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Kontakt

Nathalie Friedlender
Projektleitung
(sie/ihr - she/her)
E nfriedlender-at-bs-anne-frank.de

Bijan Razavi
Projektmitarbeiter
(er/ihm – he/him)
E brazavi-at-bs-anne-frank.de




Das Kompetenznetzwerk Antisemitismus (kurz: KOMPAS) setzt sich aus fünf bundesweit tätigen Organisationen zusammen, die über eine langjährige Erfahrung im Bereich der Antisemitismusprävention, der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit und der Beratung verfügen: das Anne Frank Zentrum, die Bildungsstätte Anne Frank, der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (RIAS), das Kompetenzzentrum Prävention und Empowerment der ZWST und die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus.

Im Rahmen des Kompetenznetzwerkes Antisemitismus bietet die Bildungsstätte Anne Frank Bildungsangebote und Beratung zu Themen rund um Antisemitismus an. Die Organisation von Veranstaltungen, sowie Fachtagen, und die Erstellung unterschiedlicher digitaler Formate gehören ebenfalls zu den Tätigkeiten des Kompetenznetzwerk-Teams der Bildungsstätte.

Der 7. Oktober und die Folgen –
Pädagogisches Arbeiten in Zeiten von Krisen

Fachtag zum pädagogischen Umgang mit Reaktionen im Klassenzimmer im Rahmen des Projekts „Kompetenznetzwerk Antisemitismus“

Der terroristische Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf die israelische Zivilbevölkerung und die darauffolgenden Ereignisse sorgen weltweit für Aufsehen – und machen auch vor Klassenzimmern und anderen pädagogischen Räumen nicht halt. Durch die mediale Berichterstattung, insbesondere auf Social Media, wird der Krieg auch für Erwachsene und Schüler*innen zum Thema, die nicht persönlich davon betroffen sind. Dabei fällt schnell auf: Diskussionen werden emotional geführt, gegensätzliche Meinungen prallen aufeinander und inhaltlich sachliche Dialoge sind nur selten möglich.

Wie gelingt es also in pädagogischen Räumen Emotionen und Betroffenheiten aufzufangen, die Ereignisse angemessen zu thematisieren, unterschiedliche Perspektiven in den Blick zu nehmen und gleichzeitig Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus entgegenzutreten, um Betroffene zu schützen? Diesen und weiteren Fragen möchten wir uns in unserem Fachtag widmen und reagieren damit auf die enorme Anzahl von Anfragen, die uns in den letzten Wochen erreicht hat.

Der Fachtag bietet teilnehmenden Pädagog*innen die Möglichkeit, sich intensiv mit pädagogischen Umgangsstrategien in Zeiten von Krisen auseinanderzusetzen, eigenes Handeln zu reflektieren und sich kollegial auszutauschen. Im Fokus stehen dabei verschiedene pädagogische Ansätze, die in Workshops ausprobiert werden können. Insbesondere der Umgang mit Multiperspektivität und Emotionen, aber auch pädagogische Grundhaltungen werden hier thematisiert. Ein ausführlicher Input und eine Podiumsdiskussion runden die Veranstaltung ab.

An wen richtet sich der Fachtag?
Der Fachtag richtet sich insbesondere an pädagogische Fachkräfte, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen.

Wie kann ich mich anmelden?
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Die Auswahl der einzelnen Workshops erfolgt beim Fachtag.
Anmeldeschluss: 8. Dezember 2023

Die Teilnahme ist kostenfrei. Ein Mittagessen wird bereitgestellt.

Programm

10:00 / ANKOMMEN

10:15 / BEGRÜSSUNG / Dr. Deborah Schnabel, Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank

10:30 / IMPULSVORTRAG /Gottfried Kößler, ehemaliger stellvertretender Direktor des Fritz-Bauer-Instituts

11:30 / KAFFEPAUSE 11:45 / WORKSHOPS zu unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen in der aktuellen Situation durch diverse Organisationen (u.a. KiGA e.V., Transaidency e.V., Bildungsstätte Anne Frank)

13:30 / MITTAGSPAUSE

14:30 / PODIUMSDISKUSSION „HERAUSFORDERUNGEN UND ZUKUNFTSVISIONEN“ mit anschließender Fragerunde

16:00 / ABSCHLUSS