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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

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Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
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Juni

2021


Online-Seminar für Pädagog*innen mit Prof. Dr. Andreas Petrik am 14.06.2021

Die Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage und die Landeskoordination Hessen laden ein zu einer Fortbildung für Pädagog*innen mit Prof. Dr. Andreas Petrik, Professor für Didaktik der Sozialkunde an der Universität Halle-Wittenberg.

Die Handlungsansätze von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage folgen dem Wertekanon, der im Grundgesetz, in den Landesverfassungen und den Schulgesetzen festgeschrieben ist. Trotzdem verunsichern Meldeplattformen und populistische Kampagnen auch die Akteur*innen des Courage-Netzwerks. Wie gelingt es uns, in der Demokratiepädagogik trotzdem weiterhin streitbar,
mutig und couragiert zu sein? Welche Orientierung bietet der Beutelsbacher Konsens für die pädagogische Praxis und welche Rahmenbedingungen formuliert er im Hinblick auf den Inhalt und die Didaktik von politischer Bildung?

Prof. Dr. Andreas Petrik stellt verschiedene Typen rechtspopulistischer Einstellungen, denen Lehrer*innen im Schulalltag begegnen, vor und erarbeitet mit den Teilnehmenden anhand typischer Szenen aus dem Unterricht Strategien für die pädagogische Praxis. Alexander Freier, Referent der Bundeskoordination, moderiert die Diskussion.

Die Fortbildung findet statt am Montag, den 14. Juni 2021 von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. 

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis spätestens zum 11. Juni, 17 Uhr, bei der hessischen Landeskoordinatorin Sabrina Becker für die Veranstaltung an:
sbecker-at-bs-anne-frank.de
(bitte berufliche Funktion und ggf. Schule angeben).

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Wenige Tage vor der Veranstaltung erhalten Sie einen Link, mit dem Sie sich am 14.06.21 in den virtuellen Meetingraum (Zoom) einloggen können.

Die Landeskoordination Hessen von "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" veranstaltet das Seminar in Kooperation mit der Bundeskoordination im Rahmen ihrer Maßnahme "Lernziel Gleichwertigkeit", gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Integration oder Desintegration? Mit Max Czollek und Meron Mendel. Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Hessischer Rundfunk).

Es wird viel darum gestritten, wie das Zusammenleben in einer Gesellschaft der Vielen möglich ist. Woraus besteht der Klebstoff, der uns zusammenhält? Brauchen wir ein neues deutsches Wir-Gefühl, eine gemeinsame Idee von Heimat – oder haben solche Konzepte in einer Zeit nach Halle, Hanau und den jüngsten antisemitischen Attacken nicht endgültig ausgedient?

 Gerade unter Jüdinnen und Juden, Schwarzen Menschen, People of Color und Migant*innen sind Fragen nach Zugehörigkeit, Mitsprache und Teilhabe höchst umstritten: Kann ein neues deutsches Integrationsversprechen echte Chancen auf Sichtbarkeit, Anerkennung und Aufstieg einlösen? Oder läuft hinter den Kulissen des Integrationstheaters nicht doch die immer gleiche Horrorshow von völkischem Nationalismus, Hass und Gewalt?

 Integration oder Desintegration? German Dream oder Albtraum? Und wie kommen wir zu alledem überhaupt gut miteinander ins Gespräch?

 Bei der Streitbar „Heimat, revisited“ nähern wir uns aus unterschiedlichen (jüdischen) Perspektiven den Fragen nach Wegen und Strategien für eine Gesellschaft, in der es sich ohne Angst verschieden sein lässt.
 

Für viele von uns sind Soziale Netzwerke kaum wegzudenken und gehören zu unserem Alltag. Jedoch werden User:innen auf sozialen Netzwerken auch abgewertet oder angegriffen. Wie funktioniert Hass im Netz und was können wir tun um soziale Netzwerke sicherer für alle zu machen?

