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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

T 069 / 56 000 20
F 069 / 56 000 250

events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


September

2026


Ort: Jüdisches Museum Frankfurt
Uhrzeit: 14:00 - 19:00 Uhr

Anmeldung per Mail an s.koerber-at-bistumlimburg.de - mit der Angabe des gewünschten Workshops.
Anmeldeschluss: 27.8.2026

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Zum Flyer

Diese Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Fächer und pädagogische Fachkräfte in der Schulsozialarbeit, Ganztagsbetreuung und Schulseelsorge.

Fachtagung:  „Siehst du mich oder weißt du schon? Selbst- und Fremdbilder religiöser Communities zwischen Wut und Humor“

Wenn in der Schule über religiöse Communities gesprochen wird, greifen Lehrkräfte bisweilen auf dieselben Stereotypen zurück, die man aus den Medien kennt: Muslime erscheinen als junge, gewaltbereite Männer ohne familiäre Bindung, Christinnen und Christen als langweilig oder rückwärtsgewandte „Trad Wives“ und Jüdinnen und Juden als melancholische Figuren. Offene Fragen wie „Wo verortest du dich innerhalb deiner religiösen Bubble?“ oder „Was nervt dich an den Bildern, die andere von deiner Religion haben?“ finden im schulischen Alltag oft wenig Raum.

Unsere Fachtagung stellt sich bewusst diesem ungewohnten Blick auf Religiosität und fragt: Worüber lachst du? Welche Bilder über Religionen stecken in deinem Kopf? Welche Ansprache brauchen Schülerinnen und Schüler, um sich gesehen und wohlzufühlen? Im Gespräch mit authentischen Stimmen aus den religiösen Communities hinterfragen wir die gewohnten Bilder unserer Wahrnehmungen und entdecken dabei auch das konstruktive Potenzial von Humor in religiösen Kontexten. Boujemaa Tajjiou eröffnet mit einem Comedy-Set „Muslim ist, wer trotzdem lacht“. Die Veranstaltung bietet: • Impulse, um im schulischen Alltag sensibel mit Zuschreibungen, Vorurteilen und Diskriminierung umgehen zu können; • praxisnahe Vorschläge, wie Schülerinnen und Schüler gegenüber Zuschreibungen im religiösen Kontext gestärkt werden können; • Social Media Praktiken und ihre Erschließung für den Unterricht.

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank, dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, der Evangelischen Akademie Frankfurt, dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen, dem Haus am Dom, dem Bistum Limburg und dem Religionspädagogischen Institut.

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Uhrzeit: 12:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“, Hansaallee 150, Frankfurt

Jeden ersten Sonntag im Monat ist unsere Dauerausstellung „Anne Frank. Morgen mehr.“ für Einzelpersonen & Familien geöffnet.

Eintritt: frei 
Anmeldung nicht erforderlich.

Zudem bieten wir an den geöffneten Sonntagen immer einen Stadtrundgang auf den Spuren von Anne Frank durch den Stadtteil Dornbusch an. Der Rundgang beginnt um 14:00 Uhr im/am Lernlabor.
 

Ab dem 5. Juli 2026 hat unser interaktives Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ in Frankfurt wieder regelmäßig für Einzelbesucher*innen geöffnet. Dank der großzügigen Spende der Initiative Stuart & Friends von Stuart Truppner öffnen wir immer am ersten Sonntag des Monats, von 12:00 bis 18:00 Uhr, die Türen zu unserer Dauerausstellung für Privatbesucher*innen. 

Nur wenige Minuten von Anne Franks Geburtshaus entfernt, können Familien und Einzelbesucher*innen an interaktiven Stationen mehr über Anne Frank und die Rezeptionsgeschichte ihres Tagebuchs erfahren und sich mit aktuellen Themen wie Respekt, Courage, Migration und Vielfalt auseinandersetzen. 

Zusätzlich bieten wir an diesen Sonntagen für alle Interessierten immer um 14 Uhr einen Stadtrundgang auf den Spuren Anne Franks durch den Stadtteil Dornbusch an.

