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Veranstaltungs-
kalender
Bildungsstätte Anne Frank e.V.
T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250
events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr
Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!
August
2026
18:00 bis 22:00 Uhr
Eintritt inkl. 3 Gänge Sharing-Menü und nicht-alkoholische Getränke bis 22:00 Uhr:
- Regulär: 25,00 Euro
- Soli-Preis 30,00 Euro
- Ermäßigt (mit Nachweis): 20,00 Euro
Zur Anmeldung
Mit:
- Joël Ben-Yehoshua, Doktorand an der Universität Jena mit dem Schwerpunkt Judenfeindschaft in der Philosophie um 1800, ehem. wiss. Referent RIAS Thüringen und seit 2023 Sprecher des Jungen Forums der DIG Jena
- Max Heckel, Sekundarschullehrer und Musiker („Nobody Knows“) aus der Altmark
- Birgit Lohmeyer, Veranstalterin und Mitbegründerin des Open-Air-Festivals „Jamel rockt den Förster“ in Mecklenburg-Vorpommern
- Matthias Quent, Soziologe, Rechtsextremismusexperte und Professor für Digitalisierung im Kontext gesellschaftlicher Transformationen in der Sozialen Arbeit an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- Bettina Schlauraff, Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche in Magdeburg & Mitherausgeberin des Sammelbands „Kirche gegen den Hass“
- Undra Dreßler, Geschäftsführerin des Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e.V.
Moderation: Anne Chebu, Journalistin, Moderatorin & Autorin
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass während der Veranstaltung Fotoaufnahmen für unsere Öffentlichkeitsarbeit angefertigt werden. Sollten Sie das nicht wünschen, sprechen Sie unseren Fotografen zu Beginn der Veranstaltung an.
Thema des Abends:
Vor den Landtagswahlen im September schauen viele mit Sorge auf die Prognosen für Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern: In beiden Bundesländern könnte die AfD stärkste Kraft werden, in Sachsen-Anhalt vielleicht sogar erstmals regieren. Rechtsextreme Positionen sind vielerorts längst kein Randphänomen mehr – und bedrohen Migrant*innen, Jüdinnen_Juden, BPoC, queere Menschen und all jene, die sich Hass und Hetze aktiv entgegensetzen. Schon nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen fragten viele: „(Warum) wählt der Osten anders?“ – zugleich hat die AfD auch in westdeutschen Bundesländern stark zugelegt.
Wir möchten den oftmals verkürzten „Die Rechten sind ein Ostproblem“-Debatten, Einblicke von engagierten Menschen vor Ort entgegensetzen, Fatalismus mit mutmachenden Ansätzen des Engagements begegnen und auch Menschen aus Ost und West miteinander zu diesem Thema ins Gespräch bringen. Wie gelingt es der demokratischen Zivilgesellschaft, Hoffnung, Mut und Tatkraft zu bewahren? Wie lassen sich Engagierte und Betroffene unterstützen? Was hilft gegen Ohnmachtsgefühle – und (was) hat all das knapp vier Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung mit biografisch-geografischen Ost-West-Verortungen zu tun?
Dieser Dinnertalk wird u.a. im Rahmen des Projekts „Kooperationsverbund gegen Antisemitismus“ veranstaltet, gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
Ein Dinnertalk aus der Reihe „Sparkle of Hope – hoffnungsstiftende Impulse in krisenhaften Zeiten“.
Über das Veranstaltungsformat „Sparkle of Hope“
„Sparkle of Hope – Dinnertalk" ist ein Veranstaltungsformat der Bildungsstätte Anne Frank, das hoffnungsstiftende Impulse in krisenhaften Zeiten bieten möchte. Beim gemeinsamen Abendessen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sowohl mit den impulsgebenden Speaker*innen als auch den anderen Gästen ins Gespräch zu kommen und sich zu den brennenden gesellschaftlichen Themen unserer Zeit auszutauschen.
Fachtag für pädagogische Fachkräfte in Frankfurt am Main
9:30 bis 16:15 Uhr
WICHTIGER HINWEIS: Der Fachtag ist ausgebucht!
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. Vielen Dank für das rege Interesse.
Zum Programmflyer
Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei, inklusive Mittagessen und Getränken.
Das Angebot richtet sich insbesondere an:
- pädagogisches Personal in der Ganztagsbetreuung,
- Fachkräfte der Sozialpädagogischen Förderung und Jugendhilfe in der Schule sowie
- an UBUS-Fachkräfte in Frankfurt am Main.
Weitere Infos & Programm
Der Nahostkonflikt polarisiert die Gesellschaft und wird auch in Schulen kontrovers diskutiert. Besorgniserregend ist auch der drastische Anstieg von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in unserer Gesellschaft seit dem 7. Oktober 2023 und dem Krieg in Gaza, der sich auch im Schulalltag widerspiegelt.
