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Montag, 10. Juni 2024 bis
Sonntag, 16. Juni 2024


Flyer zum Anne Frank Tag 2024


Kontakt

Karla Ónodi
(sie/ihr - she/her)
E: events-at-bs-anne-frank.de


Veranstalter*innen


Partner*innen


Am 12. Juni 1929 wurde Annelies Marie Frank in Frankfurt am Main geboren. Mit nur 15 Jahren starb sie im KZ Bergen-Belsen.

Um an die Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs zu erinnern, haben wir 2017 zusammen mit der Stadt Frankfurt den Anne Frank Tag ins Leben gerufen. Seitdem findet er jährlich am oder rund um den Geburtstag der bekanntesten Tochter Frankfurts statt.

Gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und vielen anderen Akteur*innen aus Kultur, Politik und Zivilgesellschaft setzen wir an diesem Tag ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.
„Warum können die Menschen nicht friedlich miteinander leben?“
– Anne Frank am 3. Mai 1944

Im Mai 1944 schreibt Anne Frank in ihr Tagebuch: „Warum können die Menschen nicht friedlich miteinander leben?“ Sie beschreibt die Verzweiflung im Angesicht des tobenden Krieges, die sie, ihre Familie und weitere Menschen in ihrem Versteck vor den Nazis in einem Amsterdamer Hinterhaus erleben. Ebenso schreibt sie von Hoffnung auf Veränderung.

Nachdem das Hinterhausversteck im August 1944 entdeckt wurde, kam Anne Frank über verschiedene Stationen ins Konzentrationslager Bergen-Belsen und starb dort Anfang 1945. Das Ende der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ein in Frieden vereintes Europa hat sie nicht mehr erlebt. Erst einige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und Anne Franks Tod, bekennen sich europäische Länder 1949 im Zuge der Gründung des Europarats gemeinsam zu Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit. 1952 findet schließlich das erste Treffen der Europäischen Parlamentarischen Versammlung – der Vorläuferin des heutigen Europäischen Parlaments – statt.

Am 12. Juni 2024 wäre Anne Frank 95 Jahre alt geworden. Ihren halbrunden Geburtstag begehen wir in diesem Jahr mit einer ganzen Woche voller Veranstaltungen zu ihren Ehren. Mit Blick auf das aktuelle Weltgeschehen, andauernde Kriege und Konflikte, setzen wir im Europawahljahr 2024 unsere Hoffnung in den Frieden und eine demokratische Gemeinschaft, die ihre Werte aktiv gegen Hass und Menschenfeindlichkeit verteidigt.

Zum Programm des Anne Frank Tags 2024   
Alle wollen Frieden – aber wie? Politische Lösungsansätze in Israel und Palästina  

18:00 – 19:30 Uhr, Volkshochschule Frankfurt am Main, Sonnemannstraße 13, 60314 Frankfurt am Main
  
Eintritt: frei

Eine Podiumsdiskussion mit:

Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank,
Prof. Dr. Reinhard Wolf, Professur für Internationale Beziehungen, Goethe Universität,
Jouanna Hassoun, Transaidency /Trialog-Projekt Israel-Palästina  

Moderation: PD Dr. Tobias Freimüller, Stv. Direktor Fritz Bauer Institut,  
Begrüßung: Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen

Die Veranstaltung rückt die Frage nach den Chancen der israelisch-palästinensischen Annäherung und politischen Ansätzen der Konfliktlösung in den Blick. Neben Informationen über die Situation des Konflikts und seiner Geschichte bringen die Podiumsgäste ihre Expertise in der Friedens- und Konfliktforschung, der politischen Bildung sowie palästinensische und israelische Perspektiven auf den Konflikt und die Frage nach Deeskalationschancen ein.

Eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule Frankfurt am Main, des Fritz Bauer Instituts und der Bildungsstätte Anne Frank  
 
Anmeldung erforderlich mit der Kursnummer 0108-50 
Zur Anmeldung

„Einsamkeit und Widerhall. Jüdische Perspektiven auf den 7. Oktober“ 

Podiumsgespräch  

20 Uhr,  Evangelische Akademie Frankfurt,  Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main  
 
Mit Laura Cazés, ZWST, Publizistin und Moderatorin, FFM
Ruben Gerczikow, Publizist und Autor, Berlin Benjamin Graumann, Vorstand Jüdische Gemeinde FFM
Esti Rubens, Vorstand Jüdische Studierendenunion, Karlsruhe  
Moderation: Sabena Donath, Zentralrat der Juden in Deutschland  

