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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250

events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


Juli

2022


Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

Standort des Mobilen Lernlabors: Gesellschaft für christlich-jüdische  Zusammenarbeit Wetterau

Weitere Informationen 

Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

Standort des Mobilen Lernlabors: Gesellschaft für christlich-jüdische  Zusammenarbeit Wetterau

Weitere Informationen 


September

2022


Uhrzeit: 14 bis 18 Uhr
Ort: Frankfurt am Main, in Präsenz, genauere Infos werden noch bekanntgegeben

Hass und Anfeindungen zu begegnen ist nicht immer leicht. Migrant*innenselbstorganisationen setzen sich häufig in ihrer Arbeit dagegen ein, sind aber auch im Rahmen ihrer Tätigkeiten Hassbotschaften ausgesetzt. Im Netz und auf sozialen Medien ist die Herausforderung oft noch größer.

Gemeinsam mit VAMOs, der Verbandakademie für Migrant*innenorganisationen laden wir Sie ein, zu erkunden, wie Diskriminierung und Hatespeech funktionieren und wirken – und vor allem: wie Empowerment gegen Hass aussehen kann. Der Bezugsrahmen ist dabei immer Ihre Vereins- und Verbandsarbeit.

Zur Anmeldung und weiteren Informationen

Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Migrant*innenorganisationen in Deutschland.

Anmeldeschluss: 25.08.2022

Die Veranstaltung findet in Präsenz in Frankfurt am Main statt. Eine Übernachtung in Frankfurt am Main vom 9. auf den 10. September kann über das Projekt finanziert werden. Geben Sie dazu bitte im Anmeldeformular an, ob Sie eine Hotelübernachtung wünschen. Wir kommen dann auf Sie zu und geben Ihnen verbindlich Bescheid, ob wir das Zimmer buchen können.

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt auf maximal 30 Plätze, die dem Netzwerk von VAMOs und der Anne Frank Bildungsstätte vorbehalten sind. 

Karten:
telefonisch bestellen: 069 961 220 220
online bestellen: Deutsches Filmmuseum

Veranstaltungsort:
Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, 60596 

Samstagmittag, 12 Uhr ist eine filmisch-performative Auseinandersetzung mit den Tagebüchern der in Auschwitz ermordeten Amsterdamer Jüdin Etty Hillesum auf der Grundlage einer für den Film bearbeiteten Textauswahl.

Der Film folgt der Chronologie der Tagebücher, die mit der Beschreibung eines Verliebtseins beginnen und mit dem Abtransport Etty Hillesums nach Auschwitz enden. Vor dem Hintergrund des sich verdichtenden Wissens um die systematische Vernichtung der Jüdinnen:Juden sowie um ihre eigene beschreibt Hillesum die letzten drei Jahre ihres Lebens voller Entwicklungs- und Wandlungsprozesse.

Der Film wagt einen Grenzgang zwischen den unauflöslichen Spannungsfeldern von subjektiver Annäherung und dramaturgisch-medialer Gestaltung einerseits und der Autonomie des Textes und Kontextes auf der anderen Seite. 

Im Anschluss an den Film sprechen der Regisseur Thomas Henke und Céline Wendelgaß, Bildungsstätte Anne Frank, über den Film und Etty Hillesum.

Eintritt: frei
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an: events-at-bs-anne-frank.de

Veranstaltungsort:
Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main
(Barrierefreier Zugang)

Vor 80 Jahren begann das jüdische Mädchen Anne Frank im Versteck in Amsterdam, wohin die Familie vor den Nationalsozialist:innen geflohen war, ihr Tagebuch zu schreiben. Für Anne war das Schreiben eine Bewältigungsstrategie vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs und der Shoah. Wie ergeht es ukrainischen Schriftstellerinnen, die der russische Angriff aktuell ins Exil zwingt? Jenseits unsensibler Hitler-Putin-Vergleiche möchten wir an Anne Franks Schreiben anknüpfen und mit ihnen über ihre Erfahrungen sprechen: Wie lassen sich Worte finden nach dem Verlust der Heimat? Kann das Schreiben helfen, anzukommen und das Erlebte zu verarbeiten? Wie verändert sich das Verhältnis zur eigenen Muttersprache im Exil?

