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Veranstaltungs-
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Bildungsstätte Anne Frank e.V.
T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250
events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr
Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!
April
2026

Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: frei - Anmledung erforderlich!
Zum Anmeldeformular
Barrierefreier Zugang
Ein Gespräch mit:
- Dr.Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank
- Dr. Ali Fathollah-Nejad, deutsch-iranischer Politologe und Autor („Iran – Wie der Westen seine Werte und Interessen verrät“, Aufbau Verlag, 2025)
Moderation: Awa Yavari, Demokratietrainerin bei der Bildungsstätte Anne Frank
Nahost, Deutschland und Hessen im Spannungsfeld von Konflikt, Polarisierung und Zusammenhalt
Die Welt erlebt eine Phase tiefgreifender Umbrüche. Kriege, autoritäre Politikmodelle und geopolitische Machtkämpfe prägen zunehmend die internationale Ordnung. Konflikte im Nahen und Mittleren Osten betreffen dabei nicht nur die Region selbst, sondern haben auch direkte Auswirkungen auf Europa und Deutschland – von Fragen der Außenpolitik über gesellschaftliche Polarisierung bis hin zu Migration, Sicherheit und öffentlichen Debatten.
Bei unserer Podiumsdiskussion sprechen Dr. Ali Fathollah-Nejad und Dr. Meron Mendel über die aktuelle Situation und ordnen ein, welche Bedeutung die Entwicklungen für Deutschland und dabei insbesondere für Hessen haben.
Wie spiegeln sich globale Krisen in politischen Debatten, zivilgesellschaftlichem Engagement und im Alltag vor Ort wider? Welche Herausforderungen entstehen daraus für eine progressive Politik und die demokratische Öffentlichkeit? Wie können wir angesichts dieser Entwicklungen Zusammenhalt stärken und der zunehmenden Polarisierung in unserer Gesellschaft entgegenwirken?
Die von der Türkischen Gemeinde Hessen in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank organisierte Veranstaltung lädt dazu ein, internationale Zusammenhänge besser zu verstehen und ihre Bedeutung für Deutschland und Hessen gemeinsam zu diskutieren.
Gefördert durch das Hessische Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz im Rahmen des Programms „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“.
Uhrzeit: 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr
Jetzt Ticket buchen!
Eintritt inkl. 3 Gänge Sharing-Menü und alle nicht-alkoholischen Getränke bis 22:00 Uhr & Sitzplatzreservierung an Community Tables (free seating):
- Regulär: 25,00 Euro
- Soli-Preis 30,00 Euro
- Ermäßigt (mit Nachweis): 20,00 Euro
Dinnertalk mit:
- Georg Genoux, Theater- und Filmregisseur, Gründer von Democracy.doc
- Dr. Yasemin El-Menouar, Senior Expert und Leiterin des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung, Beisitzerin im Vereinsvorstand der Bildungsstätte Anne Frank
- Tahsin Mirza, Theaterpädagoge, Coach und Comedian
- Prof. Dr. Ludger Pries, (Migrations-)Soziologe, Ruhr-Universität Bochum
- Nadia Qani, Betreiberin eines interkulturellen Pflegedienstes, Gründerin des Vereins ZAN –Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen e.V.
Moderation:
- Dr. Deborah Schnabel, Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank
- Marie-Sophie Adeoso, Leiterin Kommunikation und Veranstaltungsmanagement bei der Bildungsstätte Anne Frank
Von „Wir schaffen das“ zu „Grenzen dichtmachen“: Ein gutes Jahrzehnt nach dem sogenannten Sommer der Migration werden Debatten über Flucht, Einwanderung und Integration in Deutschland vor allem defizitorientiert geführt. Zugewanderte Menschen selbst kommen dabei selten zu Wort.
Die Bildungsstätte Anne Frank möchte den Blick weiten und lädt zum Dinnertalk „Sparkle of Hope“ rund um das Thema Migration in die Bar Shuka ein.
Wir fragen unsere Speaker*innen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft, wie wir als Gesellschaft Migrations- und Integrationsprozesse konstruktiv begleiten sowie gestalten – und damit der rassistischen Instrumentalisierung des Migrationsdiskurses, insbesondere durch Akteur*innen der extremen Rechten, etwas entgegensetzen können.
Bei gutem Essen möchten wir uns mit Menschen, die selbst geflüchtet sind, zu Migration geforscht haben oder in Integrationsprojekten arbeiten, dazu austauschen, wie kluge politische Ideen zur Gestaltung von Migration und Integration aussehen könnten, welche Bedarfe Geflüchtete selbst haben und wie wir als Gesellschaft Empathie entwickeln und Spaltung zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Positionen überwinden können – nicht zuletzt mit künstlerischen Mitteln.