Interessiert? Dann kommen Sie gerne vorbei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ins Lernlabor und die Teilnahme am Stadtteilrundgang sind kostenfrei.

Wir bedanken uns herzlich bei der Initiative Stuart & Friends, die das Angebot ermöglicht. Der Besuch unseres Lernlabors ist werktags nur für Jugendgruppen möglich.

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Uhrzeit: 09:30 bis 17:00 Uhr
Ort: Essen

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Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wenn Sie Interesse an einem Wartelisten-Platz haben, wenden Sie sich per E-Mail an:  veranstaltung-at-kooperationsverbund-gegen-antisemitismus.de.

Beschreibung:
Gedenkstätten der nationalsozialistischen Massenverbrechen sind wichtige Orte historisch-politischer Bildung. Sie bewahren die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und vermitteln Wissen über die Shoa. Doch diese Orte geraten immer wieder in den Fokus antisemitischer Anfeindungen: Relativierungen und Leugnungen der Shoa, gezielte Zerstörungen von Erinnerungsorten zu jüdischem Leben und zur Geschichte Nationalsozialismus oder auch offene Angriffe auf Besucher*innen und Mitarbeitende. Seit dem 7. Oktober 2023 ist eine deutliche Zunahme antisemitischer Vorfälle zu verzeichnen. Auch die Zahl rechtsextremer Angriffe an Gedenkstätten ist stark gestiegen. Wie können Gedenkstätten und Museen mit diesen Entwicklungen umgehen? Welche Handlungsspielräume gibt es für die Institutionen und einzelnen Mitarbeiter*innen?

Die bundesweite Fachtagung bringt Akteur*innen aus Gedenkstättenarbeit, Wissenschaft, Bildungsarbeit und Zivilgesellschaft zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu analysieren und Perspektiven für den Umgang mit Antisemitismus an Erinnerungsorten zur Geschichte des Nationalsozialismus, aber auch zu jüdischem Leben, zu diskutieren.

In Vorträgen, Workshops und Projektvorstellungen werden antisemitismuskritische Perspektiven sowie aktuelle Entwicklungen antisemitischer Vorfälle und Gewalt an Gedenkstätten und Erinnerungsorten diskutiert. Fokussiert wird insbesondere die Arbeit von NS-Gedenkstätten in NRW, im ländlichen Raum und den jeweiligen spezifischen Herausforderungen, die sich dort im Umgang mit antisemitischen Vorfällen ergeben. Im Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft werden unterschiedliche Ansätze der Analyse, Prävention und Reaktion vorgestellt und gemeinsam weitergedacht.

Die Fachtagung des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus wird vom Anne Frank Zentrum und dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Bundesverband RIAS) durchgeführt in Kooperation mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW e.V. Die Tagung findet mit Unterstützung der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur statt.

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Programmflyer zur Konferenz "Zwischen Like & Hass"

Konferenz für Akteur*innen aus Wissenschaft & Bildungspraxis

Wichtiger Hinweis: Die Konferenz ist ausgebucht

Zum Programmflyer

Tag 1 / Fokus: wissenschaftliche Perspektiven

Montag, 14. September 2026
9:30 bis 17:15 Uhr

Tag 2 / Fokus: pädagogische Praxis
Dienstag, 15. September 2026
12:00 bis 18:15 Uhr


Die Teilnahme ist kostenfrei, inkl. Mittagessen und Getränken.

An wen richtet sich die Konferenz?

  • Forschende zum Thema Antisemitismus oder/und soziale Medien
  • Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
  • Studierende und Multiplikator*innen der historischen/politischen Bildung
  • Community Manager*innen
  • Policy Maker und Behörden
  • sowie die interessierte Öffentlichkeit


Vom 14. bis zum 15. September 2026 wird in Frankfurt am Main die 2-tägige Konferenz „Zwischen Like und Hass – Antisemitismus in sozialen Medien“ stattfinden, die von der Bildungsstätte Anne Frank und der Frankfurt University of Applied Sciences veranstaltet wird. Bei der Tagung möchten wir Akteur*innen aus Wissenschaft und Bildungspraxis wie z.B. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte in den Austausch bringen.

