Loading...

Bildungsstätte Anne Frank e.V.

T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250

events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


Juli

2022


Eine Wanderausstellung zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten

Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechte: Im Mobilen Lernlabor können Besucher*innen große Themen selbst entdecken. An zahlreichen interaktiven Stationen werden sie herausgefordert – zum Mitmachen und Querdenken, zum Diskutieren und Träumen. 

Das Mobile Lernlabor „Mensch, Du hast Recht(e)!“ der Bildungsstätte Anne Frank ist mehr als eine typische Ausstellung. Es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern möchte sein Publikum herausfordern, irritieren – und aktivieren.

Standort des Mobilen Lernlabors: Gesellschaft für christlich-jüdische  Zusammenarbeit Wetterau

Weitere Informationen 


Oktober

2022


Uhrzeit: 9:00 bis 14:30 Uhr
Ort: Bildungsstätte Anne Frank, Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr“

Zielgruppe: Jugendliche ab der 8. Klasse
(Bereits ausgebucht!)

Geht in unserer interaktiven Ausstellung auf Entdeckungstour: Ausgehend von Anne Franks Schicksal erkundet ihr, wie in Vergangenheit und Gegenwart Menschen aus verschiedenen Gründen diskriminiert und verfolgt wurden. Was hat Diskriminierung mit Macht zu tun und wo begegnet sie euch im Alltag? Unser Lernlabor nimmt jugendliche Perspektiven zu Diskriminierung ernst und macht verschiedenen Formen der Aneignung von Geschichte erlebbar: Utopien, Konflikte, Widerstand. Nach einer Runde durch das Lernlabor tauscht ihr euch im Workshop mit unseren Demokratietrainer*innen aus und sammelt Ideen zum Umgang mit Diskriminierung im Alltag.

Workshopleitung: Demokratietrainer*innen der Bildungsstatte Anne Frank
Dauer: ca. 4 Zeitstunden am Vormittag (Uhrzeiten nach individueller Absprache zwischen 9 und 14.30 Uhr)

Die Fortbildung findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des 11. Festivals Politik im Freien Theater statt.
Mehr erfahren: www.politikimfreientheater.de 

Uhrzeit: 15:30 bis 19:30 Uhr
Ort: Bildungsstätte Anne Frank, Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“

Fortbildung zum Umgang mit Rassismus im pädagogischen Alltag für Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen

Jetzt anmelden per E-Mail an:
swiederhold-at-bs-anne-frank.de

Rassismus prägt unseren Alltag – mal deutlicher, mal weniger deutlich, aber für Betroffene stets spürbar. Die Fortbildung sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen von Rassismus als ungleiches Machtverhältnis zu erkennen und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Außerdem wird gemeinsam reflektiert, welche Position eine Lehrkraft im institutionellen Rahmen Schule einnimmt und wie aus dieser Position heraus Empowerment in der pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen möglich sein kann.

Leitung: Sabrina Becker & Sarah Wiederhold
Dauer: 4 Stunden

Jetzt anmelden per E-Mail an:
swiederhold-at-bs-anne-frank.de

Die Fortbildung findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des 11. Festivals Politik im Freien Theater statt.
Mehr erfahren: www.politikimfreientheater.de   

Online-Veranstaltung

16.00 bis 18.30 Uhr

Als Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank

In demokratischen Gesellschaften gehört der Streit um unterschiedliche Standpunkte zum Alltag. Nicht umsonst hat das Grundgesetz als unser aller Wertefundament hohe Hürden für die Einschränkung der Meinungsfreiheit vorgesehen. Demokratie lebt vom politischen Streit, der auch dann verbindet, wenn er nicht zu einem Konsens führt. Denn nur auf der Grundlage des Austausches unterschiedlicher Perspektiven können Entwicklungen angestoßen und Kompromisse gefunden werden.

Einer pluralistischen, freiheitlichen Gesellschaft sind Konflikte also immanent. Trotzdem bedarf es Grenzen und Regeln für die Auseinandersetzung und den Meinungsaustausch. Was darf gesagt werden und vor wem? Es gibt Gesetze, die den Rahmen definieren, aber häufig geht es in Debatten nicht um juristische Grenzen, sondern um das Meinungsklima, in dem ein produktiver Streit überhaupt möglich ist.