Am 7. Oktober 2023 widerfuhr Israel das größte und brutalste antisemitische Massaker seit der Shoah. Die damit verbundene Welle weltweiter antisemitischer Gewalt ist ein Wendepunkt für die jüdische Gemeinschaft. Diese Erfahrungen rufen für viele Jüdinnen und Juden dunkelste Erinnerungen und Retraumatisierungen hervor – das meist ausbleibende gesamtgesellschaftliche Bewusstsein und die zumeist fehlende Empathie für das Ausmaß dieser Katastrophe lässt viele isoliert und sprachlos zurück. Auch vor dem 7. Oktober 2023 befanden sich Jüdische Gemeinden permanent im Spannungsfeld zwischen Polizeischutz und der gleichzeitigen Bemühung, jüdisches Leben sichtbarer, offener und zugänglicher zu machen. Unser Podiumsgespräch lässt verschiedene jüdische Perspektiven zu Wort kommen und versucht, die Ereignisse und Auswirkungen des 7. Oktobers einzuordnen und persönlichen und institutionellen Herausforderungen Raum zu geben.  

Eine Veranstaltung der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Deutschen Gewerkschaftsbunds Frankfurt am Main, des Evangelischen Stadtdekanats Frankfurt und Offenbach, der Initiative Synagoge Rödelheim und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.  
 
Anmeldung erforderlich über die Evangelische Akademie Frankfurt
Zur Anmeldung
Frankfurter Schulpreis 2024 – Frieden mit mir, mit dir, mit allen 

Preisverleihung, geschl. Gesellschaft  

11:00 – 13:00 Uhr, Paulskirche, Paulsplatz 11, Frankfurt am Main  

Moderation: Aisha Camara, Kommunikationsexpertin

Frieden zu schließen mit sich selbst, mit anderen und weltweit erfordert, den Blick auf eine vielfältige Gesellschaft zu richten und ein Verständnis für vielfältige Werte, Bedürfnisse und Konflikte zu entwickeln. Unter dem Motto „Frieden mit mir, mit dir, mit allen“ haben sich Frankfurter Schüler*innen aller Schulformen damit beschäftigt, was es für eine friedliche Gesellschaft braucht, und politische Handlungsmöglichkeiten zur Sensibilisierung für das Thema ergründet. Die Gewinner *innen werden bei einer feierlichen Zeremonie in der Paulskirche von Bildungsdezernentin Sylvia Weber und der Jury mit dem Frankfurter Schulpreis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung des Dezernats für Bildung, Immobilien und Neues Bauen und des Stadtschulamts der Stadt Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank (nur für geladene Gäste)

Der Nationalsozialismus an der Macht 1930 – 1932

Vortrag

18 Uhr, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.802

Mit Dr. Jörg Osterloh, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut

In den Freistaaten Thüringen, Braunschweig, Anhalt, Oldenburg und Mecklenburg-Schwerin gelangte die NSDAP bereits in den Jahren 1930 und 1932 während der Staatskrise der Weimarer Republik in die Regierungsverantwortung. Wie es dazu kam und mit welchen Eingriffen nationalsozialistische Minister die Landespolizeien, Schulen, Universitäten, Theater und Museen umformten, beleuchtet der Vortrag schlaglichtartig. Er geht auch auf die Reaktionen der Reichsregierung und der Öffentlichkeit hierauf ein.

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts  

Art & War: Through The Eyes of Women

Vernissage und Ausstellung  

18 Uhr, stadtRAUMfrankfurt, Mainzer Landstraße 293, 60326 Frankfurt am Main 
Eintritt: frei

Dauer der Ausstellung: bis 12. August 2024

Mit 3 Künstlerinnen aus der Ukraine  
Moderation: Dr. Viktoriia von Rosen


Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat das Leben vieler ukrainischer Frauen stark verändert. Einige Frauen fliehen aus der Ukraine, um sich und ihre Kinder zu schützen. Andere Frauen kämpfen aktiv für ein Ende des Krieges. Und es gibt Frauen, die sich als Aktivistinnen für Frieden in Europa einsetzen. Die Ausstellung „Art & War: Through The Eyes of Women“ ist ein Versuch eines künstlerischen Dialogs über die Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft in Zeiten von Herausforderungen wie dem Krieg aufzubauen.