Die Konferenz beleuchtet Antisemitismus in den sozialen Medien und dessen Bekämpfung sowohl aus der wissenschaftlichen als auch der pädagogischen Perspektive. Am ersten Tag dominiert der wissenschaftliche Blickwinkel: Vorgestellt werden aktuelle Forschungsergebnisse zu Erscheinungsformen des Antisemitismus auf verschiedenen Plattformen sowie zur Wahrnehmung digitalen Antisemitismus unter jungen Menschen. Darüber hinaus werden Ansätze und Strategien zur Eindämmung von Online-Antisemitismus diskutiert. Am zweiten Tag legen wir den Fokus auf die pädagogische Praxis: Nach einer Einführung in das Themenfeld und einer juristischen Einordnung von Online-Antisemitismus werden unterschiedliche Methoden der pädagogischen Bearbeitung vorgestellt und gemeinsam besprochen.

PROGRAMM 
TAG 1 
FOKUS: WISSENSCHAFTLICHE PERSPEKTIVEN 

Montag, 14. September 2026 

09:30 – 17:15 Uhr  
Frankfurt University of Applied Sciences 
Gebäude 10, Erdgeschoss 
Raum E07/08 (Multifunktionsraum) 

Moderation: Marie-Sophie Adeoso, Leitung Kommunikation, Bildungsstätte Anne Frank 

09:30 – 09:45 Uhr  BEGRÜSSUNG & 3 FRAGEN AN … 

  • Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS)
  • Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der FUAS  
  • Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (SPD) 
 
09:45 – 10:30 Uhr KEYNOTE 
Antidemokratisches Influencing: Antisemitismus & demokratiefeindliche Phänomene in den sozialen Netzwerken
  • Dr. Deborah Schnabel, Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank 
  • Eva Berendsen, Leitung Politische Bildung im Netz, Bildungsstätte Anne Frank 

10:30 – 11:00 Uhr „CRITICAL-FRIEND“- BEITRAG ZUR KEYNOTE 
Neue Wissensautoritäten in sozialen Medien? Politische Kommunikation von Social-Media-Influencern aus Perspektive der Medienwirkungsforschung
  • Prof. Dr. Christian von Sikorski, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Arbeitsstelle Medienwirkungsforschung, Freie Universität Berlin, Leitung des Berlin Media Effect Labs 
     
11:00 – 11:15 Uhr  DISKUSSION 

11:15 – 11:30 Uhr KAFFEEPAUSE 


11:30-13:10 INPUT & PECHA KUCHA 
Codes, Chiffren & omnipotente Cliquen – Wie und warum sich Antisemitismus in sozialen Medien ungehemmt verbreiten kann 

OPENING INPUT 
Nur für den K(l)ick, für den Augenblick? Antisemitismus als virales Online-Phänomen 
  • Maik Fielitz, Bereichsleiter Digitale Konfliktforschung, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena 

PECHA KUCHA 
I. Antisemitismus im Feed. Was junge Erwachsene sehen, glauben und verbreiten
  • Yasmine Goldhorn, Projektleitung „Zwischen Like & Hass“, Bildungsstätte Anne Frank  
  • Dr. Marlena Kilinc, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projekt „Zwischen Like & Hass“, Frankfurt University of Applied Sciences 

II. Reine Ansichtssache? Wahrnehmungen der Nahost-Berichterstattung
  • Prof. Dr. Carsten Reinemann, Professor und Dekan am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Ludwig-Maximilian-Universität, München 

III. Decoding Antisemitism in YouTube Videos: Einblicke in ein Forschungsprojekt
  • Prof. Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann & Deidre Berger, Projekt DAYVid („Decoding Antisemitism in YouTube Videos“), Tikvah Institut, Berlin 

IV. Weltverschwörung, Hass und Wasserfilter. Wie deviante Creator*innen auf Telegram Geld verdienen 
  • Dr. Pablo Jost, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehr- und Forschungsbereich Politische Kommunikation, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz 

