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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250

events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


Oktober

2021


Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

 Heute wird das Lernlabor in der Goethe Sekundarschule, Ilsenburg eröffnet. 

Weitere Informationen 

Die Bildungsstätte Anne Frank auf der Frankfurter Buchmesse 2021 - mit einem eigenen Stand in Halle 3.1 und einer Ringvorlesung zu unserer Kampagne "Kein Geld für die AfD"

Unter dem Motto "re:connect" findet die diesjährige Frankfurter Buchmesse wieder live statt - nach einer weitgehend digitalen Buchmesse im vergangenen Jahr.

Auch die Bildungsstätte ist vor Ort und bietet euch ein umfangreiches Programm. Neben Lesungen und Talks erwarten euch an unserem Stand F98 in Halle 3.1. Informationen und Material zu unserem Serious Game "Hidden Codes", ein Novum in der politischen Bildungsarbeit. Das Game sensibilisiert junge Menschen dafür, Anzeichen von rechter und islamistischer Radikalisierung zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren – spielerisch und realitätsnah zugleich. An unserem Stand habt ihr die Möglichkeit, das Spiel live auszuprobieren.

Schon seit Jahren macht die Bildungsstätte auf die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung aufmerksam. Weil es in Deutschland kein Gesetz zur Finanzierung von politischen Stiftungen gibt, wird die Desiderius-Erasmus-Stiftung Steuergeld in Millionenhöhe erhalten – die Stiftung einer Partei, die in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Dazu organisieren wir die Ringvorlesung "Kein Geld für die AfD-Stiftung!": Autor*innen wie Sasha Marianna Salzmann, Dilek Güngör, Martín Steinhagen oder Ann-Kristin Tlusty teilen dazu ihre literarische oder journalistische Perspektive.

Die Talks finden in Kooperation mit "Verlage gegen Rechts" und dem "Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller" statt.

Wir streamen die Veranstaltungen auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank.

Eine Übersicht zu allen Online-Talks auf der Frankfurter Buchmesse samt Links zu den einzelnen Streams fnden Sie auf unserer Seite zur "Ringvorlesung" oder in unserem Veranstaltungskalender.

Die Bildungsstätte Anne Frank auf der Frankfurter Buchmesse 2021

Moderiertes Gespräch mit Sasha Marianna Salzmann
im Rahmen unserer Ringvorlesung zur Kampagne "Kein Geld für die AfD" 

Sasha Marianna Salzmann ist Theaterautor*in, Essayist*in und Dramaturg*in. Ihre international rezipierten Theaterstücke wurden mehrfach preisgekrönt, zuletzt mit dem Kunstpreis Berlin 2020. Salzmanns Debütroman "Außer sich" wurde 2017 mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung und dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Er ist in sechzehn Sprachen übersetzt.

Im Rahmen unserer Kampagne "Kein Geld für die AfD" organisieren wir auf der Buchmesse eine Ringvorlesung: Autorinnen wie Sasha Marianna Salzmann, Dilek Güngör, Martín Steinhagen oder Ann-Kristin Tlusty teilen dazu ihre literarische oder journalistische Perspektive.

Die Talks finden in Kooperation mit "Verlage gegen Rechts" und dem "Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller" statt.

Wir streamen die Veranstaltungen auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank.

Zum Live-Stream mit Sasha Marianna Salzmann  

Die Bildungsstätte Anne Frank auf der Frankfurter Buchmesse 2021

Gespräch mit Meron Mendel
im Rahmen unserer Ringvorlesung zur Kampagne "Kein Geld für die AfD"

Meron Mendel ist Pädagoge, Historiker, Publizist und Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Seit 2010 ist er Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und Kassel. Meron Mendel hat zu den Themen Migrationsgesellschaft, Erinnerungskultur und Antisemitismus veröffentlicht. Er publiziert außerdem zu Themen wie Integration, Identitätspolitik und politischer Bildung. Regelmäßig erscheinen seine Kolumnen in der FAZ, taz und Jüdische Allgemeine. Zusammen mit der Bildungsstätte macht er seit über einem Jahr auf die Gefahren der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung aufmerksam.

