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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250

events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


November

2022


Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

Weitere Informationen 


Dezember

2022


Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

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Fachaustausch für Pädagog*innen. Die digitalen Plätze werden bevorzugt Pädagog*innen der hessischen Netzwerkschulen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zugewiesen.

Eine Veranstaltung von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Uhrzeit: 15:00 bis 17:00 Uhr

Zur Anmeldung

Demokratie lernen Kinder und Jugendliche am besten durch Erleben. Nicht nur deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, an Schulen eine Struktur und eine Kultur zu schaffen, in der echte Beteiligung möglich ist. Wie kann Partizipation an Schulen gelingen und warum ist sie so wichtig?

Das Recht auf Beteiligung ist in Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Kinder haben demnach das Recht, sich in allen Angelegenheiten, die sie betreffen, zu äußern; sie sollen gehört und ernst genommen werden. Kinder und Jugendliche sind an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Auch in den Schulgesetzen der Länder wird die Mitbestimmung von Schüler*innen festgeschrieben.

In der Realität wird aber häufig bestenfalls eine scheinbare Partizipation durch Anhörung praktiziert, die weder altersgerecht noch wirkungsvoll ist. Warum ist Partizipation von Kindern und Jugendlichen grundlegend für eine gelingende demokratische Bildung an Schulen? Was sind Voraussetzungen und Bedingungen, die zu ihrem Gelingen beitragen? Wie verhindern wir „Scheinpartizipation“ und ermöglichen echte Teilhabe an Schulen?

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Roland Roth hat das Komitee für Grundrechte und Demokratie mitgegründet. Er setzt sich in seinen Vorträgen und Veröffentlichungen für Kinderrechte und speziell für eine verstärkte Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ein. Er ist Autor des Bausteins „Junge Menschen und ihre Rechte in Schulen“ der kostenfrei bei der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage heruntergeladen werden kann.

Gregor Dinter ist als freier Referent im Bereich Mitbestimmung u.a. für die Friedrich-Ebert-Stiftung tätig und besitzt langjährige Erfahrung in der Fortbildung von Schüler*innenvertretungen und Begleitung von Schulen.

Zur Einladung als PDF

Die Veranstaltung wird vollständig online über das Konferenz-Tool Zoom stattfinden. Zur Teilnahme ist ein digitales Endgerät mit stabiler Internetverbindung, Kamera und Mikrofon notwendig.

Der Online-Fachaustausch ist eine Kooperationsveranstaltung der Landeskoordination Hessen und der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, im Rahmen der Maßnahme „Lernziel Gleichwertigkeit", gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

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Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: YouTube

Zum Flyer


Der Kulturbetrieb ist ein Konfliktherd, das zeigte die documenta fifteen wie unter einem Brennglas. Doch während der Antisemitismus der Künstler*innen aus dem Ausland wochenlang diskutiert wurde, trat eine andere Debatte in den Hintergrund: Der Umgang mit deutschem Kapital und Besitz aus der NS-Zeit. Die Verfolgung, Enteignung und Ermordung von Jüdinnen und Juden wirkt auch in der Kunstwelt nach: Unzählige Kunstwerke wurden ihren jüdischen Eigentümer*innen entrissen und in den Besitz öffentlicher Museen und privater Händler gebracht. Mit diesem Nazi-Erbe gehen Kulturinstitutionen, Einzelpersonen und Galerien jedoch selten transparent um.

Dabei sind die antisemitischen Kontinuitäten in der Kunstwelt zahlreich und deutlich. Sie reichen etwa von der #Nazihintergrund-Debatte um Erb*innen und Kunstsammler*innen, über die NS-Geschichte der documenta und die Verharmlosung antisemitischer und rechtspopulistischer Spender für das Berliner Humboldt-Forum bis hin zu antisemitischen Werken an Orten wie der Staatlichen Kunstsammlung Dresden.

Mit einem digitalen Podium will die Bildungsstätte Anne Frank die Auswirkungen von Nazi-Erbe und Antisemitismus auf kuratorische und institutionelle Praktiken in der deutschen Kunst- und Kulturlandschaft diskutieren: Wie profitiert die gegenwärtige Kulturelite von NS-Kapital? Wie gehen Kulturinstitutionen mit Forderungen nach Aufarbeitung und Wiedergutmachung um? Wer wird wie in Diskurse und kuratorische Konzepte eingebunden? Und schließlich: gibt es überhaupt einen in die kulturelle Arbeitspraxis hineinwirkenden Umgang mit dem Nazi-Erbe, der über das reine Besprechen von Antisemitismus hinausreicht?

Mit:
Gürsoy Doğtaş, Kurator und Autor
Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum
Leon Kahane, Künstler

Moderation: Saskia Trebing, Monopol Magazin


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Flyer Streitbar 18: Aktivismus

Mit Knut Cordsen und Emilia Zenzile Roig
Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Hessischer Rundfunk)

Eintritt frei
Einlass: ab 18:30 Uhr

Ort:
Bildungsstätte Anne Frank
Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main

Zum Veranstaltungsflyer 

Die „Letzte Generation“ erhitzt die Gemüter. Während Konservative die Aktivist*innen als „grüne RAF“ verfolgen wollen, sehen andere diesen Protest als letzte Chance, ein gleichgültiges Publikum aufzurütteln.