V. Die Strippenzieher hinter dem „Großen Austausch“ – Antisemitische visuelle Narrative in rechtsextremen Memes 
  • Felix Stolle, Masterabsolvent am Institut für Medien und Kommunikation (IMK), Universität Hamburg 
     
13:10 – 14:15 Uhr MITTAGSPAUSE 

14:15 – 15:00 Uhr IMPULSVORTRAG / Q & A 
Zwischen Trefferquote und Kontext: Möglichkeiten und Grenzen KI-gestützter Hasserkennung
  • Prof. Dr. Helena Mihaljević, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin 
     
15:00 – 15:15 Uhr KAFFEEPAUSE 

15:15 – 16:00 Uhr PANEL  
Bekämpfung von Antisemitismus in sozialen Medien in der Ära von „Big Tech“
Wissenschaft, Politikberatung & Bildung im Gespräch
 
  • Maik Fielitz, Bereichsleiter Digitale Konfliktforschung, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena 
  • Prof. Dr. Christian von Sikorski, Professor für Kommunikationswissenschaften an der Arbeitsstelle Medienwirkungsforschung, Freie Universität Berlin 
  • Cosima Pfannschmidt, Leitung des Forschungsprojekts „TWON – Twin of Online Social Networks, Forschungszentrum Informatik (FZI), Berlin 

Moderation: Deborah Schnabel, Bildungsstätte Anne Frank 

16:15 – 17:00 Uhr PANEL  
Gefühlte Wahrheiten & Influencer als neue Welterklärer – Wie können Medien mit dem Vertrauensverlust im Social-Media-Zeitalter umgehen?
  • Stefan Spiegel, Head of Content bei funk – Content-Netzwerk von ARD und ZDF 
  • Noura Mahdhaoui, Fernsehjournalistin, NDR 

Moderation: Eva Berendsen, Bildungsstätte Anne Frank 

17:00 – 17:15 Uhr ABSCHLUSS 
  • Prof. Dr. Meron Mendel, Bildungsstätte Anne Frank & Frankfurt University of Applied  Sciences 


TAG 2 
FOKUS: PÄDAGOGISCHE PRAXIS 

Dienstag, 15. September 2026
 
12:30 – 18:15 Uhr  
Frankfurt University of Applied Sciences 
Gebäude 10, Erdgeschoss 
Raum E07/08 (Multifunktionsraum) 

Moderation: Aisha Camara, freie Kommunikationsberaterin, politische Bildnerin, Moderatorin 

12:00 – 12:30 Uhr BEGRÜSSUNG 

12:30 – 13:00 Uhr IMPULSVORTRAG 

Antisemitismus & demokratiefeindliche Phänomene in den sozialen Netzwerken – Ein Überblick 
  • Bildungsstätte Anne Frank 

13:00 – 13:30 Uhr IMPULSVORTRAG  
Rechtliche Einordnung und Handlungsmöglichkeiten bei Hatespeech und Online-Antisemitismus
  • Niels Gehrig, Rechtsanwalt für IT-Recht, JUN Legal GmbH 

13:30 – 14:30 Uhr MITTAGSPAUSE 

14:30 – 16:45 Uhr BEST PRACTICES 
Ein Methoden-Parcours zu unterschiedlichen Bildungsformaten 
 
I. „Online bin ich ...“ – Social Media Literacy über eigene Zugänge ermöglichen 
  • Céline Wendelgaß, Fach- und Methodenexpertin, Bildungsstätte Anne Frank 

II. Aufsuchende Soziale Arbeit im digitalen Raum – Digital Streetwork zwischen Innovation, Beziehung & Intervention
  • Jerome Trebing, Soziologe & Mitentwickler des Ansatzes „Digital Streetwork“, Amadeu Antonio Stiftung 
III. AI Literacy: Kann ich der KI vertrauen? 
  • Frank Schlegel, Medientrainer, Fachgruppe Künstliche Intelligenz, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK)