Im Rahmen unserer Kampagne "Kein Geld für die AfD" organisieren wir auf der Buchmesse eine Ringvorlesung: Autorinnen wie Sasha Marianna Salzmann, Dilek Güngör, Martín Steinhagen oder Ann-Kristin Tlusty teilen dazu ihre literarische oder journalistische Perspektive.

Die Talks finden in Kooperation mit "Verlage gegen Rechts" und dem "Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller" statt.

Wir streamen die Veranstaltungen auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank.

Zum Live-Stream mit Meron Mendel

Die Bildungsstätte Anne Frank auf der Frankfurter Buchmesse 2021

Lesung & Gespräch mit Martín Steinhagen

im Rahmen unserer Ringvorlesung zur Kampagne "Kein Geld für die AfD" 

Martín Steinhagen ist freier Journalist in Frankfurt am Main. Er recherchiert seit Jahren zu Ursprung und Gegenwart der radikalen und militanten Rechten, darunter zum NSU. 2021 ist sein Buch „Rechter Terror: Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt“ bei Rowohlt erschienen.

Im Rahmen unserer Kampagne "Kein Geld für die AfD" organisieren wir auf der Buchmesse eine Ringvorlesung: Autorinnen wie Sasha Marianna Salzmann, Dilek Güngör, Martín Steinhagen oder Ann-Kristin Tlusty teilen dazu ihre literarische oder journalistische Perspektive.

Die Talks finden in Kooperation mit "Verlage gegen Rechts" und dem "Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller" statt.

Wir streamen die Veranstaltungen auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank.

Zum Live-Stream mit Martin Steinhagen

Die Bildungsstätte Anne Frank auf der Frankfurter Buchmesse 2021

Moderiertes Gespräch mit Dilek Güngör
im Rahmen unserer Ringvorlesung zur Kampagne "Kein Geld für die AfD"

Dilek Güngör, geboren 1972 in Schwäbisch Gmünd, studierte Übersetzen in Germersheim, Journalistik in Mainz und Race and Ethnic Studies in Warwick, England. Ihre gesammelten Kolumnen aus der Berliner Zeitung und der Stuttgarter Zeitung erschienen in den Bänden "Unter uns" und "Ganz schön deutsch". 2007 wurde ihr Roman "Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter" veröffentlicht. Für das Singspiel "Türkisch für Liebhaber" an der Neuköllner Oper schrieb sie das Libretto. 2019 erschien ihr zweiter Roman "Ich bin Özlem" im Verbrecher Verlag. Ihr dritter Roman, "Vater und ich" stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2021. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

Im Rahmen unserer Kampagne "Kein Geld für die AfD" organisieren wir auf der Buchmesse eine Ringvorlesung: Autorinnen wie Sasha Marianna Salzmann, Dilek Güngör, Martín Steinhagen oder Ann-Kristin Tlusty teilen dazu ihre literarische oder journalistische Perspektive.

Die Talks finden in Kooperation mit "Verlage gegen Rechts" und dem "Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller" statt.

Wir streamen die Veranstaltungen auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank.

Zum Live-Stream mit Dilek Güngör

Die Bildungsstätte Anne Frank auf der Frankfurter Buchmesse 2021

Lesung & Gespräch mit Ann-Kristin Tlusty
im Rahmen unserer Ringvorlesung zur Kampagne "Kein Geld für die AfD"

Ann-Kristin Tlusty, geboren 1994, hat Kulturwissenschaften und Psychologie studiert. Sie arbeitet seit 2018 als Redakteurin bei Zeit Online und lebt in Berlin. Ihr Buch "Süss", eine feministische Streitschrift, ist bei Hanser erschienen.