Aber die Frage um die Legitimität von Aktivismus reicht viel weiter: Wissenschaftler*innen, die sich als „activist academics“ verstehen, Journalist*innen, die sich klar als parteiisch bezeichnen, Künstler*innen, die sich, wie auf der documenta 15, ausdrücklich als „Aktivist*innen“ verstanden wissen wollen – alle sind plötzlich immer auch Aktivist*innen. Neben dem Für und Wider melden sich auch Stimmen, die die kapitalistische Vereinnahmung von Aktivismus kritisieren, als pure Symbolpolitik, irgendwo zwischen Hashtags und Marketing.

Doch angesichts des anstehenden Kollaps des Klimas und der Umwelt, der Gefahren für den Weltfrieden und die Demokratie, angesichts von rechtem Terror und der Bedrohung von Jüdinnen und Juden, BIPoCs, Frauen und Queers – was bleibt da anderes übrig als Aktivismus? Und was wäre die Alternative?

Unsere Streitbar fragt nach Chancen und Herausforderungen des Aktivismus, seziert aktuelle Formen und fragt nach historischen Kontinuitäten. Wir fragen uns: Ist das gut? Ist das nachhaltig? Ist das überhaupt ein neues Phänomen? Sollte es Grenzen geben? Und was gilt es, für einen „guten Aktivismus“ zu beachten?

Gäste: 

Knut Cordsen ist Journalist, Autor und Moderator. 2022 erschien sein Sachbuch "Die Weltverbesserer. Wie viel Aktivismus verträgt unsere Gesellschaft?"

Emilia Zenzile Roig ist Gründerin und Direktorin des Center for Intersectional Justice (CIJ) in Berlin. Sie ist Autorin des 2021 erschienenen Sachbuchs "Why We Matter. Das Ende der Unterdrückung". 

Moderatorin: Hadija Haruna-Oelker (Hessischer Rundfunk)

Mehr über unser Debattenformat Streibar erfahren.

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Eintritt: frei - um großzügige Spenden für die Bildungsstätte Anne Frank wird gebeten.
 

Eine Gesprächsrunde mit:
- Meron Mendel, Professor für Soziale Arbeit, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank
- Jan Seghers, Autor
- Frank Wolff, Cellist

Jan Seghers über diesen Abend:

„Es ist mir fast egal, was jemand von sich und der Welt hält: ob er behauptet, Demokrat oder Monarchist oder ein Freund der Juden zu sein. Ich interessiere mich weniger für Meinungen, aber umso mehr für Geschichten.
Meron Mendel ist an diesem Abend unser Gast, er ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Pädagoge und Professor für Soziale Arbeit; doch ich bin vor allem neugierig auf sein Leben. Deshalb möchte ich ihn über seine Kindheit im Kibbuz befragen, über seine rebellische Großmutter, seine verrückte Ankunft in Deutschland. Und über seine Erfahrungen im Land der Täter, vor dem ihn alle Verwandten gewarnt haben.
Aber weil Worte nie auch nur die halbe Wahrheit widergeben, haben wir uns einen der besten Musiker des Landes eingeladen: den Cellisten Frank Wolff. Er wird dafür sorgen, dass die Geschichten, die wir hören, nicht nur zu sich kommen, sondern durch seine Kunst auch zu uns.“

Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit vorab an, damit das Team der Buchhandlung Schutt besser planen kann.
Telefon: 069 435173
E-Mail: info@buchhandlung-schutt.de
Zur Webseite der Buchhandlung Schutt

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Flyer "Israel nach der Wahl"

Podiumsdiskussion mit Claudia Baumgart-Ochse, Ahmad Mansour und Meron Mendel, moderiert von Esther Schapira

Uhrzeit: 18:30

Zum Flyer

Eintritt frei

Israels Demokratie erlebt einen Rechtsruck: Aus der vorgezogenen Neuwahl zum Parlament Anfang November ist der Oppositionsführer und frühere Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit der konservativ-rechtspopulistischen Likudpartei als Sieger hervorgegangen – und alles sieht danach aus, dass er eine Regierung mit der ultrarechten und demokratiefeindlichen Partei HaTzionut HaDatit bilden wird. Laut Medienberichten ist für den Posten des Ministers für öffentliche Sicherheit der mehrfach wegen Hassrede und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilte Rechtsextremist Itamar Ben-Gvir vorgesehen. Klar ist: Noch nie gab es eine derart weit rechts stehende Regierung in Israel.

Was bedeutet eine ultranationalistische und rechtsextreme Regierung für die israelische Demokratie und den andauernden Konflikt mit den Palästinenser*innen? Wie lassen sich unter den veränderten politischen Vorzeichen demokratische Kräfte stärken? Und wie werden sich die deutsch-israelischen Beziehungen verändern (müssen)?


Über die Panelist*innen:

Claudia Baumgart-Ochse, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin beim Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Ahmad Mansour, Psychologe, Autor und Geschäftsführer der Mind Prevention GmbH

Meron Mendel, Direktor Bildungsstätte Anne Frank und Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences

Moderation: Esther Schapira, Journalistin


Die Veranstaltung wird live auf Youtube übertragen. 

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bildungsstätte Anne Frank, des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und des Haus am Dom.

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