Es diskutieren und lesen Anastasiia Kosodii und Natalka Sniadanko

Moderation: Irina Bondas

Veranstaltungssprachen: Englisch und Deutsch


Anastasiia Kosodii ist eine ukrainische Dramatikerin, Regisseurin und Mitbegründerin des Theater of Playwrights (Kiew). Vor der umfassenden russischen Invasion arbeitete Anastasiia Kosodii häufig mit NGOs in der Ostukraine in Städten, die an der Frontlinie des Krieges zwischen der Ukraine und Russland lagen. Auf internationaler Ebene arbeitete sie mit dem Maxim Gorki Theater (Berlin) und den Münchner Kammerspielen.

Natalka Sniadanko wurde 1973 in Lwiw geboren. Sie studierte dort und in Freiburg i. Br., übersetzt aus dem Deutschen und Polnischen und zählt seit ihrem Debütroman „Sammlung der Leidenschaften“ (2001) zu den bekanntesten ukrainischen Schriftstellerinnen ihrer Generation. Zurzeit lebt sie als Writer in Residence am Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Tage des Exils. Eine Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek. 

Beginn: 16.09.2022, 13:00 Uhr
Ende: 17.09.2022, 17:30 Uhr
Ort: Schader-Forum, Goethestraße 2, 64285 Darmstadt 

Das Projekt „Vielfalt bildet!“ (bei dem die Bildungsstätte Anne Frank zu den Kooperationspartner*innen zählt) veranstaltet zusammen mit der Schader-Stiftung am 16. und 17. September 2022 die Tagung „Vielfalt bildet! Rassismus- und diskriminierungskritische Bildung in Praxis und Diskurs“.

Dabei geht es um wissenschaftliche und außeruniversitäre sowie insbesondere auch aktivistische Perspektiven zu den Themen Rassismus und Diskriminierung, die miteinander verbunden werden sollen. Ein weiterer, ganz spezieller Schwerpunkt liegt, neben dem großen Themenfeld Rassismus, auf den Themen Antisemitismus und Antiziganismus.Das Programm der Tagung können sie aus dem folgenden Flyer entnehmen. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Zur Anmeldung

Empower dich! 

9.00 bis 16:30 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main

Pandemie, Klimawandel, ein Krieg mitten in Europa und wachsende soziale Ungleichheit: Die aktuellen Krisen verlangen uns einiges ab. Wie können wir in unsicheren Zeiten solidarisch miteinander umgehen, wie lassen sich Schwächere schützen, und wie können sich Betroffene von Diskriminierung gegenseitig stärken? Das ist das, was landläufig unter „Empowerment“ und Courage verstanden wird.

Nach einer zweijährigen pandemiebedingten Pause freuen wir uns, beim diesjährigen Landestreffen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wieder persönlich zusammenzukommen. Das Treffen im Haus am Dom in Frankfurt am Main steht dieses Jahr unter dem Motto: „Empower dich!“. Wir möchten an diesem Tag einen Raum schaffen, in dem wir uns nach den anstrengenden vergangenen Pandemiejahren gegenseitig stärken und neue Perspektiven der Zusammenarbeit schaffen.

Eingeladen sind alle engagierten Jugendlichen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen an hessischen „Courage“-Schulen, die für eine Schule und eine Gesellschaft einstehen, in der wir uns gegenseitig stark machen, füreinander einstehen und gemeinsam den großen Krisen trotzen.

