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Bildungsstätte Anne Frank e.V.

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F 069 / 56 000 250

events-at-bs-anne-frank.de
Bürozeiten: Mo-Fr, 9.30 bis 16.30 Uhr


Hier finden Sie einen Überblick über unsere Veranstaltungen, live vor Ort und/oder digital.
Wir freuen uns, Sie zu sehen!


Januar

2022


„Das falsche Wort“  von Melanie Spitta und Katrin Seybold
BRD 1987, 85 Minuten
Film und Gespräch

Der Film „Das falsche Wort“ zeigte 1987 zum ersten Mal in der Geschichte der BRD zusammenhängend die Verfolgung der deutschen Sinti im Nationalsozialismus aus der Sicht von Sinti*zze erzählt. Die Bürgerrechtlerin und Filmemacherin Melanie Spitta war selbst Kind von Überlebenden.

Im Anschluss spricht Isidora Randjelović vom feministischen Rom*nja Archiv RomaniPhen e.V. mit Carmen Spitta, der Tochter von Melanie Spitta.

Anmeldung/Tickets über die Webseite des Deutschen Filmmuseums, Frankfurt

Das Event findet im Rahmen der feministischen Veranstaltungsreihe "Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin" statt, die das Frauenreferat an verschiedenen Orten in Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Kinothek Asta Nielsen e.V. veranstaltet. "Aschunen I Dikhen" bedeutet in Romanes "Hört und schaut hin". Zudem zeigt die Bildungsstätte 2022 eine Ausstellung zu Perspektiven von Rom*nja und Sinti*zze in Hessen.

Im Fokus der Veranstaltungsreihe stehen die Themen Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Defintionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen. Die Beteiligten zeigen ihre Perspektiven, auf Körper, Alltag und Politik in Form von Filmen, Musik, Worten und Performances. Aktuelle Herausforderungen im Kontext sozialer Ungleichheit,rechter Gewalt sowie antifeministischer und antiziganistischer Mobilisierung werden ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit feministischer Bündnisse. Die Veranstaltungen zeigen und bestärken die Perspektiven von Frauen* und ihre künstlerischen und politischen Interventionen und Aktionen.

Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Film- und Diskussionsreihe „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“ der Kinothek Asta Nielsen an und ist Bestandteil der Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“.

"Ashunen I Dikhen" wird kuratiert von Ursula Schmidt Pallmer und Linda Kagerbauer.

Tickets, Informationen und aktuelle Hygieneauflagen finden Sie auf den Seiten der Veranstalter*innen und auf klischee-freie-zone-ffm.de

Das gesamte Programm finden Sie im Flyer.  


Februar

2022


Das Nationaltheater Mannheim erinnert in zwei Veranstaltung an das das rassistische Attentat von Hanau und stellt dabei die Frage, wie wir gemeinsam gegen Rassismus und Antisemitismus kämpfen können. Die erste Veranstaltung findet am 15. Februar 2022, um 19:00 Uhr, statt und ist ein Podiumsgespräch, dass unter dem Motto „Nach Halle, nach Hanau: Verbünden!“ steht. Es diskutieren Saba-Nur Cheema, Prof. Dr. Meron Mendel und Dr. Max Czollek. Die Veranstaltung findet digital via Zoom statt.

Den Link zur Teilnahme via Zoom finden Sie auf der Webseite des Nationaltheaters Mannheim.

Am 19. Februar 2020 wurden in der hessischen Großstadt Hanau neun Personen durch einen rechtsterroristischen, rassistischen und antiziganistischen Anschlag ermordet und sechs weitere Menschen verletzt. Abgespielt hat sich das Attentat mitten in der Stadt, in und vor einer Shisha-Bar, in einem Kiosk, sowie in einer weiteren Bar. Der rassistische Anschlag richtete sich dezidiert gegen Menschen mit Migrationsbiografie und steht in einer langen Kette rechtsradikal motivierter Gewalttaten in Deutschland, die nach dem Wendejahr 1990 unter anderem in Halle, Kassel, München, Mölln, Solingen und Rostock-Lichtenhagen verübt wurden.

Seit dem Anschlag vom 19. Februar 2020 ist in Deutschland Rassismus als strukturelles Problem vermehrt in den öffentlichen Fokus gerückt. Dennoch sind bis heute viele Umstände des Anschlags von Hanau und der nachfolgenden Ermittlungen ungeklärt. Hinterbliebene, Betroffene und Aktivist*innen fordern auch zwei Jahre später eine lückenlose Aufklärung, politische Konsequenzen und die fortdauernde Erinnerung an die rassistische Tat und ihre Opfer durch die Zivilgesellschaft.