16:45 – 17:15 Uhr KAFFEEPAUSE 

17:15 – 18:00 Uhr CREATOR*INNEN-PANEL 
Mit Hooks gegen Hass – Wie Microlearning auf Social Media gelingen kann
  • Rosa Jellinek, Content Creatorin (@rose_igeaussichten), queer-jüdische Aktivistin und politische Bildnerin 
  • Bob Blume, Bildungsinfluencer (@netzlehrer), Lehrer, Sachbuchautor, Referent, Podcaster 
  • Eva Berendsen, Leitung Politische Bildung im Netz, Bildungsstätte Anne Frank 

18:00 – 18:15 Uhr ABSCHLUSS 

Die Konferenz wird im Rahmen der beiden Projekte „Zwischen Like und Hass – Antisemitismus in sozialen Medien“, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur im Rahmen des Programms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ und „Hessisches Kompetenzprogramm: Antisemitismus im Netz“, gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Hessen – Aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ veranstaltet. 

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Uhrzeit: 10:00 - 14:00 Uhr

Zielgruppe: Ehrenamtliche aus Gemeinden, (Sport)-Vereinen, politischer Bewegung oder anderen Wirkungsfeldern

Die Teilnahme ist kostenfrei

Wichtiger Hinweis:
Die Veranstaltung ist aktuell ausgebucht. Bei Interesse lassen Sie sich bitte per E-Mail an schneider-at-evangelische-akademie.de auf die Warteliste eintragen und wir melden uns, wenn ein Platz für Sie frei wird. 

Unsere Speaker*innen:

  • Malina Kunze, Aktivistin, feministische Künstlerin, Kunsttherapeutin und -pädagogin, Mitbegründerin des Koala Kollektivs, das sich für Klimagerechtigkeit und gegen Rechtspopulismus engagiert und des Kollektivs Vulver, das für Gendergerechtigkeit kämpft
  • Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Professor für transnationale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences, israelisch-deutscher Pädagoge und Publizist
  • tba

Weitere Referent*innen werden in Kürze an dieser Stelle bekanntgegeben.

Moderation:
  • Annette Lorenz, Studienleiterin für Politische Bildung und Diversität, Evangelische Akademie Frankfurt
  • Nicole Broder, Leitung Politische Bildung, Bildungsstätte Anne Frank
     
Musikalische Begleitung:
  • Albrecht Lorenz, DJ und Musikproduzent aus Frankfurt am Main, Organic House/ Downtempo, schickt mit ruhigen Klängen zwischen Downtempo und Midtempo sein Publikum auf eine atmosphärische Klangreise
 


Brunch für Ehrenamtliche
„Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Demokratie“, sagt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Täglich erteilen Menschen der Gleichgültigkeit eine Absage und setzen sich für andere Menschen, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für unsere Umwelt ein. Während vielerorts demokratische Werte infrage gestellt werden, nationalistische Politik ein Revival erlebt und die Nachrichtenlage von Kriegen, Krisen und Katastrophen bestimmt wird, zeigen Ehrenamtliche: Es ist wichtig, anzupacken und nicht wegzusehen! Doch zunehmend stehen auch Engagierte unter Druck und erleben persönliche Anfeindungen.

Wenn Sie ehrenamtlich aktiv sind – ob in Kirche, Sportverein, politischer Bewegung oder anderswo –, laden wir Sie herzlich zu diesem Brunch ein, bei dem Sie einmal empfangen dürfen, statt zu geben. Im Gespräch mit anderen Gästen und Referierenden können Sie neue Kraft schöpfen und sich gegenseitig stärken. Gemeinsam spinnen wir Ideen zur Gestaltung einer besseren Zukunft und richten den Blick auf das, was trägt: Zusammenhalt, Hoffnung und die Überzeugung, dass Engagement etwas bewirkt.

Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Akademie Frankfurt & der Bildungsstätte Anne Frank. Die Veranstaltung wird gefördert durch die EKHN Stiftung.

Zur Website der Evanglischen Akademie

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Unsere 17. Blickwinkel-Tagung wird vom 28. bis zum 29. September 2026 in Stuttgart stattfinden und unter dem Motto „GESPRÄCHSWÜRDIG. Räume und Grenzen des Dialogs“ stehen.

Jetzt Flyer mit Programm herunterladen! 