Im Rahmen unseres Fachtags möchten wir Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus zusammen denken. Denn unterschiedliche Erfahrungen, Betroffenheiten und Deutungen können nebeneinander existieren, ohne sich gegenseitig aufzuheben.
Besonders im pädagogischen Raum ist es essenziell, die Vielfältigkeit von Lebensrealitäten, Verletzungen und Verlusten anzuerkennen und besprechen zu können. Nur so kann Schule ihrem Anspruch gerecht werden, ein Ort demokratischer und pluraler Bildung zu sein. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die Selbstreflexion seitens der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte in Hinblick auf oft unbewusst verinnerlichte eigene rassistische und/oder antisemitischen Vorstellungen und Bilder.
Neben einer Keynote von Prof. Dr. Karim Fereidooni (Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der Ruhr-Universität Bochum) bietet der Fachtag praxisnahe Workshops, die konkrete Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Alltag und einen tieferen Einblick in den Themenkomplex bieten.
PROGRAMM
Donnerstag, 27. August 2026
Haus am Dom
9:30 Uhr / ANKOMMEN
10:00 Uhr / BEGRÜßUNG
Hanif Aroji, Leiter des Projekts „Frankfurter Schulen schauen hin!“, Bildungsstätte Anne Frank
10:15 Uhr / KEYNOTE
Antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus in der Schule
Prof. Dr. Karim Fereidooni, Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung, Ruhr-Universität Bochum
11:15 Uhr / FRAGE- UND DISKUSSIONSRUNDE
12:00 Uhr / MITTAGSPAUSE
13.00 Uhr / VERTIEFUNGSWORKSHOPS
Die Workshops finden parallel statt.
WORKSHOP 1
Der 7. Oktober 2023 und seine Folgen – 50 Handlungsvorschläge für Lehrer*innen
Prof. Dr. Karim Fereidooni, Professor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung, Ruhr-Universität Bochum
Dieser Workshop bietet 50 konkrete Impulse zu der Frage wie der 7. Oktober 2023 und seine Folgen im Unterricht und darüber hinaus besprochen und behandelt werden können.
WORKSHOP 2
Trotz allem – Gleichzeitigkeiten von antimuslimischem Rassismus und Antisemitismus
Samuel Stern, Bildungsreferent, Bildungsstätte Anne Frank
Im diesem interaktiven Workshop werden die Teilnehmer*innen befähigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Phänomene (Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus) in Hinblick auf ihre Historie und ihre aktuellen Ausprägungen zu analysieren und zu benennen. Ziel ist es ausgehend von einem persönlichen Bezug zur Thematik, den gesellschaftlichen Diskurs zu dekonstruieren, um sich im nächsten Schritt Handlungsfähigkeiten anzueignen.
15:45 Uhr / VORSTELLUNG DER ERGEBNISSE AUS DEN WORKSHOPS
16:15 Uhr / ABSCHLUSS
Der Fachtag wird im Rahmen des Projektes „Frankfurter Schulen schauen hin!“ veranstaltet, dass vom Stadtschulamt Frankfurt gefördert wird.
September
2026
Eintritt: 12,00 €
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Jetzt Tickets erwerben
Sondervorstellung im Rahmen von „Diskursion – Die Reihe für den politischen Film“
Zum Filmtrailer
Majd und Shahfaisal leben in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Deutschland. Dort beginnen sie, sich selbst zu entdecken – als Teenager mit Träumen und Ängsten. Doch ihre Lebensrealität ist geprägt von drohender Abschiebung, familiärem Druck und gesellschaftlicher Ablehnung. Der Film begleitet die beiden durch ihren Alltag, der zwischen Hoffnung und existenzieller Unsicherheit oszilliert. Regisseur Marvin Menné beleuchtet eindrucksvoll, was nach der Flucht passiert und eröffnet einen empathischen Blick auf eine Lebensphase, die viele in Politik und Öffentlichkeit übersehen: das Erwachsenwerden im Ausnahmezustand.
Deutschland 2025; Regie: Marvin Menné
Eine Veranstaltung der Arthouse Kinos Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und den OMAS GEGEN RECHTS.

Eintritt: 14,50 €
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Jetzt Tickets erwerben!
Zum Filmtrailer
Anschließendes Filmgespräch mit:
- den Regisseuren Güner Yasemin Balci & Jesco Denzel
- der Protagonistin Gerda Dänekas
Moderation: Awa Yawari, freiberufliche Bildungsreferentin & Demokratietrainerin bei der Bildungsstätte Anne Frank
Albrecht Weinberg ist mit 100 Jahren der letzte lebende Jude Ostfrieslands, der den Holocaust überlebt hat. Nachdem er sein Leben in den USA verbracht hat, kehrt er nun zurück in ein ihm fremd gewordenes Deutschland, um seine Geschichte zu erzählen. Dabei erhält er Unterstützung von seiner engen Vertrauten Gerda Dänekas im Kampf gegen das Schweigen und das Vergessen.