Im Rahmen unserer Kampagne "Kein Geld für die AfD" organisieren wir auf der Buchmesse eine Ringvorlesung: Autorinnen wie Sasha Marianna Salzmann, Dilek Güngör, Martín Steinhagen oder Ann-Kristin Tlusty teilen dazu ihre literarische oder journalistische Perspektive.

Die Talks finden in Kooperation mit "Verlage gegen Rechts" und dem "Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller" statt.

Wir streamen die Veranstaltungen auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank.

Zum Live-Stream mit Ann-Kristin Tlusty

„Du Jude“ als Schimpfwort auf dem Pausenhof, provozierende Memes in Chatgruppen, relativierende Bemerkungen im Geschichtsunterricht
– antisemitische Einstellungen bei Schüler*innen sind eine traurige Realität. Oft besteht bei Pädagog*innen Unsicherheit, wie sie auf solche Vorfälle reagieren sollen.

Im Rahmen des Fachtags diskutieren wir die Frage, wie Lehrkräfte antisemitischen Denkweisen begegnen und Schulen eine klare Haltung
gegen Antisemitismus entwickeln können. Wir blicken auf gegenwärtige Diskurse, präventive Ansätze und Möglichkeiten der Intervention gegen Antisemitismus.

Der Fachtag findet im Rahmen des Projektes „Antisemitismusprävention an hessischen Schulen“ statt, das seit 2019 in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium läuft. Er findet digital statt und richtet sich besonders an Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal an Schulen und Multiplikator*innen der Jugend- und Sozialarbeit.


Zum Flyer


November

2021


Digitale Lernkonzepte zur Radikalisierungsprävention 

Wie können wir Jugendliche mit Computerspielen erreichen? Wie können digitale Spiele im Unterricht kreativ und sinnvoll eingesetzt werden? Welche Potenziale und Herausforderungen gibt es?

Rund die Hälfte der Deutschen spielt Games auf der Konsole, auf dem Computer, auf dem Smartphone. Diese gesellschaftliche Akzeptanz führt zu einem wachsenden Interesse auch gegenüber Spielen mit pädagogischem Anspruch.

Das riesige Potential stellt die Bildungsarbeit aber auch vor neue Herausforderungen. Bei spielerischen Ansätzen ist die Lernmotivation oft größer. Auch komplexe Inhalte werden leichter aufgenommen. Wenn jedoch Inhalt und Spielprinzip nicht zusammenpassen, sind die Spieler*innen schnell gelangweilt – und steigen aus.

Und trotz eines gewissen Unterhaltungsgrades sollte die Ernsthaftigkeit nicht verloren gehen. Insbesondere bei dem Thema Radikalisierung ist ein diskriminierungssensibler Umgang sehr wich-tig, um Diskriminierung nicht zu reproduzieren und Betroffene zu schützen.

Die Bildungsstätte Anne Frank hat mit „Hidden Codes“ ist ein innovatives Spiel in Form einer App entwickelt, das in Schulunterricht angewendet werden kann. Das Spiel unterstützt Jugendliche und Jugendgruppen dabei, Tendenzen von Radikalisierung zu erkennen und Handlungsoptionen zu testen.

Im Zuge dessen richten wir einen Fachtag aus, in dem wir die Potenziale und Herausforderungen von Mobile Games als pädagogisches Konzept behandeln. Der Fachtag „The Game is not over! – Digitale Lernkonzepte zur Radikalisierungsprävention“ richtet sich an Lehrkräfte, Pädagog*innen und Multiplikator*innen.

Es werden Expert*innen zu den Themen Radikalisierungsprävention, Medienpädagogik sowie Gaming sprechen. Zudem werden die Teilnehmenden die Möglichkeit haben in Workshops verschiedene Mobile Games kennenzulernen und zu testen.

Teilnahme nach Anmeldung bei Çiya Rädler
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Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

 Heute wird das Lernlabor im Kulturzentrum Bezalel Synagoge, Lich eröffnet. 

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