Wir lenken den Fokus auf vorwärtsgewandte, lösungsorientierte und hoffnungsvolle Perspektiven. Denn was es braucht, sind Engagement und vielfältige Bündnisse, die gemeinsam an einem friedlichen und empathischen Miteinander in einer diversen demokratischen Gesellschaft arbeiten – und so ein Gegengewicht zum erstarkenden Rechtsextremismus und seinen Feindbildern und Spaltungsnarrativen bilden.
Über das Veranstaltungsformat „Sparkle of Hope“
„Sparkle of Hope – Dinnertalk" ist ein Veranstaltungsformat der Bildungsstätte Anne Frank, das hoffnungsstiftende Impulse in krisenhaften Zeiten bieten möchte. Beim gemeinsamen Abendessen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sowohl mit den impulsgebenden Speaker*innen als auch den anderen Gästen ins Gespräch zu kommen und sich zu den brennenden gesellschaftlichen Themen unserer Zeit auszutauschen.
Fachtag für Journalist*innen, Medienschaffende & Interessierte bundesweit
9:30 bis 17:00 Uhr
Jetzt anmelden!
Zum Programmflyer
Die Teilnahme am Fachtag ist kostenfrei, inklusive Mittagessen. Getränke können kostenpflichtig vor Ort erworben werden.
Zielgruppe des Fachtags:
- freie und feste Journalist*innen mit Berufserfahrung
- Nachwuchsjournalist*innen, z.B. Volontär*innen, Studierende, Journalistenschüler*innen, Berufseinsteiger*innen
- weitere Medienschaffende wie z.B. Content Creator*innen, PR-Fachleute, Influencer*innen
- Studierende aus den Bereichen Pädagogik und politische Bildung
- weitere Interessierte
Weitere Infos & Programm
Muslimisches Leben ist vielfältig und alltäglich – dennoch zeigt sich in vielen medialen Kontexten eine Zuspitzung: Themen rund um den Islam und Muslim*innen werden häufig problemzentriert verhandelt, während gesellschaftliche Normalität und Diversität unterrepräsentiert bleiben. Gleichzeitig stehen Redaktionen vor der Herausforderung, komplexe Themen unter Zeitdruck einzuordnen, ohne stereotype Deutungsmuster zu reproduzieren.
Der Fachtag bringt Journalist*innen mit Fachleuten aus Wissenschaft und Bildung zusammen, um diese Fragen gemeinsam zu diskutieren.
Neben Inputs und einer Keynote von Prof. Dr. Kai Hafez (Professur für Kommunikationswissenschaften, Universität Erfurt) stehen vor allem praxisnahe Workshops im Fokus, die konkrete Handlungsmöglichkeiten für den redaktionellen Alltag vermitteln oder tieferen Einblick in die Themen bieten.
Eine abschließende Podiumsdiskussion greift aktuelle Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven auf und fragt danach, wie ein differenzierter und verantwortungsvoller Journalismus aussehen kann.
PROGRAMM
Dienstag, 28. April 2026
Massif Central am Bethmannhof
Moderation: Furkan Yüksel
09:30 – 10:00 Uhr ANKOMMEN
10:00 – 10:30 Uhr BEGRÜßUNG & EINFÜHRUNG
Einordnung des Projekts „Zwischen den Zeilen - Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“ und Vorstellung der geplanten Broschüre
Furkan Yüksel, Projektleitung, Bildungsstätte Anne Frank
10:30 – 11:15 Uhr INPUT
Antimuslimischer Rassismus – Zahlen, Fakten, Entwicklungen
Natalia Amina Loinaz, CLAIM
11:15 – 11:55 Uhr KEYNOTE
Mediale Darstellungen von Muslim*innen – Problemlagen und Handlungsperspektiven
Prof. Dr. Kai Hafez, Professur für Kommunikationswissenschaften, Universität Erfurt
11:55 – 12:15 Uhr FRAGERUNDE & OFFENE DISKUSSION
12:15 – 13:15 Uhr MITTAGSPAUSE
13:15 – 15:15 Uhr WORKSHOPS
Die Workshops finden parallel statt.
