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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

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Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


August

2021


Kein Dienst hat in den vergangenen Jahren für so viel Aufsehen gesorgt wie TikTok. Aber kann der Dienst mehr als witzige Gesangsvideos? Wir wollen über Politik und Aktivismus auf TikTok sprechen.
Referent: Juan Carlos Medina Serrano


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"


September

2021


Frankfurt am Main ist eine weltoffene Stadt, geprägt von kultureller und religiöser Vielfalt – das spiegelt sich auch in unseren Schulen wider.
Welche pädagogischen Angebote und Ansätze stärken ein diskriminierungsfreies Miteinander und die Akzeptanz von Vielfalt in der Schulgemeinde?

Eine Kooperationsveranstaltung von KUBI und "Frankfurter Schulen schauen hin!"

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Wenn es um Hass im Netz geht, ist die Rede oft von vermeintlich rechtsfreien Räumen. Wir wollen genauer hinsehen und haben zwei Juristen eingeladen, um über die Gesetzeslage so zu sprechen, dass wir alle es verstehen können.

Referenten: Chan jo Jun und Martin Hamsch

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"

Digitaler Fachtag zu rechten Gedanken und Ideologien rund um die Schulwelt

Rechtsextremismus, Demokratie- und Menschenfeindlichkeit sind Phänomene, die uns tagtäglich in den Nachrichten, im gesellschaftlichen
Umfeld, aber auch im Klassenzimmer begegnen können. Der digitale Fachtag "rechts.extrem.alltäglich" zu rechten Ideologien in Schule und Alltag bietet Schüler*innen sowie Lehrkräften und Multiplikator*innen die Möglichkeit der Weiterbildung und Vernetzung. Zur Kooperationsveranstaltung der beiden Landeskoordinationen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Bayern und Hessen sind alle Akteur*innen des Courage-Netzwerks, Multiplikator*innen und Interessent*innen herzlich willkommen.

Die Veranstaltung besteht aus  zwei Vorträgen (separat für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte). Am Nachmittag gibt es dann Möglichkeit, einen Workshop mit einem bestimmten Themenschwerpunkt zu besuchen. 
 

Anmeldung ausschließlich über SoR Bayern
Anmeldeschluss: 21.09.21
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Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. „Wir haben ein Rassismusproblem, Rassismus tötet“ – diese bittere Tatsache wird seitdem auch von einer breiten Öffentlichkeit stärker wahrgenommen und diskutiert.
 

Für junge Menschen mit Migrationsgeschichte war diese Erkenntnis nicht neu. Sie und ihre Communities berichten in sozialen Medien seit Jahren von alltäglichen Rassismuserfahrungen. Die Morde von Hanau zielten jedoch unmittelbar auf migrantisch gelesene Jugendliche und ihre Treffpunkte ab, was die jungen Menschen und ihre Familien tief in ihrem Sicherheitsbedürfnis getroffen und traumatisiert hat.

Aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie konnte eine Aufarbeitung der Ereignisse, ein angemessener Umgang mit Trauer, Schock und Wut bisher nur sehr eingeschränkt stattfinden. Gleichzeitig haben sich gerade im Zuge der Corona-Pandemie Rassismus- und Ausgrenzungserfahrungen weiter verstärkt.

Wir wollen mit dieser Auftakt-Veranstaltung den Fokus auf die Perspektiven von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte im Rassismus-Diskurs legen. Dabei möchten wir die Erfahrungen und die Zäsur durch den Anschlag in Hanau aufgreifen. Was sind die Wünsche, Forderungen und Sorgen der jungen Menschen? Wie können Schule, Jugendarbeit, Politik und Gesellschaft sie angemessen aufgreifen?

Hieran wird sich im nächsten Jahr ein zweiter Teil mit dem Titel „Unsere Stimme zählt! Rassismuskritische Perspektiven junger Menschen nach Hanau“ anschließen, bei dem der persönliche Austausch und die Vernetzung der Jugendlichen im Vordergrund stehen werden.

Diese Veranstaltung wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration zusammen mit den vier zivilgesellschaftlichen Integrationsvertragspartnern, der Bildungsstätte Anne Frank, dem Hessischen Jugendring, dem Landesverband Hessen des Deutschen Roten Kreuzes und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften ausgerichtet.