Im Anschluss an die Vorstellung wird es ein Filmgespräch mit den beiden Regisseuren des Films Güner Yasemin Balci und Jesco Denzel sowie der Protagonistin Gerda Dänekas geben.
Deutschland 2026; Regie: Güner Yasemin Balci, Jesco Denzel
Eine Kooperationsveranstaltung der Arthouse Kinos Frankfurt und der Bildungsstätte Anne Frank.
Ort: Jüdisches Museum Frankfurt
Uhrzeit: 14:00 - 19:00 Uhr
Anmeldung per Mail an s.koerber-at-bistumlimburg.de - mit der Angabe des gewünschten Workshops.
Anmeldeschluss: 27.8.2026
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Zum Flyer
Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Fächer und pädagogische Fachkräfte in der Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung und Schulseelsorge.
Fachtagung: „Siehst du mich oder weißt du schon? Selbst- und Fremdbilder religiöser Communities zwischen Wut und Humor“
Wenn in der Schule über religiöse Communities gesprochen wird, greifen Lehrkräfte bisweilen auf dieselben Stereotypen zurück, die man aus den Medien kennt: Muslime erscheinen als junge, gewaltbereite Männer ohne familiäre Bindung, Christinnen und Christen als langweilig oder rückwärtsgewandte „Trad Wives“ und Jüdinnen und Juden als melancholische Figuren. Offene Fragen wie „Wo verortest du dich innerhalb deiner religiösen Bubble?“ oder „Was nervt dich an den Bildern, die andere von deiner Religion haben?“ finden im schulischen Alltag oft wenig Raum.
Unsere Fachtagung stellt sich bewusst diesem ungewohnten Blick auf Religiosität und fragt: Worüber lachst du? Welche Bilder über Religionen stecken in deinem Kopf? Welche Ansprache brauchen Schülerinnen und Schüler, um sich gesehen und wohlzufühlen? Im Gespräch mit authentischen Stimmen aus den religiösen Communities hinterfragen wir die gewohnten Bilder unserer Wahrnehmungen und entdecken dabei auch das konstruktive Potenzial von Humor in religiösen Kontexten. Boujemaa Tajjiou eröffnet mit einem Comedy-Set „Muslim ist, wer trotzdem lacht“. Die Veranstaltung bietet:
• Impulse, um im schulischen Alltag sensibel mit Zuschreibungen, Vorurteilen und Diskriminierung umgehen zu können;
• praxisnahe Vorschläge, wie Schülerinnen und Schüler gegenüber Zuschreibungen im religiösen Kontext gestärkt werden können;
• Social Media Praktiken und ihre Erschließung für den Unterricht.
Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank, dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, der Evangelischen Akademie Frankfurt, dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, dem Haus am Dom, dem Bistum Limburg und dem Religionspädagogischen Institut.
Uhrzeit: 12:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“, Hansaallee 150, Frankfurt
Jeden ersten Sonntag im Monat ist unsere Dauerausstellung „Anne Frank. Morgen mehr.“ für Einzelpersonen & Familien geöffnet.
Eintritt: frei
Anmeldung nicht erforderlich.
Zudem bieten wir an den geöffneten Sonntagen immer einen Stadtrundgang auf den Spuren von Anne Frank durch den Stadtteil Dornbusch an. Der Rundgang beginnt um 14:00 Uhr im/am Lernlabor.
Ab dem 5. Juli 2026 hat unser interaktives Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ in Frankfurt wieder regelmäßig für Einzelbesucher*innen geöffnet. Dank der großzügigen Spende der Initiative Stuart & Friends von Stuart Truppner öffnen wir immer am ersten Sonntag des Monats, von 12:00 bis 18:00 Uhr, die Türen zu unserer Dauerausstellung für Privatbesucher*innen.
Nur wenige Minuten von Anne Franks Geburtshaus entfernt, können Familien und Einzelbesucher*innen an interaktiven Stationen mehr über Anne Frank und die Rezeptionsgeschichte ihres Tagebuchs erfahren und sich mit aktuellen Themen wie Respekt, Courage, Migration und Vielfalt auseinandersetzen.
Zusätzlich bieten wir an diesen Sonntagen für alle Interessierten immer um 14 Uhr einen Stadtrundgang auf den Spuren Anne Franks durch den Stadtteil Dornbusch an.
Interessiert? Dann kommen Sie gerne vorbei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ins Lernlabor und die Teilnahme am Stadtteilrundgang sind kostenfrei.
Wir bedanken uns herzlich bei der Initiative Stuart & Friends, die das Angebot ermöglicht. Der Besuch unseres Lernlabors ist werktags nur für Jugendgruppen möglich.
