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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250

events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


Mai

2022


Uhrzeit: 12:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor, Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, Frankfurt am Main

Eintritt: frei (ohne Anmeldung)

Am Sonntag, dem 15. Mai 2022 wird der Internationale Museumstag gefeiert. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, auf die Museumsvielfalt in Deutschland aufmerksam zu machen.

Wir machen mit und laden alle Interessierten an diesem Tag dazu ein, das Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ in Frankfurt zu erkunden. Eintritt: frei – und zwar für alle Altersstufen! Der Besuch ist für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.

Das Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ ist eine Ausstellung, die mithilfe digitaler Tools und interaktiver Stationen Wissen vermittelt und zur Selbstreflexion einlädt. Nur wenige Meter vom Geburtshaus Anne Franks entfernt, werden hier ihre Geschichte und die Fragen, die sie sich gestellt hat, wieder lebendig. Im Lernlabor können sich Besucher*innen zum einen mit dem Leben und Werk Anne Franks vertraut machen und zum anderen mit den Themen Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung in der Gegenwart. Das Motto lautet immer: Deine Meinung zählt!

Zur Aktion auf der Museumstag-Webseite

Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

Standort des Mobilen Lernlabors: Jugendzentrum Poing in Poing

Weitere Informationen 


Juni

2022


Diskussion mit Miro Dittrich, Nava Zarabian und Marcus Bösch
Moderation: Azadê Peşmen

Die Veranstaltung ist eine Hybridveranstaltung - Teilnehmende können sie via  Livestream über unseren YouTube-Kanal verfolgen oder vor Ort in unserem Lernlabor in Frankfurt dabei sein.

Eintritt: frei (Anmeldung zur Teilnahme nicht erforderlich)
Einlass: ab 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank, Hansaalle 150, Frankfurt am Main & als Livestream auf YouTube

Bitte beachten Sie: In den Räumlichkeiten der Bildungsstätte Anne Frank gilt die Maskenpflicht.

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der digitalen Ausstellung "matter of fact - Warum wir an Verschwörungstheorien glauben wollen" der Bildungsstätte Anne Frank.

Von Corona bis zur Ukraine-Krise: Verschwörungsmythen und Desinformation begleiten die Krisen unserer Zeit. Reichweitenstarke Soziale Netzwerke dienen hier als schwer kontrollierbare Spreading-Plattformen. YouTube gilt unter Expert*innen als „Einstiegsplattform“ für verschwörungsideologische Inhalte und trägt – trotz Anpassungen – weiter zur Radikalisierung bei.  Der Messaging-Dienst Telegram ist während der Corona-Pandemie stark gewachsen und pusht in Deutschland maßgeblich die Mobilisierung der Szene; auch in Deutschland wird immer wieder über ein Verbot diskutiert. Der russische Sender RT bringt Putins Propaganda nicht erst im Zusammenhang mit dem Überfall auf die Ukraine weltweit in Umlauf. Und auch auf der noch jungen Plattform TikTok kommen gezielt Desinformationen zum Einsatz – begünstigt durch den Algorithmus und die einfache Handhabung der App. 

Unter Druck von Politik und Zivilgesellschaft sind manche Plattformen inzwischen aktiv geworden und haben ihre Richtlinien angepasst: Promi-Verschwörungsideologen wie Alex Jones sind von den großen Plattformen vertrieben, Twitter hat nach dem „Sturm auf das Kapitol“ das Konto von Donald Trump gesperrt; YouTube unlängst die Kanäle von RT Deutsch und Ken Jebsen; Telegram Attila Hildmanns Account.

Deplatforming heißt die Strategie, Personen und Gruppen von digitalen Plattformen auszuschließen und somit ihre Reichweite und Finanzierungsquellen abzuschneiden. Ob Deplatforming auch wirklich nachhaltig wirkt, ist umstritten. Der Wechsel verschwörungsideologischer Größen auf alternative Plattformen führt auch dazu, dass gar keine Gegenrede mehr stattfindet und Akteur*innen noch freier in der Verbreitung von Lügen und Desinformation sind. Zugleich ist fraglich, ob man die Hausregeln für die Teilnahme am öffentlichen Diskurs den privaten Plattformen überlassen will – oder überhaupt kann. Und jetzt kommt auch noch Elon Musk und will Twitter „befreien“.

Wir diskutieren mit Netzexpert*innen über die Ökonomie von Verschwörungstheorien und Desinformation – und über die Chancen und Grenzen von Deplatforming.