Im Themenfeld Rassismus und Antisemitismus ist das oftmals eine Gratwanderung. Aber auch diese Themen müssen besprechbar sein, um als Gesellschaft nicht in eine Dialogunfähigkeit zu geraten.

Mit der Veranstaltung möchten wir den Raum für eine demokratische Streitkultur öffnen und konkrete Handlungsoptionen für die alltägliche Umsetzung aufzeigen.

Zum Flyer samt Programm

Zum Livestream​​​​​​​


Es handelt sich um eine Veranstaltung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der Bildungsstätte Anne Frank im Rahmen des Integrationsvertrages mit Schwerpunkt „Antisemitismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft“.

***Sie möchten die Veranstaltung teilen?
Zur Einzelansicht der Veranstaltung 

Eine Veranstaltung des Frankfurter PresseClub.

Ort: IN PRÄSENZ IM FRANKFURTER PRESSECLUB, ULMENSTR. 20, 60325 FRANKFURT

ZU GAST
Jürgen Boos (Direktor und Geschäftsführer der Frankfurter Buchmesse)
Prof. Dr. Meron Mendel (Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank)

MODERATION
Carsten Knop (FPC Vizepräsident)

Die Buchmesse ist ein Spiegel der Welt. Zwar kommen jedes Jahr Menschen aus über hundert Ländern in Frieden und Sicherheit zusammen, aber die internationalen Konflikte und die Reizthemen der Gesellschaft sind wie unter einem Brennglas wahrnehmbar – seien es der Krieg Russlands gegen die Ukraine oder die Auseinandersetzung mit populistischen Strömungen. Seit ihrer Neugründung nach dem 2. Weltkrieg steht die Frankfurter Buchmesse für demokratischen Austausch: Besucher und Besucherinnen erleben hier eine Vielfalt von Perspektiven und Meinungen auf Lesungen, Panels und Foren. Die Organisation und Dramaturgie dieser kulturellen Großveranstaltung folgt ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten und Regeln. Davon unabhängig wird zusehends lauter die Forderung nach Ausgrenzung missliebiger Positionen verlangt. Schnell entwickelt sich in alten und vor allem in neuen Medien eine Spirale der Skandalisierung. So wird der Weg von der notwendigen, manchmal unbequemen demokratischen Auseinandersetzung hin zur Kontroverse bis zur medialen Erregungswelle immer kürzer. Wie sollen Buchmessen und andere Veranstalter kultureller Events damit umgehen? Darüber diskutieren Juergen Boos, Direktor Frankfurter Buchmesse, und Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor Bildungsstätte Anne Frank.

Jürgen Boos ist seit 2005 Direktor und Geschäftsführer der Frankfurter Buchmesse GmbH. Boos wurde in den 1980er Jahren zum Verlagsbuchhändler beim Herder Verlag ausgebildet und studierte Marketing und Organisationstheorie. Er war Manager bei Droemer Knaur, beim Carl Hanser Verlag und bei Springer Science und Business Media sowie bei John Wiley and Sons. Boos ist Präsident der LITPROM (Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e.V.) sowie Geschäftsführer der LitCam (Frankfurter Buchmesse Literacy Campaign). 2013 wurde ihm das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen, 2018 wurde ihm der Kulturorden „Chevalier des Arts et des Lettres“ überreicht. Juergen Boos ist Mitglied des Scientific Committee des Sheikh Zayed Book Award und Mitglied der Akademie Deutscher Buchpreis.

Meron Mendel ist Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences und Direktor der Bildungsstätte Anne Frank. Er ist Kolumnist der FAZ und schreibt regelmäßig Gastbeiträge in der SZ. Mendel ist Mitherausgeber des aktuell erschienenen Sammelbands „Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen“ (Verbrecher Verlag 2022).