Uhrzeit: 09:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Essen
Zur Anmeldung
Beschreibung:
Gedenkstätten der nationalsozialistischen Massenverbrechen sind wichtige Orte historisch-politischer Bildung. Sie bewahren die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und vermitteln Wissen über die Shoa. Doch diese Orte geraten immer wieder in den Fokus antisemitischer Anfeindungen: Relativierungen und Leugnungen der Shoa, gezielte Zerstörungen von Erinnerungsorten zu jüdischem Leben und zur Geschichte Nationalsozialismus oder auch offene Angriffe auf Besucher*innen und Mitarbeitende. Seit dem 7. Oktober 2023 ist eine deutliche Zunahme antisemitischer Vorfälle zu verzeichnen. Auch die Zahl rechtsextremer Angriffe an Gedenkstätten ist stark gestiegen. Wie können Gedenkstätten und Museen mit diesen Entwicklungen umgehen? Welche Handlungsspielräume gibt es für die Institutionen und einzelnen Mitarbeiter*innen?
Die bundesweite Fachtagung bringt Akteur*innen aus Gedenkstättenarbeit, Wissenschaft, Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu analysieren und Perspektiven für den Umgang mit Antisemitismus an Erinnerungsorten zur Geschichte des Nationalsozialismus, aber auch zu jüdischem Leben, zu diskutieren.
In Vorträgen, Workshops und Projektvorstellungen werden antisemitismuskritische Perspektiven sowie aktuelle Entwicklungen antisemitischer Vorfälle und Gewalt an Gedenkstätten und Erinnerungsorten diskutiert. Fokussiert wird insbesondere die Arbeit von NS-Gedenkstätten in NRW, im ländlichen Raum und den jeweiligen spezifischen Herausforderungen, die sich dort im Umgang mit antisemitischen Vorfällen ergeben. Im Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft werden unterschiedliche Ansätze der Analyse, Prävention und Reaktion vorgestellt und gemeinsam weitergedacht.
Die Fachtagung des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus wird vom Anne Frank Zentrum und dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS) durchgeführt in Kooperation mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. Die Tagung findet mit Unterstützung der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur statt.
Konferenz für Akteur*innen aus Wissenschaft & Bildungspraxis
Zum Programmflyer
Tag 1 / Fokus: wissenschaftliche Perspektiven
Montag, 14. September 2026
9:30 bis 17:15 Uhr
Wichtiger Hinweis: Tag 1 ist bereits ausgebucht! Wir setzen Sie jedoch gerne auf die Warteliste, so dass Sie ggf. noch nachrücken können, wenn ein Platz frei wird.
Tag 2 / Fokus: pädagogische Praxis
Dienstag, 15. September 2026
12:00 bis 18:15 Uhr
Es ist auch möglich an nur einem der beiden Konferenztage teilzunehmen! Im Anmeldeformular haben Sie die Möglichkeit auszuwählen, ob Sie an Tag 1, Tag 2 oder an beiden teilnehmen möchten
Zum Anmeldeformular
Die Teilnahme ist kostenfrei, inkl. Mittagessen und Getränken.
An wen richtet sich die Konferenz?
- Forschende zum Thema Antisemitismus oder/und soziale Medien
- Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
- Studierende und Multiplikator*innen der historischen/politischen Bildung
- Community Manager*innen
- Policy Maker und Behörden
- sowie die interessierte Öffentlichkeit
Vom 14. bis zum 15. September 2026 wird in Frankfurt am Main die 2-tägige Konferenz „Zwischen Like und Hass – Antisemitismus in sozialen Medien“ stattfinden, die von der Bildungsstätte Anne Frank und der Frankfurt University of Applied Sciences veranstaltet wird. Bei der Tagung möchten wir Akteur*innen aus Wissenschaft und Bildungspraxis wie z.B. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in den Austausch bringen.
Die Konferenz beleuchtet Antisemitismus in den sozialen Medien und dessen Bekämpfung sowohl aus der wissenschaftlichen als auch der pädagogischen Perspektive. Am ersten Tag dominiert der wissenschaftliche Blickwinkel: Vorgestellt werden aktuelle Forschungsergebnisse zu Erscheinungsformen des Antisemitismus auf verschiedenen Plattformen sowie zur Wahrnehmung digitalen Antisemitismus unter jungen Menschen. Darüber hinaus werden Ansätze und Strategien zur Eindämmung von Online-Antisemitismus diskutiert. Am zweiten Tag legen wir den Fokus auf die pädagogische Praxis: Nach einer Einführung in das Themenfeld und einer juristischen Einordnung von Online-Antisemitismus werden unterschiedliche Methoden der pädagogischen Bearbeitung vorgestellt und gemeinsam besprochen.