Diesem Anliegen folgend erinnern wie bereits im vergangenen Jahr das Nationaltheater Mannheim und die Muslimische Akademie Heidelberg i. G. gemeinsam mit der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, dem Kompetenznetz Plurales Heidelberg, dem Kulturhaus Karlstorbahnhof, dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie dem Bündnis Erinnern.Verändern. mit zwei Veranstaltungen unter dem gemeinsamen Übertitel "Zwei Jahre und ein paar Tage" an den Hanau-Anschlag vom 19. Februar 2020.

Teil 1: Nach Halle, nach Hanau: Verbünden!

Der 19. Februar 2020 markiert für viele Menschen in Deutschland einen neuen Höhepunkt in der bundesdeutschen Geschichte rassistischer Gewalt.

Keine viereinhalb Monate zuvor hatte ein rechtsextremer Täter versucht, in die Synagoge von Halle einzudringen, um die dort zu Jom Kippur– versammelten Gläubigen zu ermorden. Während ihm dieser versuchte Massenmord nicht gelang, erschoss er eine Passantin und einen Gast eines Döner-Imbisses auf offener Straße.

Beide Täter, in Halle und in Hanau, waren von rechtsextremen Ideologien überzeugt, in denen sich verschwörungstheoretisches, antisemitisches und rassistisches Gedankengut vermengten. Sie schrieben ihren Opfern pauschal ein »Anderssein« zu.

Im Zuge der Corona-Pandemie haben Verschwörungstheorien, die antisemitisch und  rassistisch geprägt sind, weiteren Zulauf erhalten. Und anlässlich der erneuten und gewaltvollen Zuspitzung des israelisch-palästinensischen Konflikts wurden im vergangenen Sommer hierzulande einige Stimmen laut, die Antisemitismus pauschal muslimisch und migrantisch geprägten Gruppen zuschrieben.

Vor diesem Hintergrund benötigt der gesellschaftliche Einsatz gegen Rassismus und Antisemitismus mehr denn je unsere ungeteilte Aufmerksamkeit sowie neue und starke Bündnisse. Wie kann ein solches Verbünden aussehen? Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede zwischen Antisemitismus und Rassismus sollten dabei berücksichtigt werden? Wie kämpfen, wie erinnern wir gemeinsam, ohne notwendige Differenzierungen auszublenden?

Darüber diskutieren: Saba-Nur Cheema & Meron Mendel unter Moderation von Max Czollek

„Weil wir Romnja sind?!“
D 2019, 85 Minuten
Film und Gespräch

Dragiza, Anita und Alina sind Rom*nja aus Frankfurt mit rumänischem Hintergrund.Die drei unterschiedlichen Freundinnen kämpfen gegen Diskriminierung und für ein besseres Leben.

Der Film begleitet sie über vier Jahre bei ihren alltäglichen Kämpfen und Begegnungen mit anderen Romnja. Im Anschluss spricht Linda Kagerbauer mit den Regisseurinnen Dragiza Pasara Caldaras, Anita Adam, Alina Preda und Ursula Schmidt Pallmer.

Anmeldung/Tickets über die Webseite der Harmonie Kinos, Frankfurt am Main.

Das Event findet im Rahmen der feministischen Veranstaltungsreihe "Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin" statt, die das Frauenreferat an verschiedenen Orten in Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Kinothek Asta Nielsen e.V. veranstaltet. "Aschunen I Dikhen" bedeutet in Romanes "Hört und schaut hin". Zudem zeigt die Bildungsstätte 2022 eine Ausstellung zu Perspektiven von Rom*nja und Sinti*zze in Hessen.

Im Fokus der Veranstaltungsreihe stehen die Themen Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Defintionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen. Die Beteiligten zeigen ihre Perspektiven, auf Körper, Alltag und Politik in Form von Filmen, Musik, Worten und Performances. Aktuelle Herausforderungen im Kontext sozialer Ungleichheit,rechter Gewalt sowie antifeministischer und antiziganistischer Mobilisierung werden ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit feministischer Bündnisse. Die Veranstaltungen zeigen und bestärken die Perspektiven von Frauen* und ihre künstlerischen und politischen Interventionen und Aktionen.

Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Film- und Diskussionsreihe „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“ der Kinothek Asta Nielsen an und ist Bestandteil der Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“.

"Ashunen I Dikhen" wird kuratiert von Ursula Schmidt Pallmer und Linda Kagerbauer.