Eine Veranstaltung des Ukrainian Coordination Center e.V. in Kooperation mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten Anmeldung Vernissage: amka.kultur-at-stadt-frankfurt.de  

„Bin ich deutsche*r oder jüdische*r Schriftsteller*in?“  

Podiumsdiskussion  

19 Uhr, Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main 

Eintritt: frei  

Mit Nele Holdack, Marje Schuetze-Coburn und Michaela Ullmann (Herausgeberinnen von „Lion Feuchtwanger: ,Bin ich deutscher oder jüdischer Schriftsteller?‘“)

Anschließendes Podiumsgespräch mit den Autor*innen Lana Lux und Yevgeniy Breyger

Moderation: Shelly Kupferberg

„Bin ich deutscher oder jüdischer Schriftsteller?“, fragte Lion Feuchtwanger 1933 in einem Essay, während der frühen Phase seines Exils und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland. In einer Zeit, in der die Nazis begannen, ihre Macht zu konsolidieren und ihre antisemitische Ideologie aktiv umzusetzen, wurde Feuchtwanger, ein prominenter Schriftsteller der Weimarer Republik, zur Zielscheibe. Seine Werke wurden verbrannt, er wurde seines Hauses und Eigentums enteignet. Er selbst kam nie mehr nach Deutschland zurück.

Feuchtwangers Reflexion über seine Identität und Zugehörigkeit als deutscher Schriftsteller jüdischer Herkunft wirft ein Licht auf die damaligen gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen das Judentum als unvereinbar mit der deutschen Identität angesehen wurde. Trotz Verfolgung und Exil behauptete er sich als deutscher Kosmopolit, dessen Herz jüdisch schlug und dessen Denken der Welt gehörte.

In einer Podiumsdiskussion mit herausragenden Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur, die sich in ihren Werken und öffentlichen Auftritten intensiv mit Themen rund um Identität und Herkunft, Krieg und Frieden, Antisemitismus und das jüdische Leben in der Gegenwart auseinandersetzen, sollen Feuchtwangers Überlegungen auf ihre anhaltende Relevanz untersucht werden.

Die Diskussion soll tiefer gehende Fragen ansprechen: Wie beeinflusst Identität kreatives Schaffen und inwiefern formen gesellschaftliche Krisen – speziell der manifeste Antisemitismus – das individuelle und kollektive Selbstverständnis? Indem sie die Schnittstellen zwischen jüdischer und deutscher Identität auslotet, öffnet die Diskussion Raum, um die dynamische Beziehung zwischen Identität, Zugehörigkeit und kreativem Ausdruck neu zu erfassen.

Eine Veranstaltungskooperation von Bildungsstätte Anne Frank e. V. und Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.

Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Friedenslieder singen

Offenes Singen mit Band  

19:30 Uhr, Alte Nikolaikirche, Römerberg, 60311 Frankfurt am Main

Mit Stadtjugendreferentin Jessica Kogoj, Se Bänd

Gerade wenn Frieden fehlt, fühlen wir uns ohnmächtig. Wir suchen nach Halt und Worten, die uns tragen. Musik kann eine Sprache sein, um unsere Gefühle auszudrücken. Gemeinsam werden wir verschiedene Friedenslieder singen. Bekannte und unbekannte Lieder, um Vertrautes und Neues zu teilen. Das Friedensliedersingen wird von der Stadtjugendreferentin Jessica Kogoj und Se Bänd im Auftrag der Evangelischen Jugend in Frankfurt durchgeführt.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Jugend Frankfurt in Kooperation mit der Evangelischen St. Paulsgemeinde und dem Frankfurter Jugendring 
 „Warum können die Menschen nicht friedlich miteinander leben?“

Zweitägiger Workshop für Schulklassen  
Do 13. Juni & Fr 14. Juni 2024
9:00 – 11:30 Uhr, Goethe-Universität, Campus Westend, 60323 Frankfurt am Main

Mit Fabienne Diehl, Fritz Bauer Institut

Wie aktuell ist Anne Franks Frage „Warum können Menschen nicht friedlich miteinander leben?“ Was sichert eigentlich ein friedliches Zusammenleben heute? Der frühere hessische Generalstaatsanwalt und Initiator des Frankfurter Auschwitz-Prozesses Fritz Bauer hat versucht, mit Hilfe seines Begriffes von Rechtsstaat und Demokratie darauf Antworten zu finden und bezog sich dabei auch auf Anne Frank. Diesen Vorstellungen wollen wir im Workshop nachgehen und Möglichkeiten diskutieren, sie auf unser Handeln zu übertragen.

Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts
Anmeldung unter: f.diehl@fritz-bauer-institut.de 

Warum können die Menschen nicht friedlich miteinander leben?