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Referentin: Nava Zarabian, Bildungsreferentin der Bildungsstätte Anne Frank
Anmeldungen an: nzarabian-at-bs-anne-frank.de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"

Hass, Hetze und Lügengeschichten sind im Internet oft sehr erfolgreich: Vielfach wird mit falschen oder halbwahren Behauptungen getrickst - und damit Wut ausgelöst. Doch woran kann man erkennen, wenn etwas falsch oder sogar manipulativ ist? Wie tappe ich selbst nicht in die Falle, etwas Falsches weiterzuleiten? Und wie kann ich anderen Fakten verständlich machen? Der Workshop gibt Einblick, wie Manipulation und Verunsicherung im Netz abläuft, und wir man diese Mechanismen besser durchschauen kann.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Referentin: Ingrid Brodnig, Journalistin und Buchautorin
Anmeldungen an: nzarabian-at-bs-anne-frank.de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"

Livestream auf YouTube

Podium: Saba-Nur Cheema (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt/Main)
Prof. Dr. Miriam Rürup (Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam)
Prof. Dr. Michael Brenner (Ludwig-Maximilians-Universität, München)
Prof. Dr. José Brunner (Tel Aviv University, Tel Aviv)
Moderation: Jan Feddersen (taz)

Kann man Judenfeindschaft mit Definitionen bekämpfen? Seit 2016 liegt die Arbeitsdefinition Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) vor. Diese ist von zahlreichen Staaten, Institutionen und Organisationen übernommen worden. Kritiker*innen sehen sie als zu vage und zu fokussiert auf Äußerungen zum Staat Israel. Als Reaktion verfassten über 200 internationale Wissenschaftler*innen die Jerusalem Declaration on Antisemitism (JDA). Deren Kritiker*innen werfen ihr wiederum vor, nicht akzeptable Kritik am Staat Israel hoffähig zu machen. Die Auseinandersetzungen sind in Deutschland wegen der Verantwortung für die Shoah und ihre Folgen besonders heftig. Wie kann die Debatte kontrovers und dennoch konstruktiv geführt werden? Was bedeuten die Definitionen für die Bekämpfung von Antisemitismus in seinen verschiedenen Ausprägungen? Wie geht es angesichts steigender Zahlen von antisemitischen Vorfällen jetzt weiter?

Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung, Bildungsstätte Anne Frank, New Israel Fund, taz - die tageszeitung


Juli

2021


Warum glauben so viele Menschen an Verschwörungsmythen? Welche Faktoren spielen dabei auf psychologischer Ebene eine Rolle?
Und wie diskutieren wir mit Menschen, die glauben, eine verborgene «Wahrheit» entdeckt zu haben?
Die Politikwissenschaftlerin Katharina Nocun ist gemeinsam mit der Sozialpsychologin Pia Lamberty genau diesen Fragen auf den Grund gegangen. In ihrem Buch «Fake Facts» beleuchten sie das verschwörungsideologische Milieu – von Rechtsextremismus bis hin zur Esoterik. Und sie finden dabei Antworten auf die Frage, warum Verschwörungsnarrative gerade in Zeiten der gegenwärtigen Krise derart anziehend auf Menschen wirken.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Referentin: Katharina Nocun, Publizistin und Wirtschafts- und Politikwissenschaftlerin
Anmeldungen an: nzarabian-at-bs-anne-frank.de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"

Steuergeld für eine Stiftung, die diesen Staat und seine demokratischen Grundlagen mit am liebsten abschaffen würde? Die Bildungsstätte Anne Frank verneint diese Frage klar - und fordert die Fraktionen im Deutschen Bundestag dazu auf, noch in dieser Legislatur ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das der staatlich geförderten politischen Bildung endlich eine transparente Grundlage verschafft. Die Bildungsstätte hat dazu gemeinsam mit zwölf zivilgesellschaftlichen Organisationen und Trägern ein Manifest erarbeitet, das sich zu einer politischen Bildung bekennt, die die Werte unserer Demokratie aktiv verteidigt. Warum die AfD-nahe Stiftung eine Gefahr für die politische Kultur ist, darüber sprechen die Erstunterzeichner*innen des Manifests am 5. Juli um 18.30 Uhr auf einem Online-Panel.

Podium:
Katja Böhne (Bildungsstätte Anne Frank)
Doron Kiesel (Zentralrat der Juden in Deutschland)
Timo Reinfrank (Amadeu Antonio Stiftung)
Josef Schädle (Paritätisches Bildungswerk Bundesverband)
Miriam Schader (Campact)
Moderation: Susanne Kailitz (Die Rederei)

Hass und Hetze sind im virtuellen Raum allgegenwärtig und werden von rechtsextremen Akteur:innen gezielt befeuert. Zu ihren Strategien gehört es, menschenverachtende Propaganda zu verbreiten, Feinde zu markieren und Menschen im Netz anzugreifen. Ins Ziel geraten dabei auch Personen sowie Organisationen, die sich gegen Menschenfeindlichkeit und für eine offene, pluralistische und demokratische Gesellschaft einsetzen. Im Input wird es darum gehen, wie jene rechtsextreme Onlinestrategien funktionieren und welche Handlungsmöglichkeiten es gibt, um sich dagegen zu wehren.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Referent: Flemming Ipsen, Soziologe, Referent für Rechtsextremismus und stellvertretener Leiter des Bereichs politischer Extremismus bei jugendschutz.net
Anmeldungen an: nzarabian-at-bs-anne-frank.de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"