Mehr erfahren und anmelden 

Uhrzeit: 9.30 bis 16.30 Uhr
Veranstaltungsort: Berlin 

Welche Fortschritte gibt es bei der Verfolgung von antisemitischen Straftaten? Wie reagieren Polizei- sowie Justiz- und Strafvollzugsbehörden auf Vorfälle in den eigenen Reihen? Und wie wird mit Antisemitismus im Strafvollzug umgegangen? Zu diesen Fragen diskutieren Expert*innen aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Justiz beim Fachforum des Kompetenznetzwerks Antisemitismus in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin. Auf dem Fachtag werden zentrale Forschungsbefunde zum Umgang mit Antisemitismus im Jugendstrafvollzug vorgestellt.

Anmeldungen zur Teilnahme vor Ort oder per Livestream sind ab sofort möglich.

Zur Anmeldung und Programm 

RÜCKFRAGEN
Davide Torrente,
Frankfurt University of Applied Sciences
E-Mail: davide.torrente@fb4.fra-uas.de

VERANSTALTUNGSORT
Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main
Gebäude 4 | Raum 109/110

ZUR ANMELDUNG

Die Diskussionen um die Gleichzeitigkeit einer kollektiven Erinnerung an den Holocaust und den Kolonialismus werden in der bundesdeutschen Öffentlichkeit derzeit unter dem Schlagwort Historiker*innenstreit 2.0 verhandelt. Rund um das Konzept einer Multidirektionalen Erinnerung (Michael Rothberg) wird die grundsätzliche Frage nach der Präzedenzlosigkeit des Holocaust wieder neu gestellt. Zur Disposition steht zudem, wer sich an der Gestaltung einer pluralen Erinnerungskultur in Deutschland beteiligen darf und wessen Perspektiven zählen. Die Konferenz hat zum Ziel, jenseits von Opferkonkurrenzen die Frage zu erörtern, wie es angesichts der deutschen Geschichte und postmigrantischer Realitäten möglich ist, eine inklusive Erinnerungskultur zu gestalten.

Zum Flyer samt Programm und weiteren Informationen

ZUR ANMELDUNG


Ort: Bildungsstätte Anne Frank &
als Livestream via YouTube

Eintritt: frei
Die Plätze vor Ort sind begrenzt, deshalb bitten wir um Voranmeldung per E-Mail an: 
events-at-bs-anne-frank.de 

Anmeldefrist:
18. September 2022

Gäste:

Hito Steyerl (Filmemacherin, Autorin & Videokünstlerin)
Nele Pollatschek (Autorin)
Jehad Ahmad (Vorsitzender Palästinensische Gemeinde in Hessen)
Julia Yael Alfandari (Leitung politische Bildung, Bildungsstätte Anne Frank)

Moderation: René Aguigah (Deutschlandfunk)

Der Kunst- und Kulturbetrieb ist ein Krisenherd: Ausgerechnet dort, wo künstlerische Positionen, Wissen und Identitäten ausgehandelt und vermittelt werden, bricht sich seit einigen Jahren ein besonders polarisierter Meinungsstreit über Rassismus und Antisemitismus bahn, der die Komplexität mehrdimensionaler Identitäten verkennt. Rund um internationale Kulturveranstaltungen werden erbitterte Auseinandersetzungen geführt zwischen Vertreter*innen postkolonialer, rassismuskritischer Positionen und Palästina-Solidarität auf der einen und Vertreter*innen von Antisemitismuskritik und Israel-Solidarität auf der anderen Seite.

Rund um die documenta 15 in Kassel hat sich dieser Konflikt zuletzt wie unter einem Brennglas gezeigt. Trotz monatelanger Debatten im Vorfeld der Eröffnung ist es nicht gelungen, sich einen Weg durch das Spannungsfeld zwischen Kunstfreiheit und offensichtlich antisemitischen Darstellungen zu bahnen.