WORKSHOP 1
Antimuslimischer Rassismus in Bild und Text
Erdal Tekin & Malhun Sahin, freie Referent*innen in der politischen Bildungsarbeit
WORKSHOP 2
Rassismus ist kein Clickbait! Workshop zur guten Berichterstattung auf Social Media
Projekt „BetterPost“, Neue deutsche Medienmacher*innen
WORKSHOP 3
Geschichte und Gegenwart des antimuslimischen Rassismus
Furkan Yüksel, Projektleitung „Zwischen den Zeilen“, Bildungsstätte Anne Frank
15:15 – 15:45 Uhr KAFFEEPAUSE
15:45 – 17:00 Uhr PODIUMSDISKUSSION
Zwischen Berichterstattung und Verantwortung – Perspektiven auf antimuslimischen Rassismus im Journalismus
Panelist*innen:
- Dr. Saba-Nur Cheema, Politologin, Erziehungswissenschaftlerin & Publizistin
- Büşra Delikaya, Journalistin und Germanistin
- Aisha Camara, Projektleitung „#Nahostkonflikt – Antisemitismus & antimuslimischen Rassismus auf TikTok thematisieren“, Bildungsstätte Anne Frank
17:00 Uhr ABSCHLUSS
Der Fachtag wird im Rahmen des Projekts „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“ angeboten. Das Projekt wird durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz gefördert.
Mai
2026
Eintritt: 13,00 €
Jetzt Tickets erwerben!
Präsentiert im Rahmen von „Diskursion - Die Reihe für den politischen Film“
Bei einem anschließendem Filmgespräch spricht Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank mit dem Regisseur Sandi DuBowski.
Vorstellung in Englisch, Hebräisch & Jiddisch mit deutschen Untertiteln
Zum Trailer
SABBATH QUEEN begleitet über einen Zeitraum von 21 Jahren das Leben von Rabbi Amichai – Erbe einer 38 Generationen alten Rabbinerfamilie, darunter mehrere Oberrabbiner Israels. Hin- und hergerissen zwischen Tradition und Rebellion wird er Drag-Queen, queerer Vater und Gründer von Lab/Shul in New York, einer inklusiven, interreligiösen Gemeinde.
Der Film erzählt von seiner Suche nach einer Neugestaltung von Religion und Ritualen, die das Patriarchat hinterfragt, interreligiöse Liebe feiert und sich für Frieden, Waffenstillstand und ein Ende der Besatzung einsetzt. Entstanden ist ein provokanter, zugleich liebevoller und einzigartiger Dokumentarfilm über Glauben, Identität und jüdisches Überleben im sich wandelnden 21. Jahrhundert.
Der Film wurde auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt, darunter Tribeca Film Festival, IDFA, DOK Leipzig, Zurich Film Festival sowie das One World Human Rights Film Festival.
USA 2024; Regie: Sandi DuBowski
Eine Veranstaltung der Arthouse Kinos Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank.
In Gedenken und Erinnerung an Micha Brumlik, der am 10. November 2025 verstarb.
Beginn: 18:15 Uhr
Eintritt: frei
Mehr erfahren
Am 10. November 2025 verstarb Micha Brumlik im Alter von 78 Jahren. Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Fritz Bauer Instituts. Ehemalige Weggefährtinnen und -gefährten verschiedener Etappen seines Lebens in Frankfurt am Main erzählen über ihre Begegnungen mit dem Freund und Intellektuellen.
Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein.
Gäste:
Hauke Brunkhorst: Von der Hebräischen Universität in die Frankfurter Schule
Cilly Kugelmann: Porträt einer WG in den 1970er Jahren
Daniel Cohn-Bendit: Zwischen Häuserkampf und Magistrat
Dan Diner: Stadt, Erinnerung, Konflikt
Dietrich Neuhaus: Christlich-jüdischer Dialog in Arnoldshain
Gertrud Koch: Publizierte Motive
Rupert von Plottnitz: Das Fritz Bauer Institut – zivilgesellschaftliche Verankerung und Universitätsanbindung
Matthias Lutz-Bachmann: Philosophie und Religion im Dialog
Meron Mendel: Lehre aus der Perspektive des Promovenden
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Bildungsstätte Anne Frank.

Eintritt: 13,00 €
Uhrzeit: 17:30 Uhr
Jetzt Tickets erwerben!
Sondervorstellung anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 im Rahmen von „Diskursion – Die Reihe für den politischen Film“
Zum Filmtrailer
Anschließendes Themengespräch mit:
- Dr. Johannes Spohr, Historiker, betreibt Archivrecherchedienst Present-past.net, stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Verein Kontakte-Kontakty e.V., Autor von „Present Past. Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen“
Die meisten Deutschen, die damals für das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wieder über diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu: Das Ungesagte.