HERAUSFORDERUNGEN IM UMGANG
MIT RELIGIÖSER VIELFALT
Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus in der Schule

Digitaler Fachtag für Pädagog:innen


Die Schule als gesellschaftliche Institution ist ein Ort, an dem sich die Diversität der Gesellschaft widerspiegelt. Neben unterschiedlichen Migrationserfahrungen, Sprachkenntnissen, geschlechtlichen Identitäten, Kulturen und weiteren Differenzkategorien von Schüler:innen und Lehrkräften zählt hierzu auch eine Heterogenität an religiösen Zugehörigkeiten und Weltanschauungen. Diese ist längst Alltag in Schulen.

Alltäglich sind jedoch auch Erfahrungen von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus im Kontext Schule. Sich zuspitzende gesellschaftspolitische
Debatten und Ereignisse, wie die sogenannte Kopftuch-Debatte oder der kürzlich erneut entflammte Nahostkonflikt, finden Eingang in Schulen und machen auf die Dringlichkeit und Notwendigkeit des angemessenen Umgangs mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus aufmerksam. Neben präventiven Maßnahmen verlangen Situationen in denen es zu antisemitischen oder rassistischen Vorfällen kommt, eine Intervention.

Jedoch fühlen sich Lehrkräfte und pädagogisches Fachpersonal häufig herausgefordert, dem Anspruch gerecht zu werden, diskriminierungsfreie
Teilhabe zu ermöglichen. Voraussetzung dafür sind ein Bewusstsein und eine Sensibilität für die Themen und die Betroffenenperspektive.

Wie ist die Situation an Schulen in Deutschland? Was braucht es für einen angemessenen Umgang mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in der Schule, welche Fallstricke gilt es dabei zu vermeiden, Herausforderungen zu meistern? Diese und weitere Fragen sollen in zwei Vorträgen und in einer gemeinsamen Diskussion reflektiert werden.

Prof. Dr. Karim Fereidooni und Marina Chernivsky geben in ihren Vorträgen jeweils einen tiefergehenden Einblick in die Themen antimuslimischer Rassismus und Antisemitismus im Kontext Schule. Anschließend haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, in Kleingruppen ins Gespräch zu kommen und sich zu dem Gehörten und ihren eigenen Erfahrungen auszutauschen. Nach einer kurzen Pause diskutieren wir gemeinsam im Plenum.

Der digitale Fachtag findet im Rahmen des Projekts „(K)Eine Glaubensfrage“ statt, das vom Hessischen Kultusministerium gefördert wird.

KONTAKT UND ANMELDUNG
Anmeldeschluss ist Mittwoch, 14.07.2021. Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei.

Anmeldungen per E-Mail an :
Nasli Malek
nmalek-at-bs-anne-frank.de

zum Flyer


August

2021


Kein Dienst hat in den vergangenen Jahren für so viel Aufsehen gesorgt wie TikTok. Aber kann der Dienst mehr als witzige Gesangsvideos? Wir wollen über Politik und Aktivismus auf TikTok sprechen.
Referent: Juan Carlos Medina Serrano


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"


September

2021


Frankfurt am Main ist eine weltoffene Stadt, geprägt von kultureller und religiöser Vielfalt – das spiegelt sich auch in unseren Schulen wider.
Welche pädagogischen Angebote und Ansätze stärken ein diskriminierungsfreies Miteinander und die Akzeptanz von Vielfalt in der Schulgemeinde?

Eine Kooperationsveranstaltung von KUBI und "Frankfurter Schulen schauen hin!"

Zum Flyer

Wenn es um Hass im Netz geht, ist die Rede oft von vermeintlich rechtsfreien Räumen. Wir wollen genauer hinsehen und haben zwei Juristen eingeladen, um über die Gesetzeslage so zu sprechen, dass wir alle es verstehen können.

Referenten: Chan jo Jun und Martin Hamsch

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"


Oktober

2021


Diskussionen in Kommentarspalten können spannend und witzig sein. Aber was passiert wenn Seiten, Profile und Kommentarspalten geflutet werden mit Hass? Was Community Management bedeuten kann und wie man dagegen vorgehen?

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Referentin: Simone Rafael
Anmeldungen an: nzarabian-at-bs-anne-frank.de

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Dem Hass keinen Raum geben"