PROGRAMM
TAG 1
FOKUS: WISSENSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN
Montag, 14. September 2026
09:30 – 17:15 Uhr
Frankfurt University of Applied Sciences
Gebäude 10, Erdgeschoss
Raum E07/08 (Multifunktionsraum)
Moderation: Marie-Sophie Adeoso, Leitung Kommunikation, Bildungsstätte Anne Frank
09:30 – 09:45 Uhr BEGRÜSSUNG & 3 FRAGEN AN …
- Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS)
- Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der FUAS
- Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (SPD)
09:45 – 10:30 Uhr KEYNOTE
Antidemokratisches Influencing: Antisemitismus & demokratiefeindliche Phänomene in den sozialen Netzwerken
- Dr. Deborah Schnabel, Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank
- Eva Berendsen, Leitung Politische Bildung im Netz, Bildungsstätte Anne Frank
10:30 – 11:00 Uhr „CRITICAL-FRIEND“- BEITRAG ZUR KEYNOTE
Neue Wissensautoritäten in sozialen Medien? Politische Kommunikation von Social-Media-Influencern aus Perspektive der Medienwirkungsforschung
- Prof. Dr. Christian von Sikorski, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Arbeitsstelle Medienwirkungsforschung, Freie Universität Berlin, Leitung des Berlin Media Effect Labs
11:15 – 11:30 Uhr KAFFEEPAUSE
11:30-13:10 INPUT & PECHA KUCHA
Codes, Chiffren & omnipotente Cliquen – Wie und warum sich Antisemitismus in sozialen Medien ungehemmt verbreiten kann
OPENING INPUT
Nur für den K(l)ick, für den Augenblick? Antisemitismus als virales Online-Phänomen
- Maik Fielitz, Bereichsleiter Digitale Konfliktforschung, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena
PECHA KUCHA
I. Antisemitismus im Feed. Was junge Erwachsene sehen, glauben und verbreiten
- Yasmine Goldhorn, Projektleitung „Zwischen Like & Hass“, Bildungsstätte Anne Frank
- Dr. Marlena Kilinc, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt „Zwischen Like & Hass“, Frankfurt University of Applied Sciences
II. Reine Ansichtssache? Wahrnehmungen der Nahost-Berichterstattung
- Prof. Dr. Carsten Reinemann, Professor und Dekan am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Ludwig-Maximilian-Universität, München
III. Decoding Antisemitism in YouTube Videos: Einblicke in ein Forschungsprojekt
- Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann & Deidre Berger, Projekt DAYVid („Decoding Antisemitism in YouTube Videos“), Tikvah Institut, Berlin
IV. Weltverschwörung, Hass und Wasserfilter. Wie deviante Creator*innen auf Telegram Geld verdienen
- Dr. Pablo Jost, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsbereich Politische Kommunikation, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
V. Die Strippenzieher hinter dem „Großen Austausch“ – Antisemitische visuelle Narrative in rechtsextremen Memes
- Felix Stolle, Masterabsolvent am Institut für Medien und Kommunikation (IMK), Universität Hamburg
14:15 – 15:00 Uhr IMPULSVORTRAG / Q & A
Zwischen Trefferquote und Kontext: Möglichkeiten und Grenzen KI-gestützter Hasserkennung
- Prof. Dr. Helena Mihaljević, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
15:15 – 16:00 Uhr PANEL
Bekämpfung von Antisemitismus in sozialen Medien in der Ära von „Big Tech“
Wissenschaft, Politikberatung & Bildung im Gespräch
- Maik Fielitz, Bereichsleiter Digitale Konfliktforschung, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena
- Prof. Dr. Christian von Sikorski, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Arbeitsstelle Medienwirkungsforschung, Freie Universität Berlin
- Cosima Pfannschmidt, Leitung des Forschungsprojekts „TWON – Twin of Online Social Networks, Forschungszentrum Informatik (FZI), Berlin
Moderation: Deborah Schnabel, Bildungsstätte Anne Frank
16:15 – 17:00 Uhr PANEL
Gefühlte Wahrheiten & Influencer als neue Welterklärer – Wie können Medien mit dem Vertrauensverlust im Social-Media-Zeitalter umgehen?