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung wird gefördert durch das US-Generalkonsulat Frankfurt.

Treffpunkt: Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, Frankfurt am Main

Anmeldung per E-Mail an:
events-at-bs-anne-frank.de
Anmeldeschluss ist der 9. Juni 2022.

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Um an die Botschaft ihres Tagebuchs zu erinnern, haben wir 2017 in ihrer Geburtsstadt den Anne-Frank-Tag ins Leben gerufen, den wir seither jährlich gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und vielen anderen Akteur*innen veranstalten. Wir freuen uns darauf, den Anne Frank Tag dieses Jahr wieder in Präsenz am 12. Und 13. Juni zu begehen und Orte persönlicher Begegnung zu schaffen. Das abwechslungsreiche Programm wird schon in Kürze auf unserer Webseite bekanntgegeben. Eine erste Einladung zu einer Veranstaltung, möchten wir aber schon heute aussprechen:

Zum Anne Frank Tag veranstalten wir einen Audiowalk durch den Frankfurter Stadtteil Dornbusch, wo Anne ihre ersten Lebensjahre verbracht hat. Bei diesem „Hörspaziergang“ erkunden wir die bekannten und weniger bekannten Ecken des Stadtteils und lauschen dabei den Beiträgen der Gewinner*innen des diesjährigen Storytelling-Wettbewerbs der Bildungsstätte Anne Frank. Dieses stand unter dem Motto „Das Private ist poetisch“ und lud Jugendliche und junge Erwachsene dazu ein, 2-minütige Audiobeiträge zur Rolle des Politischen in ihrem privaten Alltag aufzunehmen. Bei der Audiowalk-Premiere werden wir eine Auswahl der besten Beiträge hören, die zu einem „Hörspaziergang“ verwoben wurden. Zur Teilnahme wird nur ein Smartphone mit Kopfhörern benötigt. 

Viele Konflikte handeln derzeit davon, wann eine Aussage oder Handlung als rassistisch oder antisemitisch zu bewerten ist. Manchen geht das zu weit, anderen noch nicht weit genug. Begriffe, Kategorien und Definitionen bieten Deutungsmuster fürs Erleben an, das wiederum die Begriffe prägt. Und beide – Begriff und Erleben – sind nicht endgültig fixiert, sondern potenziell veränderbar und kontingent. Diese Gemengelage lässt sich auch bei Antisemitismus und Rassismus beobachten. Die Zunahme von Debatten in Wissenschaft und politischer Öffentlichkeit, in der pädagogischen Bildung und in den Alltagswelten, die über Formen und Phänomene des Rassismus und Antisemitismus geführt werden, erzeugt vermeintlich präzisere Begriffe, immer wieder aber auch Unsicherheit und Unbehagen. Zudem ist kein Begriff davor gefeit, kritisiert, umgedeutet oder in anderen Kontexten verwendet zu werden. Die Debatte um die Antisemitismus-Definitionen von IHRA und JDA ist dafür ein Beispiel aus jüngerer Zeit. Begriffe und ihre Verwendungszusammenhänge changieren zwischen Verharmlosung und Empörung, Vorwurf und Zurückweisung, Relativierung und Übertreibung, Objektivierungsanspruch und subjektiver Betroffenheit.

2022 tritt die BLICKWINKEL-Tagung einen Schritt zurück – und wendet sich den Begriffen und ihren Entstehungsgeschichten zu. Dabei werden diese ins Verhältnis zu Erscheinungsformen, zum subjektiven Erleben und zur kontextabhängigen Verarbeitung gestellt. Wie kann das subjektive Erleben eines Ereignisses ernst genommen werden, ohne dass damit die kritische Nachfrage oder Systematisierung unmöglich wird? Wie viel begriffliche Präzision und Differenzierung ist in unterschiedlichen Zusammenhängen möglich und nötig? Wie lässt sich verhindern, dass der theoretische Diskurs selbst wieder an sozialen Ausschlüssen mitwirkt, die er eigentlich zu vermeiden versucht? Welche Begriffe, Konzepte, Definitionen und damit Vorstellungswelten von Antisemitismus und Rassismus gab und gibt es, welche Geschichte(n) tragen sie mit sich?

Mehr erfahren über die Blickwinkel-Tagung


Juli

2022


Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

Standort des Mobilen Lernlabors: Gesellschaft für christlich-jüdische  Zusammenarbeit Wetterau

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