeskoordination berät und unterstützt euch dabei.
  9. Wurden Termine gut kommuniziert, kommen Metallschild, Handbuch und weitere Materialien mindestens eine Woche vor der Titelverleihung bei euch an.
  10. Auf der von euch gestalteten Feier erhält eure Schule in Anwesenheit der*des Pat*in von der*dem Landeskoordinator*in die offizielle Ernennungsurkunde und befestigt das Logo-Schild sichtbar am Schulgebäude.

Landestreffen

Publikationen

Workshops im Jungen Programm

Kontakt
Sabrina Becker, Landeskoordinatorin
069 560 00 256
sbecker-at-bs-anne-frank.de 
SoR Bundeskoordination
 
Unterstützer