- Stefan Spiegel, Head of Content bei funk – Content-Netzwerk von ARD und ZDF
- Noura Mahdhaoui, Fernsehjournalistin, NDR
Moderation: Eva Berendsen, Bildungsstätte Anne Frank
17:00 – 17:15 Uhr ABSCHLUSS
- Prof. Dr. Meron Mendel, Bildungsstätte Anne Frank & Frankfurt University of Applied Sciences
TAG 2
FOKUS: PÄDAGOGISCHE PRAXIS
Dienstag, 15. September 2026
12:30 – 18:15 Uhr
Frankfurt University of Applied Sciences
Gebäude 10, Erdgeschoss
Raum E07/08 (Multifunktionsraum)
Moderation: Aisha Camara, freie Kommunikationsberaterin, politische Bildnerin, Moderatorin
12:00 – 12:30 Uhr BEGRÜSSUNG
12:30 – 13:00 Uhr IMPULSVORTRAG
Antisemitismus & demokratiefeindliche Phänomene in den sozialen Netzwerken – Ein Überblick
- Bildungsstätte Anne Frank
13:00 – 13:30 Uhr IMPULSVORTRAG
Rechtliche Einordnung und Handlungsmöglichkeiten bei Hatespeech und Online-Antisemitismus
- Niels Gehrig, Rechtsanwalt für IT-Recht, JUN Legal GmbH
13:30 – 14:30 Uhr MITTAGSPAUSE
14:30 – 16:45 Uhr BEST PRACTICES
Ein Methoden-Parcours zu unterschiedlichen Bildungsformaten
I. „Online bin ich ...“ – Social Media Literacy über eigene Zugänge ermöglichen
- Céline Wendelgaß, Fach- und Methodenexpertin, Bildungsstätte Anne Frank
II. Aufsuchende Soziale Arbeit im digitalen Raum – Digital Streetwork zwischen Innovation, Beziehung & Intervention
- Jerome Trebing, Soziologe & Mitentwickler des Ansatzes „Digital Streetwork“, Amadeu Antonio Stiftung
- Frank Schlegel, Medientrainer, Fachgruppe Künstliche Intelligenz, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)
16:45 – 17:15 Uhr KAFFEEPAUSE
17:15 – 18:00 Uhr CREATOR*INNEN-PANEL
Mit Hooks gegen Hass – Wie Microlearning auf Social Media gelingen kann
- Rosa Jellinek, Content Creatorin (@rose_igeaussichten), queer-jüdische Aktivistin und politische Bildnerin
- Bob Blume, Bildungsinfluencer (@netzlehrer), Lehrer, Sachbuchautor, Referent, Podcaster
- Eva Berendsen, Leitung Politische Bildung im Netz, Bildungsstätte Anne Frank
18:00 – 18:15 Uhr ABSCHLUSS
Die Konferenz wird im Rahmen der beiden Projekte „Zwischen Like und Hass – Antisemitismus in sozialen Medien“, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Rahmen des Programms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ und „Hessisches Kompetenzprogramm: Antisemitismus im Netz“, gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – Aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ veranstaltet.
Uhrzeit: 10:00 - 14:00 Uhr
Zielgruppe: Ehrenamtliche aus Gemeinden, (Sport)-Vereinen, politischer Bewegung oder anderen Wirkungsfeldern
Die Teilnahme ist kostenfrei!
Jetzt anmelden!
Unsere Speaker*innen:
- Malina Kunze, Aktivistin, feministische Künstlerin, Kunsttherapeutin und -pädagogin, Mitbegründerin des Koala Kollektivs, das sich für Klimagerechtigkeit und gegen Rechtspopulismus engagiert und des Kollektivs Vulver, das für Gendergerechtigkeit kämpft
- Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Professor für transnationale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences, israelisch-deutscher Pädagoge und Publizist
- tba
Weitere Referent*innen werden in Kürze an dieser Stelle bekanntgegeben.
Moderation:
- Annette Lorenz, Studienleiterin für Politische Bildung und Diversität, Evangelische Akademie Frankfurt
- Nicole Broder, Leitung Politische Bildung, Bildungsstätte Anne Frank
- Albrecht Lorenz, DJ und Musikproduzent aus Frankfurt am Main, Organic House/ Downtempo, schickt mit ruhigen Klängen zwischen Downtempo und Midtempo sein Publikum auf eine atmosphärische Klangreise
Brunch für Ehrenamtliche
„Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Demokratie“, sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Täglich erteilen Menschen der Gleichgültigkeit eine Absage und setzen sich für andere Menschen, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für unsere Umwelt ein. Während vielerorts demokratische Werte infrage gestellt werden, nationalistische Politik ein Revival erlebt und die Nachrichtenlage von Kriegen, Krisen und Katastrophen bestimmt wird, zeigen Ehrenamtliche: Es ist wichtig, anzupacken und nicht wegzusehen! Doch zunehmend stehen auch Engagierte unter Druck und erleben persönliche Anfeindungen.
Wenn Sie ehrenamtlich aktiv sind – ob in Kirche, Sportverein, politischer Bewegung oder anderswo –, laden wir Sie herzlich zu diesem Brunch ein, bei dem Sie einmal empfangen dürfen, statt zu geben. Im Gespräch mit anderen Gästen und Referierenden können Sie neue Kraft schöpfen und sich gegenseitig stärken. Gemeinsam spinnen wir Ideen zur Gestaltung einer besseren Zukunft und richten den Blick auf das, was trägt: Zusammenhalt, Hoffnung und die Überzeugung, dass Engagement etwas bewirkt.
Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie Frankfurt & der Bildungsstätte Anne Frank. Die Veranstaltung wird gefördert durch die EKHN Stiftung.
Unsere 17. Blickwinkel-Tagung wird vom 28. bis zum 29. September 2026 in Stuttgart stattfinden und unter dem Motto „GESPRÄCHSWÜRDIG. Räume und Grenzen des Dialogs“ stehen.
Jetzt Flyer mit Programm herunterladen!
Jetzt anmelden!
Anmeldeschluss: 31. August 2026
Der Dialog wird oft als Universallösung für gesellschaftliche Konflikte beschworen. Während die Forderung „mit allen“ ins Gespräch zu gehen, laut bleibt, stehen Bildungs- und Austauschräume unter Druck: Sie werden angegriffen, delegitimiert oder für die Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien instrumentalisiert. Rechtspopulistische Akteur*innen nutzen zudem öffentliche Dialogräume wie TV-Talkshows, Podien und soziale Medien, um antisemitische, rassistische und weitere menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten – all das unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit.
Das wirft drängende Fragen auf: Was bringt der Austausch? Welche Rolle kann politische Bildungsarbeit im gesellschaftlichen Dialog einnehmen? Mit wem reden wir – und ab wann wird ein Gespräch zur Zumutung? Wo liegen die roten Linien? Wie können wir Safer Spaces schaffen und bewahren? Und wie uns zugleich vor Filterblasen schützen, die unseren Blick auf die Realität verzerren?
Bei unserer 17. Blickwinkel-Tagung, die vom 28. bis zum 29. September 2026 in Stuttgart stattfinden wird, diskutieren wir gemeinsam Möglichkeiten und notwendige Grenzen beim Diskurs in digitalen und analogen Räumen.
Mehr erfahren
Die Blickwinkel Tagung 2026 wird von der Bildungsstätte Anne Frank in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Wüstenrot Stiftung (WS), dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA), dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) und dem Jungen Ensemble Stuttgart (JES) veranstaltet.
Die Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“ beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Die Veranstaltungsreihe lädt zum Austausch und zur Vernetzung von Wissenschaft und pädagogischer Praxis ein.
Oktober
2026
Uhrzeit: 10:00 bis 13:00 Uhr
Zur Anmeldung
Zum Flyer
Wie lassen sich antisemitismuskritische Bildungsangebote auch in unbekannten Settings sicher gestalten? Das Webinar bietet praxisnahe Einblicke, Fallarbeit und Impulse zu Assessment, Zuständigkeiten und Eskalationswegen – ergänzt durch Austausch zu Best Practices und aktuellen Bedarfen.
Zielgruppe:
Zivilgesellschaftliche Organisationen wie …
- Partnerschaften für Demokratie (PfDs)
- Landesdemokratiezentren
- Innovationsprojekte (Demokratie leben!)
- Kooperationsverbünde (Demokratie leben!)
Webinar-Beschreibung:
Das Webinar ermöglicht praxisnahe Einblicke und Fallarbeit zu Sicherheitsfragen in unterschiedlichen Bildungssettings. Es beleuchtet organisatorische, strukturelle und institutionelle Sicherheitsfragen bei der Gestaltung antisemitismuskritischer Bildungsangebote – insbesondere wenn Teilnehmende ihnen unbekannte Institutionen besuchen, z.B. um Projekttage an Schulen durchzuführen. Auf Grundlage der Erfahrungen mit dem Begegnungsprojekt „Meet a Jew“ geben wir Impulse zu Assessment, Zuständigkeiten und Eskalationswegen. Im Austausch sammeln wir Best Practices, offene Fragen und Bedarfe.
Es wird von den Organisationen Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Anne Frank Zentrum im Rahmen der digitalen Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) durchgeführt.
Über die Reihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“:
Zivilgesellschaftliche Organisationen stehen zunehmend unter Druck: digitale Angriffe, öffentliche Kampagnen oder konkrete Bedrohungssituationen im Veranstaltungs- und Bildungsalltag erfordern Expertise für einen sicheren Umgang mit und in entsprechenden Situationen. Die digitale Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) vermittelt Wissen und schafft Raum für einen Erfahrungsaustausch. Ziel der Reihe ist es, die Handlungsfähigkeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen nachhaltig zu stärken.
Mehr erfahren
Uhrzeit: 15:00 bis 18:00 Uhr
Zur Anmeldung
Zum Flyer
Wie gut sind Sie digital geschützt? In diesem Webinar erhalten Teilnehmende praxisnahe Einblicke in aktuelle Cyberbedrohungen und lernen, wie sie sich im Alltag wirksam davor schützen. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Angriffe funktionieren – und was Einzelne und Institutionen dagegen tun können.