Dabei knüpft die Auftaktveranstaltung an die bisherigen Austauschformate mit den Integrationsvertragspartnern an, mit dem Ziel Impulse zu setzen, um die Diskussionen und Aushandlungsprozesse in der postmigrantischen Gesellschaft voranzubringen.

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zur Veranstaltung auf Youtube 


Oktober

2021


Diskussionen in Kommentarspalten können spannend und witzig sein. Aber was passiert wenn Seiten, Profile und Kommentarspalten geflutet werden mit Hass? Was Community Management bedeuten kann und wie man dagegen vorgehen?

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Referentin: Simone Rafael
Anmeldungen an: nzarabian-at-bs-anne-frank.de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"

Antimuslimischer Rassismus 2001-2021

Der Anschlag auf das World Trade Center vom 11. September 2001 stellte eine deutliche Zäsur für muslimisch gelesene Menschen dar. Auf dem Fachtag möchten wir mit Ihnen die historische Bedeutung von 9/11 für rassistische Diskurse erörtern. Der Fachtag findet digital statt und richtet sich insbesondere an Pädagog*innen und Multiplikator*innen der (offenen) Jugend- und Sozialarbeit.

gefördert vom Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main

zur Anmeldung

„Du Jude“ als Schimpfwort auf dem Pausenhof, provozierende Memes in Chatgruppen, relativierende Bemerkungen im Geschichtsunterricht
– antisemitische Einstellungen bei Schüler*innen sind eine traurige Realität. Oft besteht bei Pädagog*innen Unsicherheit, wie sie auf solche Vorfälle reagieren sollen.

Im Rahmen des Fachtags diskutieren wir die Frage, wie Lehrkräfte antisemitischen Denkweisen begegnen und Schulen eine klare Haltung
gegen Antisemitismus entwickeln können. Wir blicken auf gegenwärtige Diskurse, präventive Ansätze und Möglichkeiten der Intervention gegen Antisemitismus.

Der Fachtag findet im Rahmen des Projektes „Antisemitismusprävention an hessischen Schulen“ statt, das seit 2019 in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium läuft. Er findet digital statt und richtet sich besonders an Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal an Schulen und Multiplikator*innen der Jugend- und Sozialarbeit.


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November

2021


Wie können wir Jugendliche mit Computerspielen erreichen?
 

Digitale Lernkonzepte zur Radikalisierungsprävention

Rund die Hälfte der Deutschen spielt Games auf der Konsole, auf dem Computer, auf dem Smartphone. Diese gesellschaftliche Akzeptanz führt zu einem wachsenden Interesse auch gegenüber Spielen mit pädagogischem Anspruch.

Das riesige Potential stellt die Bildungsarbeit aber auch vor neue Herausforderungen. Bei spielerischen Ansätzen ist die Lernmotivation oft größer. Auch komplexe Inhalte werden leichter aufgenommen. Wenn jedoch Inhalt und Spielprinzip nicht zusammenpassen, sind die Spieler*innen schnell gelangweilt – und steigen aus.

Und trotz eines gewissen Unterhaltungsgrades sollte die Ernsthaftigkeit nicht verloren gehen. Insbesondere bei dem Thema Radikalisierung ist ein diskriminierungssensibler Umgang sehr wich-tig, um Diskriminierung nicht zu reproduzieren und Betroffene zu schützen.

Die Bildungsstätte Anne Frank hat auf diesem Gebiet wichtige Erfahrungswerte gesammelt: Mit dem Serious Game „Hidden Codes“ haben wir in diesem Jahr ein Novum in der politischen Bildungsarbeit vorgestellt. Das Game sensibilisiert junge Menschen dazu, Anzeichen von rechter und islamistischer Radikalisierung zu erkennen und adäquat darauf zu reagieren – spielerisch und realitätsnah zugleich.

Wie können digitale Spiele im Unterricht kreativ und sinnvoll eingesetzt werden? Welche Potenziale und Herausforderungen gibt es?

Teilnahme nach Anmeldung bei Çiya Rädler
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