ZUR ANMELDUNG via Frankfurter PresseClub

***
Sie möchten die Veranstaltung teilen?
Zur Einzelansicht der Veranstaltung

Fachtag für Pädagog*innen im Rahmen des Projekts
„(K)eine Glaubensfrage. Religionen in der Migrationsgesellschaft"

13. Oktober 2022
10.00 – 16.30 Uhr
Haus am Dom, Frankfurt 

An Schulen spiegelt sich die wachsende Diversität religiösen Lebens wider. Idealerweise ist Schule ein geschützter Ort, an dem im gemeinsamen Lernen und Reflektieren Schüler*innen ihre Identität finden und entfalten – samt ihren religiösen Überzeugungen. Das Ausleben und die Sichtbarmachung von Religiosität im schulischen Raum führen jedoch auch zu Auseinandersetzungen, wie Lehrkräfte und Schüler*innen berichten.

Gibt es Grenzen der freien Religionsausübung? Welche Bedeutungen haben religiöse Symbole, und haben sie einen Platz an der Schule? Was genau hat es mit dem Neutralitätsgebot auf sich? Wie wird über Muslim*innen gesprochen, die ein Kopftuch tragen? Und welche Konsequenzen hat das für die Betroffenen? Welche religiösen Feste werden gefeiert und welche nicht? Mit diesen und weiteren Fragen sehen sich Lehrkräfte und Sozialarbeiter*innen häufig konfrontiert und verunsichert. Erfahrungen von Antimuslimischem Rassismus, Antisemitismus sowie Diskriminierungserfahrungen weiterer religiöser Minderheiten spielen hier ebenfalls eine Rolle, werden allerdings häufig erst gar nicht gesehen oder bagatellisiert. Wie kann ein diskriminierungssensibler, anerkennender und menschenrechtsbasierter Umgang mit religiöser Vielfalt gelingen? Was braucht es hierfür, und welche Aufgaben kommen Schule und Lehrkräften zu?

Mit dem Fachtag wollen wir einen Raum für eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex schaffen. Wir möchten Grundkenntnisse und praktische Empfehlungen vermitteln, die ein anerkennendes und wertschätzendes Klima an der Schule fördern. Die Veranstaltung richtet sich hessenweit an Lehrkräfte sowie Schulleitungen.

Anmeldefrist (wurde verlängert!): 10. Oktober 2022

ZUR ANMELDUNG

Jetzt Flyer mit Programm downloaden!

Die „Streitbar“ ist zurück! Unser Veranstaltungsformat steht für Kontroverse statt Konsens, Auseinandersetzung statt Abschottung: Hier feiern wir die Debatte, hier treffen wir spannende Gäste zu strittigen Fragen - und Drinks.

Unsere 17. Streitbar steht unter dem Motto:
STREICHEN ODER KONTEXTUALISIEREN, BOYKOTTIEREN ODER AUSHALTEN?

Mit Hasnain Kazim und Sharon Dodua Otoo
Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Hessischer Rundfunk)

Eintritt frei
Einlass: ab 18:30 Uhr

Ort:
Bildungsstätte Anne Frank
Hansaallee 150
60320 Frankfurt am Main

Von Richard Wagner bis Lisa Eckhardt, von Shakespeare bis Winnetou – immer öfter wird darüber diskutiert, wie der Kulturbetrieb mit problematischen Stoffen umgehen sollte.

Kurz vor der Frankfurter Buchmesse 2022 fragen wir uns natürlich auch: Was haben wir eigentlich aus der Debatte um rechte Verlage und den Schutz und das Empowerment von BPoC-Autor*innen gelernt?

Gäste:
- Hasnain Kazim ist Journalist und Autor („Grünkohl und Curry“, „Auf sie mit Gebrüll! …und mit guten Argumenten“) und lebt in Wien.

Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin („Adas Raum“, „Herr Gröttrup setzt sich hin“), Publizistin und politische Aktivistin.

Zum Veranstaltungsflyer

***
Sie möchten die Veranstaltung teilen?
Zur Einzelansicht der Veranstaltung

Wir möchten alle Interessierten herzlich dazu einladen an unserem digitalen Austauschforum von „Frankfurter Schulen schauen hin!“  teilzunehmen.