Zielgruppe:
Zivilgesellschaftliche Organisationen wie …
- Partnerschaften für Demokratie (PfDs)
- Landesdemokratiezentren
- Innovationsprojekte (Demokratie leben!)
- Kooperationsverbünde (Demokratie leben!)
Webinar-Beschreibung:
Im Rahmen des Webinars beschäftigen wir uns mit zentralen Cyberrisiken und wirksamen Schutzmaßnahmen für den Arbeitsalltag mit besonderem Fokus auf zivilgesellschaftliche Organisationen und Einzelpersonen.
Mitarbeitende von democ e.V. geben eine Einführung in grundlegende Begriffe und Konzepte, erklären Funktionsweisen typischer Angriffe, wie z.B. Phishing, Social Engineering, DDoS oder Doxing, und stellen die wichtigsten Schutzmaßnahmen vor. Das interaktive Format mit Inputs, Austausch und Übungen unterstützt Teilnehmende dabei, digitale Sicherheit und Resilienz im eigenen Kontext zu stärken.
Es wird von der Organisation democ e.V. im Rahmen der digitalen Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) durchgeführt.
Über die Reihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“:
Zivilgesellschaftliche Organisationen stehen zunehmend unter Druck: digitale Angriffe, öffentliche Kampagnen oder konkrete Bedrohungssituationen im Veranstaltungs- und Bildungsalltag erfordern Expertise für einen sicheren Umgang mit und in entsprechenden Situationen. Die digitale Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) vermittelt Wissen und schafft Raum für einen Erfahrungsaustausch. Ziel der Reihe ist es, die Handlungsfähigkeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen nachhaltig zu stärken.
Mehr erfahren
November
2026
Zielgruppe: Der Ausbildungskurs richtet sich an junge Menschen, die in Hessen leben oder in Hessen im Bildungsbereich tätig sind.
Datum: 23. - 27. November 2026
Uhrzeit: jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr
Ort: Frankfurt am Main
Der Kurs ist kostenfrei.
Die Teilnahme an allen fünf Ausbildungstagen ist erforderlich.
So bewirbst du dich:
Sende uns deinen Lebenslauf und einen kurzen Text, in dem du beschreibst, was dich motiviert, Demokratietrainer*in zu werden und welche Interessen und Ideen du damit verfolgst.
Schicke deine Bewerbung per E-Mail an Céline Wendelgaß: cwendelgass-at-bs-anne-frank.de
Bewerbungsschluss: 23. August 2026
Zum Kurs:
Sind dir Rassismus und Antisemitismus in deinem Umfeld schon einmal begegnet? Möchtest du lernen, wie du beidem entgegenwirken kannst? Wohnst du in Hessen und suchst nach einer neuen Herausforderung in der Bildungsarbeit oder bist sogar bereits in diesem Bereich in Hessen tätig?
Wir suchen junge Menschen, die offen sind für selbstkritische Prozesse und Lust haben zukünftig als Multiplikator*in mit Gruppen in Fortbildungen zu diesen Themen zu arbeiten.
Wenn du dich also für Rassismus und Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart interessierst, mehr darüber erfahren möchtest, was die beiden Diskriminierungsformen verbindet und unterschiedet und wie man sie gemeinsam in den Blick nehmen kann, ohne sie gegeneinander auszuspielen – dann bewirb dich für unseren Demokratietrainer*innen-Kurs.
Die Bildungsstätte Anne Frank bietet dir die Möglichkeit, dich in einem mehrtägigen Ausbildungskurs kostenfrei zur/zum Demokratietrainer*in für die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausbilden zu lassen.
Nach Abschluss des Kurses erhältst du nicht nur ein Zertifikat, sondern auch die Möglichkeit, dich im Rahmen einer bezahlten Nebenbeschäftigung mit Gruppen aus dem Journalismus, der Verwaltung oder auch Hochschulen in Fortbildungen zu engagieren. Als Demokratietrainer*in hilfst du Menschen dabei, Antisemitismus und Rassismus zu erkennen und neue Perspektiven auf unsere Gesellschaft zu entwickeln.
Erfahrene Expert*innen machen dich fit für die (historisch-)politische Bildungsarbeit: Wir vermitteln dir Wissen zu Rassismuskritik, israelbezogenen Antisemitismus, Verschwörungsmythen und transnationalen Extremismus. Gemeinsam beschäftigen wir uns auch mit der Frage, wie du die Themen gut rüberbringen kannst. Dazu gehört zum Beispiel, vor vielen Leuten zu sprechen oder mit Konflikten in Jugendgruppen umzugehen.
Mehr erfahren
Unser Demokratietrainer*innen-Kurs im November 2026 wird im Rahmen des Projektes „Hessisches Kompetenzzentrum: Antisemitismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft“ veranstaltet, gefördert vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Sozialen.