Präsentation eines Schulprojekts Poetry Slam

16 Uhr, Vorplatz vom Jüdischen Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Mit Benedict Hegemann

Im Vorfeld des Anne Frank Tags haben Jugendliche der Louise-von-Rothschild Schule das Museum besucht und sich mit Anne Frank und ihrer Familie sowie der Tagebuch-Übersetzerin Mirjam Pressler beschäftigt. Gemeinsam tauschten sie sich über die Frage aus, die Anne Frank vor 80 Jahren in ihrem Tagebuch formuliert hat: „Warum können die Menschen nicht friedlich miteinander leben?“ Unter der Anleitung des Poetry Slammers Benedict Hegemann probierten sie das Texten rund um diese Frage. Ihre Werke stellen sie auf dem Museumsvorplatz erstmals öffentlich vor.

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Frankfurt.

Kuratorinnenführung durch die Wechselausstellung „Mirjam Pressler – Schreiben ist Glück“ 

Führung

18.30 Uhr, Treffpunkt: Foyer, Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Mit Dr. Franziska Krah

In dieser Führung steht Mirjam Pressler als Übersetzerin von Anne Frank im Fokus. 1987 wurde Pressler mit der Neuübersetzung des „Tagebuch der Anne Frank“ beauftragt. Pressler war entscheidend daran beteiligt, dass Anne Frank als Schriftstellerin gewürdigt wurde. Beeindruckt von der jungen Autorin schrieb Pressler ein Buch über deren kurzes Leben. Sie wurde zum Ausgangspunkt für Presslers literarische Hinwendung zu jüdischer Geschichte und Kultur. Später widmete sie sich Anne Franks Familiengeschichte.

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Frankfurt.
Die Führung ist im Museumseintritt inbegriffen.

Anmeldung unter: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de 

Lebensmelodien Konzert  

19 Uhr, Stadthaus, Markt 1, 60311 Frankfurt am Main  

Eintritt: frei

„Lebensmelodien“ – in den unmenschlichsten Situationen der Verfolgung und Ermordung, zwischen Leben und Tod, sind diese Melodien entstanden. Die Musik hat geholfen in den Ghettos und Lagern zu überleben – oder auch von dieser Welt Abschied zu nehmen. Hinter den Lebensmelodien, die im Zeitraum 1933 –1945 komponiert oder gesungen, gespielt, manchmal auch aufgeschrieben wurden, verbergen sich die Lebensgeschichten jüdischer Schicksale. Seit März beteiligt sich die Musikschule Frankfurt an diesem Projekt. Mit 22 interessierten Schüler*innen aller Instrumente proben wir gemeinsam mit Nur Ben Shalom, dem künstlerischen Leiter des Projekts die Stücke, die wir im Rahmen das Anne Frank Tags 2024 aufführen wollen.

Eine Veranstaltung der Musikschule Frankfurt.  
Kann gewaltfreier Widerstand Kriege beenden? Das Beispiel Vietnam.

Fotografen-Gespräch

17:00 – 18:30 Uhr, Wittelsbacherallee 27, 60316 Frankfurt am Main

Mit Gerd Bauz, DFG-VK Frankfurt

Boykin Reynolds dokumentierte als junger Fotograf, wie sich in den USA die Antikriegsbewegung bildete und schließlich Erfolg hatte. Er wurde Teil der Bewegung, verweigerte den Wehrdienst und ging ins Ausland. Über verschiedene Etappen, geografisch und beruflich, kam er nach Frankfurt und lebt jetzt in Sachsenhausen. Gemeinsam mit ihm möchten wir über die Kraft gewaltfreien Protests in Kriegszeiten sprechen.

Eine Veranstaltung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) Frankfurt in Kooperation mit dem Frankfurter Jugendring.


Wald-Kino gegen Rechts

Filmvorführung mit Diskussion

21 Uhr, Am Poloplatz 15, 60528 Frankfurt am Main

Eintritt: frei

Anlässlich des Anne-Frank-Tags zeigen wir auf dem Außengelände des Naturfreundehauses Niederrad einen ausgewählten Film zum Thema Rechtsruck. Wir sorgen für Snacks und ein wärmendes Lagerfeuer, an dem nach der Vorführung gemeinsam reflektiert und diskutiert werden kann. Für alle ab 14 Jahre.

Eine Veranstaltung der Naturfreund*innenjugend Frankfurt in Kooperation mit dem Frankfurter Jugendring.