Der Film wählt einen psychologischen Ansatz, um herauszufinden, was diese Menschen damals genau dachten und fühlten - und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Die Aussagen sind schmerzhaft ehrlich, teils verstörend, aber auch berührend, dabei gleichermaßen geprägt von moralischem Zwiespalt, verdrängten Schuldgefühlen, Trauma und Trauer. Zudem erzählen auch jüdische Überlebende, und erhellen die bis heute verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft. Die Verbindung beider Perspektiven eröffnet unerwartete, erschütternde Erkenntnisse.
Im Anschluss an die Vorstellung wird es ein Themengespräch mit dem Berliner Historiker Dr. Johannes Spohr statt. Er betreibt den Recherchedienst present past zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft (present-past.net) und bietet an Recherche-Hilfe zum Nationalsozialismus in der eigenen Familiengeschichte zu leisten.
Deutschland 2025; Regie: Patricia Hector, Lothar Herzo
Eine Veranstaltung der Arthouse Kinos Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der OMAS GEGEN RECHTS Frankfurt.
13 bis 14 Uhr
Anmeldung:
per E-Mail an events-at-bs-anne-frank.de
Bitte geben Sie im Betreff das Stichwort: „#KI_Lunch“ an.
Im Anschluss erhalten Sie von uns den Link zu dem Zoom-Meeting.
Mehr erfahren zur Veranstaltungsreihe „KI am Mittag“
Bei unserem nächsten Termin rücken wir das Thema „KI & Brain Fry“ in den Fokus.
Moderation: Marcus Richter
Referentin: Jennifer Haase
Nähere Informationen zur/zum Referent*in und zum Thema werden in Kürze hier bekanntgegeben.
Werde Demokratietrainer*in! Wir machen dich fit für die politische Bildungsarbeit zu Antisemitismus und Rassismus.
Bewirb dich bis zum 31. Mai 2026 für unseren Qualifizierungskurs zur/zum Demokratietrainer*in, um zukünftig mit Jugendlichen zu Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung zu arbeiten.
Zielgruppe: Der Ausbildungskurs richtet sich an junge Erwachsene bis 27 Jahren vor oder in einer Berufsausbildung oder einem Studium in Hessen.
Der Kurs ist kostenlos.
Die Teilnahme an allen sechs Ausbildungstagen ist erforderlich.
Termine:
- 14. bis 16. September 2026
- 28. bis 30. September 2026
Ort: Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ in Frankfurt am Main
Bewerbungsfrist: 31.05.2026
So bewirbst du dich: Schick deinen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben per E-Mail an Céline Wendelgaß: cwendelgass-at-bs-anne-frank.de
Sind dir Rassismus und Antisemitismus in deinem Umfeld schon einmal begegnet? Gibt es in deiner Familie vielleicht eigene Migrationserfahrungen und möchtest du dich für eine Gesellschaft einsetzen, in der das kein Grund für Diskriminierung ist? Stehst du vor einer Berufsausbildung oder einem Studium in Hessen oder hast gerade damit begonnen?
Wenn du dich für Themen wie Rassismuskritik und Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart interessierst, offen bist für selbstkritische Prozesse und Lust hast, zukünftig als Multiplikator*in mit Jugendlichen in Workshops dazu zu arbeiten – dann bewirb dich jetzt bei uns und werde Demokratietrainer*in!
Arbeite mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Rassismus und Diskriminierung, um die Offenheit für die Vielfalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Die Bildungsstätte Anne Frank bietet dir die Möglichkeit, dich in einem mehrtägigen Ausbildungskurs kostenfrei zur/zum Demokratietrainer*in ausbilden zu lassen.
Nach Abschluss des Kurses erhältst du nicht nur ein Zertifikat, sondern auch die Möglichkeit, dich im Rahmen einer bezahlten Nebenbeschäftigung entweder in unserer Ausstellung „Anne Frank. Morgen mehr.“ in Frankfurt oder in den Kommunen hessenweit zu engagieren.
Als Demokratietrainer*in hilfst du jungen Menschen dabei, Diskriminierung zu erkennen und neue Perspektiven auf unsere Gesellschaft zu entwickeln.
Erfahrene Expert*innen machen dich fit für die (historisch-)politische Bildungsarbeit: Du erfährst mehr über Rassismuskritik, israelbezogenen Antisemitismus, Verschwörungsmythen und transnationalen Extremismus. Gemeinsam beschäftigen wir uns auch mit der Frage, wie du die Themen gut rüberbringen kannst. Dazu gehört zum Beispiel, vor vielen Leuten zu sprechen oder mit Konflikten in Jugendgruppen umzugehen.