Tickets, Informationen und aktuelle Hygieneauflagen finden Sie auf den Seiten der Veranstalter*innen und auf klischee-freie-zone-ffm.de

Das gesamte Programm finden Sie im Flyer.  


März

2022


Perspektiven
Frankfurter Sintizze und Romnja
Vortrag und Gespräch

Es berichten Carmen Spitta, die Tochter der Frankfurter Filmemacherin und Bürgerrechtsaktivistin Melanie Spitta, Sonja Böttcher, sie lebt und arbeitet in Frankfurt und Patrizia Siwak, sie arbeitet im Berufsbildungsprojekt des Fördervereins Roma e.V. Gemeinsam sprechen sie über ihre Familiengeschichten und Erfahrungen als Angehörige der Minderheiten.

Anmeldung/Tickets über die Webseite des Historischen Museums, Frankfurt

Das Event findet im Rahmen der feministischen Veranstaltungsreihe "Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin" statt, die das Frauenreferat an verschiedenen Orten in Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Kinothek Asta Nielsen e.V. veranstaltet. "Aschunen I Dikhen" bedeutet in Romanes "Hört und schaut hin". Zudem zeigt die Bildungsstätte 2022 eine Ausstellung zu Perspektiven von Rom*nja und Sinti*zze in Hessen.

Im Fokus der Veranstaltungsreihe stehen die Themen Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Defintionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen. Die Beteiligten zeigen ihre Perspektiven, auf Körper, Alltag und Politik in Form von Filmen, Musik, Worten und Performances. Aktuelle Herausforderungen im Kontext sozialer Ungleichheit,rechter Gewalt sowie antifeministischer und antiziganistischer Mobilisierung werden ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit feministischer Bündnisse. Die Veranstaltungen zeigen und bestärken die Perspektiven von Frauen* und ihre künstlerischen und politischen Interventionen und Aktionen.

Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Film- und Diskussionsreihe „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“ der Kinothek Asta Nielsen an und ist Bestandteil der Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“.

"Ashunen I Dikhen" wird kuratiert von Ursula Schmidt Pallmer und Linda Kagerbauer.

Tickets, Informationen und aktuelle Hygieneauflagen finden Sie auf den Seiten der Veranstalter*innen und auf klischee-freie-zone-ffm.de

Das gesamte Programm finden Sie im Flyer.  


April

2022


Mindj Panther –
Sandra und Simonida Selimovi'c
Gespräch und Konzert

Der Name des feministischen Rap Duos Mindj Panther leitet sich von dem Romani Wort Mindj ab, ein Ausdruck für Vagina. Der Panther erinnert an die Black Panther Bewegung. Die beiden Schwestern sind feministische Aktivits*innen und Schauspieler*innen in Film, Fernsehen und Theater – unter anderem in „Roma Armee“ am Maxim Gorki Theater in Berlin. Gemeinsam gründeten sie 2010 den ersten feministischen Romatheaterverein Romano Svato.

Anmeldung/Tickets über die Webseite des Mousonturm, Frankfurt am Main

Das Event findet im Rahmen der feministischen Veranstaltungsreihe "Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin" statt, die das Frauenreferat an verschiedenen Orten in Frankfurt in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Kinothek Asta Nielsen e.V. veranstaltet. "Aschunen I Dikhen" bedeutet in Romanes "Hört und schaut hin". Zudem zeigt die Bildungsstätte 2022 eine Ausstellung zu Perspektiven von Rom*nja und Sinti*zze in Hessen.

Im Fokus der Veranstaltungsreihe stehen die Themen Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Defintionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen. Die Beteiligten zeigen ihre Perspektiven, auf Körper, Alltag und Politik in Form von Filmen, Musik, Worten und Performances. Aktuelle Herausforderungen im Kontext sozialer Ungleichheit,rechter Gewalt sowie antifeministischer und antiziganistischer Mobilisierung werden ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit feministischer Bündnisse. Die Veranstaltungen zeigen und bestärken die Perspektiven von Frauen* und ihre künstlerischen und politischen Interventionen und Aktionen.

Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Film- und Diskussionsreihe „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“ der Kinothek Asta Nielsen an und ist Bestandteil der Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“.

"Ashunen I Dikhen" wird kuratiert von Ursula Schmidt Pallmer und Linda Kagerbauer.

Tickets, Informationen und aktuelle Hygieneauflagen finden Sie auf den Seiten der Veranstalter*innen und auf klischee-freie-zone-ffm.de

Das gesamte Programm finden Sie im Flyer.