Digitales Austauschforum
Datum: 18. Oktober 14:00 bis 17:00 Uhr
Ort: via Zoom

Zur Anmeldung

Sie möchten die Veranstaltung teilen?
Zur Einzelansicht der Veranstaltung

„Frenemies. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen“

Gefeiert und vorgestellt wird Band 3 der Edition Bildungsstätte Anne Frank: „FRENEMIES. Antisemitismus, Rassismus und ihre Kritiker*innen“ herausgegeben von Meron Mendel, Saba-Nur Cheema und Sina Arnold.

Ort: about blank, Marktgrafendamm 24c, Friedrichshain, Berlin

Eintritt: frei

Eigentlich könnte doch alles ganz einfach sein, oder? Antisemitismus und Rassismus sind beides menschenfeindliche Einstellungen, die von allen bekämpft werden müssen; die Kritik dieser Ideologien müsste deshalb stets zusammen geleistet werden. In der Praxis kommt es jedoch immer wieder zu Unvereinbarkeiten, handfesten Auseinandersetzungen und Grabenkämpfen, mit wechselseitigen Ausschlüssen, Relativierungen, Beschuldigungen und einem Klima des Argwohns. Hinzu kommt, dass die historischen und theoretischen Bezugnahmen von Rassismus- und Antisemitismuskritik sehr verschieden sind. »Frenemies« umzirkelt das Problemfeld, fragt nach den Gründen der Auseinandersetzungen, sucht nach Gemeinsamkeiten, ohne dabei Unvereinbarkeiten und Selbstansprüche der beiden Kritikformen zu relativieren. Das Buch versammelt kurze Texte von Forscher*innen, Bildungspraktiker*innen, Aktivist*innen, die jeweils als Antworten zu »naiven Fragen« dargestellt werden – in Form eines »FAQ«. Was unterscheidet Antisemitismus und Rassismus? Gibt es Verbindungen zwischen Nationalsozialismus und Kolonialismus? Ist BDS antisemitisch? Sind Juden und Jüdinnen »weiß«? Wie werden diese Debatten in anderen Ländern geführt? Der Anspruch des Buches ist es, einen niedrigschwelligen Einstieg in ein komplexes, wenngleich sehr präsentes und konfliktreiches Themenfeld zu liefern. Die Schwerpunkte liegen auf Antisemitismus, antimuslimischem und anti-Schwarzem Rassismus.

Mit Beiträgen von: Rebecca Ajnwojner, Julia Yael Alfandari, Sina Arnold, Felix Axster, Manuela Bauche, Joseph Benamram, Karima Benbrahim, Jonas Berhe, Floris Biskamp, Micha Brumlik, Saba-Nur Cheema, Harpreet Cholia, Johanna Christner, Frank Engster, Leo Fischer, Adi Hagin, Albert Herszkowicz, Robert Hirsch, Malte Holler, Günther Jikeli, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Ayesha Khan, Michael Kiefer, Jana König, Gert Krell, Memphis Krickeberg , Deborah Krieg, Mahret Ifeoma Kupka, Doris Liebscher, Urs Lindner, Aram Lintzel, Hanno Loewy, Meron Mendel, Astrid Messerschmidt, Gunnar Meyer, Ronya Othmann, Jonas Pardo, Hannah Peaceman, Massimo Perinelli, Hanno Plass, Bruno Quélennec, Gilda Sahebi, Michal Schwartze, Claudius Seidl, Gil Shohat, Yasemin Shooman, Frank-Oliver Sobich, Riem Spielhaus, Tom Uhlig, Peter Ullrich, Stefan Vogt, Burak Yılmaz, Milena Younes-Linhardt, Jürgen Zimmerer und Zacharias Zoubir.

Eine Veranstatung des Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, der Bildungsstätte Anne Frank und des Verbrecher Verlags.

***
Sie möchten die Veranstaltung teilen?
Zur Einzelansicht der Veranstaltung