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Juni
2026
„Haben meine Eltern vergessen, dass sie mal jung waren?“
- Anne Frank, Freitagmorgen, 24. März 1944
Um an die Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs zu erinnern, hat die Bildungsstätte Anne Frank 2017 zusammen mit der Stadt Frankfurt die Anne Frank Tage ins Leben gerufen, die auch dieses Jahr mit zahlreichen Kooperationspartner*innen in Frankfurt durchgeführt werden.
Das Programm wird in Kürze auf hier bekanntgegeben – das Datum können Sie sich jetzt schon vormerken.
Kinovorführung des Animationsfilms „Wo ist Anne Frank“ mit anschließendem Filmgespräch
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Harmonie Kino
Eintritt: 8 Euro p.P.
Tickets sichern!
(FSK ab 6 Jahren)
Filmgespräch mit: Céline Wendelgaß, Bildungsreferentin bei der Bildungsstätte Anne Frank
Eine Veranstaltung der Bildungsstätte Anne Frank in Kooperation mit den Arthouse Kinos Frankfurt im Rahmen der Anne Frank Tage 2026 (10.-14. Juni 2026).
Anne Frank erschuf in ihrem Tagebuch die imaginäre Freundin Kitty und schrieb ihr über zwei Jahre lang. Im Animationsfilm „Wo ist Anne Frank“ macht Kitty sich im Amsterdam der Gegenwart auf die Suche nach ihrer Erfinderin. Dabei wird sie nicht nur mit Annes Schicksal konfrontiert, sondern auch den Ungerechtigkeiten unserer Zeit.
Beim anschließenden Filmgespräch beantwortet Céline Wendelgaß Fragen.
Eintritt: 12,00 €
Beginn: 18:00 Uhr
Jetzt Tickets erwerben!
Sondervorstellung im Rahmen von „Diskursion – Die Reihe für den politischen Film“
Zum Filmtrailer
In ganz Europa erstarken rechte und konservative Strömungen. Auch Deutschland sieht sich mit dem großen Erfolg einer rechtspopulistischen Partei konfrontiert, die in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wird.
Während sich in den links-geprägten Großstädten Protest formiert und sich schnell viele Menschen zusammenfinden, steht die Demokratiearbeit in anderen Regionen vor eigenen Herausforderungen. Gerade in den ländlichen Gebieten des Ostens von Deutschland müssen Akteur*innen und Aktivist*innen, die sich gegen rechts engagieren immer wieder mit Gegenwind in den sozialen Netzwerken und auf der Straße umgehen. Das geht von Beleidigungen und Anfeindungen bis hin zu tätlichen Angriffen und Morddrohungen. „Nazis raus, ruft es sich leichter, dort wo es keine Nazis gibt“ sang einmal die Chemnitzer Band Kraftklub. Doch wie leicht ruft es sich „Nazis raus“, dort wo sie tatsächlich auftauchen?
In „Bollwerk“ werden drei Protagonist*innen bei ihrer Arbeit in der sächsischen Kleinstadt Wurzen begleitet. In Interviews schildern sie die Herausforderungen, Kämpfe, aber auch Chancen der politischen Arbeit in der Provinz. „Bollwerk“ erzählt von Bemühungen um die Demokratie, ostdeutschen Kleinstädten und der Relevanz von zivilgesellschaftlichem Engagement. (Quelle: Verleih)
Deutschland 2025; Regie: Jakob Wehner
Eine Veranstaltung der Arthouse Kinos Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der OMAS GEGEN RECHTS.
13 bis 14 Uhr
Anmeldung:
per E-Mail an events-at-bs-anne-frank.de
Bitte geben Sie im Betreff das Stichwort: „#KI_Lunch“ an.
Im Anschluss erhalten Sie von uns den Link zu dem Zoom-Meeting.
Mehr erfahren zur Veranstaltungsreihe „KI am Mittag“
Bei unserem nächsten Termin rücken wir das Thema „KI & Rassismus“ in den Fokus.
Moderation: Marcus Richter
Referentin: Zamina Ahmad
Nähere Informationen zur/zum Referent*in und zum Thema werden in Kürze hier bekanntgegeben.
September
2026
Die 17. Blickwinkel-Tagung findet am 28. und 29. September 2026 in Stuttgart statt.
Das Programm ist aktuell in Planung. Eine Anmeldung ist noch nicht möglich.
Die Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“ beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Die Veranstaltungsreihe lädt zum Austausch und zur Vernetzung von Wissenschaft und pädagogischer Praxis ein.
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