Bei Teilnahme größerer Gruppen bitten wir um Anmeldung über info@naturfreundejugend-ffm.de  
Wie eskalieren Konflikte?

Interaktiver Workshop

15:00 – 16:30 Uhr, Wittelsbacherallee 27, 60316 Frankfurt am Main

Mit Gerd Bauz, Organisationsentwickler und Vorsitzender DFG-VK Frankfurt,
Sandra Klaft, Referentin für Friedensbildung DFG-VK Frankfurt

Wie eskalieren Konflikte und wie wird Kooperation möglich? Die DFG-VK Frankfurt möchte Sie/Euch einladen, dies gemeinsam spielerisch zu erfahren. Dafür nutzen wir die Spieltheorie. Im Anschluss werden wir die Erfahrungen gemeinsam auswerten inklusive eines Transfers in alle Lebensbereiche, vom Klassenzimmer ins Lehrerkollegium, zu Betrieb und Organisation und in die internationale Politik.

Eine Veranstaltung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) Frankfurt in Kooperation mit dem Frankfurter Jugendring.

Anmeldung bis 10.6. unter: anmeldung@peace4future.de 

Preisverleihung des Kunstwettbewerbs „Der Rede wert“

16:00 – 17:30 Uhr, Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main

Moderation: Laura Paloma

Seit 2014 richtet die Bildungsstätte Anne Frank jährlich einen bundesweiten Kunstwettbewerb für junge Menschen aus. Unter dem Motto „Der Rede wert“ wurden Jugendliche in diesem Jahr dazu ermutigt, eine Rede zu einem Thema ihrer Wahl einzureichen. Ob Politisches, Gesellschaftliches oder Privates: was beschäftigt junge Menschen und ist ihnen buchstäblich „der Rede wert“? Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung präsentieren die Gewinner*innen ihre Reden erstmals vor Publikum.

Eine Veranstaltung der Bildungsstätte Anne Frank mit Unterstützung von William Blair International.  
Führung Westend-Synagoge

11 – 12.30 Uhr, Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt am Main
  
Eintritt: frei

Als einzige der Frankfurter Synagogen überstand die Westend-Synagoge 1938 die Novemberpogrome. Unscheinbar im Gründerzeitstil überrascht dieser Synagogenbau im Inneren durch prachtvolle Jugendstilarchitektur einerseits und moderne Fensterglasgestaltung des Künstlers Hans Leistikow andererseits, die europaweit ihresgleichen sucht. Verbunden mit einer Einführung in die Geschichte des Baus, werden die Verbindungslinien zwischen Architektur und Liturgie, die Beziehungen zwischen Bauweise und Funktion als Gotteshaus in dieser Führung aufgezeigt und das heutige Gemeindeleben porträtiert.

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Anmeldung unter: synagogenfuehrungen-at-jg-ffm.de (Frau Riwa Houdayer)

Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

„Damit die Erinnerung nicht verblasst …“

Zeitzeugengespräch

18:00 Uhr, Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main
  
Eintritt: frei

Mit Albrecht Weinberg, Shoah-Überlebender Nicolas Büchse, Journalist und Autor von Weinbergs Biografie, Gerda Dänekas, persönliche Vertraute und Mitbewohnerin von Albrecht Weinberg,

Moderation: Noam Petri, Vizepräsident Jüdische Studierendenunion und Awa Yavari, Demokratietrainerin der Bildungsstätte Anne Frank

Albrecht Weinberg, 1925 in Ostfriesland geboren, hat das Vernichtungslager Auschwitz und weitere KZ überlebt. Ab 1947 lebte er mit seiner Schwester in New York, ehe beide 2012 nach Leer in Ostfriesland zurückkehrten, wo Friedel Weinberg wenig später starb. Erst mit ihrer Altenpflegerin Gerda Dänekas begann Albrecht Weinberg im hohen Alter über das Erlebte zu sprechen – seither erzählt er immer wieder als Zeitzeuge, vor allem das Gespräch mit jungen Menschen ist ihm ein Anliegen. Mit dem Journalisten Nicolas Büchse hat er seine Lebensgeschichte veröffentlicht unter dem Titel „Damit die Erinnerung nicht verblasst wie die Nummer auf meinem Arm“.

Eine Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und der Bildungsstätte Anne Frank.

Anmeldung bis 10. Juni unter: events@bs-anne-frank.de 

Über den Anne Frank Tag 2023

Über den Anne Frank Tag 2022

Zu den Mitschnitten des digitalen Anne Frank Tages 2020