Das Podium will Positionen der Antisemitismuskritik, der Rassismuskritik und des Postkolonialismus in einen Dialog bringen, jeweilige Leerstellen kritisch in den Blick nehmen und den verhärteten Fronten in dieser Debatte möglichst konstruktiv entgegenarbeiten.Zum Veranstaltungsflyer 


Oktober

2022


Online-Veranstaltung

16.00 bis 18.30 Uhr

Als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank

In demokratischen Gesellschaften gehört der Streit um unterschiedliche Standpunkte zum Alltag. Nicht umsonst hat das Grundgesetz als unser aller Wertefundament hohe Hürden für die Einschränkung der Meinungsfreiheit vorgesehen. Demokratie lebt vom politischen Streit, der auch dann verbindet, wenn er nicht zu einem Konsens führt. Denn nur auf der Grundlage des Austausches unterschiedlicher Perspektiven können Entwicklungen angestoßen und Kompromisse gefunden werden.

Einer pluralistischen, freiheitlichen Gesellschaft sind Konflikte also immanent. Trotzdem bedarf es Grenzen und Regeln für die Auseinandersetzung und den Meinungsaustausch. Was darf gesagt werden und vor wem? Es gibt Gesetze, die den Rahmen definieren, aber häufig geht es in Debatten nicht um juristische Grenzen, sondern um das Meinungsklima, in dem ein produktiver Streit überhaupt möglich ist.

Im Themenfeld Rassismus und Antisemitismus ist das oftmals eine Gratwanderung. Aber auch diese Themen müssen besprechbar sein, um als Gesellschaft nicht in eine Dialogunfähigkeit zu geraten.

Mit der Veranstaltung möchten wir den Raum für eine demokratische Streitkultur öffnen und konkrete Handlungsoptionen für die alltägliche Umsetzung aufzeigen.

Zum Flyer samt Programm

Es handelt sich um eine Veranstaltung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der Bildungsstätte Anne Frank im Rahmen des Integrationsvertrages mit Schwerpunkt „Antisemitismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft“. 

Fachtag für Pädagog*innen im Rahmen des Projekts
„(K)eine Glaubensfrage. Religionen in der Migrationsgesellschaft"

13. Oktober 2022
9.30 – 16.30 Uhr
Haus am Dom, Frankfurt 

An Schulen spiegelt sich die wachsende Diversität religiösen Lebens wider. Idealerweise ist Schule ein geschützter Ort, an dem im gemeinsamen Lernen und Reflektieren Schüler*innen ihre Identität finden und entfalten – samt ihren religiösen Überzeugungen. Das Ausleben und die Sichtbarmachung von Religiosität im schulischen Raum führen jedoch auch zu Auseinandersetzungen, wie Lehrkräfte und Schüler*innen berichten.

Gibt es Grenzen der freien Religionsausübung? Welche Bedeutungen haben religiöse Symbole, und haben sie einen Platz an der Schule? Was genau hat es mit dem Neutralitätsgebot auf sich? Wie wird über Muslim*innen gesprochen, die ein Kopftuch tragen? Und welche Konsequenzen hat das für die Betroffenen? Welche religiösen Feste werden gefeiert und welche nicht? Mit diesen und weiteren Fragen sehen sich Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen häufig konfrontiert und verunsichert. Erfahrungen von Antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus sowie Diskriminierungserfahrungen weiterer religiöser Minderheiten spielen hier ebenfalls eine Rolle, werden allerdings häufig erst gar nicht gesehen oder bagatellisiert. Wie kann ein diskriminierungssensibler, anerkennender und menschenrechtsbasierter Umgang mit religiöser Vielfalt gelingen? Was braucht es hierfür, und welche Aufgaben kommen Schule und Lehrkräften zu?

Mit dem Fachtag wollen wir einen Raum für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex schaffen. Wir möchten Grundkenntnisse und praktische Empfehlungen vermitteln, die ein anerkennendes und wertschätzendes Klima an der Schule fördern. Die Veranstaltung richtet sich hessenweit an Lehrkräfte sowie Schulleitungen.

ZUR ANMELDUNG

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