Jetzt anmelden!
Anmeldeschluss: 31. August 2026

Der Dialog wird oft als Universallösung für gesellschaftliche Konflikte beschworen. Während die Forderung „mit allen“ ins Gespräch zu gehen, laut bleibt, stehen Bildungs- und Austauschräume unter Druck: Sie werden angegriffen, delegitimiert oder für die Verbreitung menschenfeindlicher Ideologien instrumentalisiert. Rechtspopulistische Akteur*innen nutzen zudem öffentliche Dialogräume wie TV-Talkshows, Podien und soziale Medien, um antisemitische, rassistische und weitere menschenfeindliche Ideologien zu verbreiten – all das unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit.

Das wirft drängende Fragen auf: Was bringt der Austausch? Welche Rolle kann politische Bildungsarbeit im gesellschaftlichen Dialog einnehmen? Mit wem reden wir – und ab wann wird ein Gespräch zur Zumutung? Wo liegen die roten Linien? Wie können wir Safer Spaces schaffen und bewahren? Und wie uns zugleich vor Filterblasen schützen, die unseren Blick auf die Realität verzerren?

Bei unserer 17. Blickwinkel-Tagung, die vom 28. bis zum 29. September 2026 in Stuttgart stattfinden wird, diskutieren wir gemeinsam Möglichkeiten und notwendige Grenzen beim Diskurs in digitalen und analogen Räumen.

Mehr erfahren 

Die Blickwinkel Tagung 2026 wird von der Bildungsstätte Anne Frank in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Wüstenrot Stiftung (WS), dem Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA), dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) und dem Jungen Ensemble Stuttgart (JES) veranstaltet.

Die Tagungsreihe „Blickwinkel. Antisemitismus- und rassismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“ beleuchtet seit 2011 aktuelle Analysen, diskutiert innovative Bildungsansätze und setzt diskurskritische Akzente. Die Veranstaltungsreihe lädt zum Austausch und zur Vernetzung von Wissenschaft und pädagogischer Praxis ein.

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Oktober

2026


Autor*innengespräch mit:

  • Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank & Co-Autor des Buches „Die Empörungsfalle“
  • Saba-Nur Cheema, Politologin, promovierte Erziehungswissenschaftlerin am Institut für Sozialforschung und Co-Autorin des Buches „Die Empörungsfalle“
  • Ruth Hoffmann, Historikerin, Journalistin und Autorin des Buches „Raubzug von rechts“

Moderation: Helga Frese-Resch, Stellvertretende Verlegerin und Lektorin des Kiepenheuer & Witsch Verlags und Co-Sprecherin der IG Meinungsfreiheit und Demokratie im Börsenverein
 

Wie frei ist unsere Kultur? Wie kann eine demokratische, offene und streitfähige Kultur bewahrt und weiterentwickelt werden?

Aktuelle Kontroversen zeigen, wie kulturelle Räume zum Schauplatz politischer Auseinandersetzungen und Einflussnahme werden. Zugleich bestimmen Empörung, verhärtete Fronten und ideologische Echokammern zunehmend den öffentlichen Austausch. Was bedeutet das für Autor*innen, Verlage, Buchhandlungen und andere kulturelle Akteure? Ruth Hoffmann zeigt in ihrem Buch „Raubzug von rechts“ (Penguin Random House, 2026), wie die Neue Rechte zentrale Werte und historische Erinnerungen für ihre Zwecke nutzt. Saba-Nur Cheema und Meron Mendel fragen in ihrem neuen Buch „Die Empörungsfalle“ (KiWi Verlag, 2026), wie wir wieder lernen können, produktiv zu streiten, Ambivalenzen auszuhalten und unser Gegenüber ernst zu nehmen. Auf dem Podium geht es um kulturelle Freiheit, die Grenzen des Sagbaren und die Verantwortung von Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen.

Eine Veranstaltung des Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, der IG Meinungsfreiheit und Demokratie im Börsenverein und der Stiftung Freedom of Expression.

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Uhrzeit: 10:00 bis 13:00 Uhr

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Wie lassen sich antisemitismuskritische Bildungsangebote auch in unbekannten Settings sicher gestalten? Das Webinar bietet praxisnahe Einblicke, Fallarbeit und Impulse zu Assessment, Zuständigkeiten und Eskalationswegen – ergänzt durch Austausch zu Best Practices und aktuellen Bedarfen.

Zielgruppe:
Zivilgesellschaftliche Organisationen wie …

  • Partnerschaften für Demokratie (PfDs)
  • Landesdemokratiezentren
  • Innovationsprojekte (Demokratie leben!)
  • Kooperationsverbünde (Demokratie leben!) 
     

Webinar-Beschreibung:
Das Webinar ermöglicht praxisnahe Einblicke und Fallarbeit zu Sicherheitsfragen in unterschiedlichen Bildungssettings. Es beleuchtet organisatorische, strukturelle und institutionelle Sicherheitsfragen bei der Gestaltung antisemitismuskritischer Bildungsangebote – insbesondere wenn Teilnehmende ihnen unbekannte Institutionen besuchen, z.B. um Projekttage an Schulen durchzuführen. Auf Grundlage der Erfahrungen mit dem Begegnungsprojekt „Meet a Jew“ geben wir Impulse zu Assessment, Zuständigkeiten und Eskalationswegen. Im Austausch sammeln wir Best Practices, offene Fragen und Bedarfe.

Es wird von den Organisationen Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Anne Frank Zentrum im Rahmen der digitalen Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) durchgeführt. 

Über die Reihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“:
Zivilgesellschaftliche Organisationen stehen zunehmend unter Druck: digitale Angriffe, öffentliche Kampagnen oder konkrete Bedrohungssituationen im Veranstaltungs- und Bildungsalltag erfordern Expertise für einen sicheren Umgang mit und in entsprechenden Situationen. Die digitale Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) vermittelt Wissen und schafft Raum für einen Erfahrungsaustausch. Ziel der Reihe ist es, die Handlungsfähigkeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen nachhaltig zu stärken.

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Uhrzeit: 15:00 bis 18:00 Uhr

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Wie gut sind Sie digital geschützt? In diesem Webinar erhalten Teilnehmende praxisnahe Einblicke in aktuelle Cyberbedrohungen und lernen, wie sie sich im Alltag wirksam davor schützen. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie Angriffe funktionieren – und was Einzelne und Institutionen dagegen tun können.

Zielgruppe:
Zivilgesellschaftliche Organisationen wie …

  • Partnerschaften für Demokratie (PfDs)
  • Landesdemokratiezentren
  • Innovationsprojekte (Demokratie leben!)
  • Kooperationsverbünde (Demokratie leben!) 
     

Webinar-Beschreibung:
Im Rahmen des Webinars beschäftigen wir uns mit zentralen Cyberrisiken und wirksamen Schutzmaßnahmen für den Arbeitsalltag mit besonderem Fokus auf zivilgesellschaftliche Organisationen und Einzelpersonen.
Mitarbeitende von democ e.V. geben eine Einführung in grundlegende Begriffe und Konzepte, erklären Funktionsweisen typischer Angriffe, wie z.B. Phishing, Social Engineering, DDoS oder Doxing, und stellen die wichtigsten Schutzmaßnahmen vor. Das interaktive Format mit Inputs, Austausch und Übungen unterstützt Teilnehmende dabei, digitale Sicherheit und Resilienz im eigenen Kontext zu stärken.

Es wird von der Organisation democ e.V. im Rahmen der digitalen Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) durchgeführt. 

Über die Reihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“:
Zivilgesellschaftliche Organisationen stehen zunehmend unter Druck: digitale Angriffe, öffentliche Kampagnen oder konkrete Bedrohungssituationen im Veranstaltungs- und Bildungsalltag erfordern Expertise für einen sicheren Umgang mit und in entsprechenden Situationen. Die digitale Fortbildungsreihe „Sicher handeln in unsicheren Zeiten“ des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA) vermittelt Wissen und schafft Raum für einen Erfahrungsaustausch. Ziel der Reihe ist es, die Handlungsfähigkeit von zivilgesellschaftlichen Organisationen nachhaltig zu stärken.

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