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„Gefühle zeigen!“ – Plakatwettbewerb der Bildungsstätte Anne Frank 

Jetzt anmelden zur Preisverleihung!

Bei unserem Plakatwettbewerb haben wir junge Menschen dazu aufgerufen, ihre aktuellen Gefühlswelten kreativ aufs Papier zu bringen. Der Einsendeschluss war der 19. April 2026.

Nach intensiver Prüfung der vielen Einsendungen haben unsere Jurymitglieder nun entschieden, wer das Rennen macht. Die Gewinner*innen werden am 13. Juni 2026 im Rahmen der „Anne Frank Tage“ bei unserer öffentlichen Preisverleihung gekürt. Seid dabei!

Datum: Samstag, 13. Juni 2026
Uhrzeit: 16 Uhr
Ort: Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main
Eintritt: frei

Anmeldung erforderlich bis zum 10. Juni 2026 unter events-at-bs-anne-frank.de.

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Infos im Überblick 

Plakatwettbewerb
zum Thema „Gefühle zeigen!“

Kriege, Klimawandel, Rechtsruck. Die Welt im Krisenmodus treibt uns alle um. Gefühle wie Angst, Einsamkeit und Leistungsdruck können überwältigend sein. Doch nicht nur sie sind Teil unseres Lebens, sondern auch positive Empfindungen wie Mut und Freundschaft. Manchmal ist es gar nicht so leicht, die vielen widersprüchlichen Gefühle in uns zu erklären … 

Doch wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Mit Kunst können wir zeigen, was wir fühlen – ob Freude, Schmerz, Liebe, Hoffnung, Wut oder Sehnsucht. Denn Kunst ist wie eine eigene Sprache, mit der wir wortlos ausdrücken können, was uns bewegt. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, Emotionen künstlerisch auszudrücken, z.B. in Landschaften, abstrakten Kleksen oder fantasievollen Traumbildern. 

Edvard Munch nutzte kräftige Farben, um in seinem berühmten Bild „Der Schrei“ Angst darzustellen. Frida Kahlo malte Selbstporträts, die sowohl ihre Stärke als auch Verletzlichkeit betonen. Auch im Internet oder auf der Straße begegnet uns Kunst: Das Comic-Meme „This is fine“ zeigt einen gequält lächelnden gezeichneten Hund, dessen Umgebung in Flammen steht. Die Botschaft: Nichts ist okay, aber wir tun so, als ob. In dem Kunstwerk „Das Mädchen mit dem Luftballon“, das von Street Artist Banksy auf eine Mauer gesprüht wurde, sehen viele ein Symbol für Hoffnung, aber auch Verlust und Vergänglichkeit. 

Das ist das Besondere an Kunst: Sie zeigt nicht nur Gefühle, sie lässt auch die Menschen, die sie anschauen, etwas spüren. Und jetzt bist du dran!    
Wichtiger Hinweis: Die Einreichungsfrist für den Wettbewerb ist am 19. April 2026 abgelaufen. Eine Einreichung von Plakate ist daher nicht mehr möglich!  
Wir wollen deine Gefühlswelt sehen. Gestalte ein Kunstwerk, das zeigt, welche Emotionen dich im letzten Jahr begleitet haben. Egal ob abstraktes Gefühlschaos oder die Verbildlichung einer Emotion, die dich besonders beschäftigt hat. Sei mutig und kreativ! 

Mach mit bei unserem Kunstwettbewerb und gestalte ein Plakat zu unserem diesjährigen Motto „Gefühle zeigen!“. Wir wollen, sehen, welche Farben, Formen und Bilder du für deine Emotionen findest. 

Ob Malerei, Zeichnung, Collage oder (digitale) Illustration – greif‘ zum Stift, Pinsel, Spraydose oder einem anderen Tool und überrasche uns mit deinen Ideen!  
Die Bewertung durch eine unabhängige Fachjury findet in vier Alterskategorien statt: 
 
  • bis 10 Jahre
  • 11 bis 14 Jahre
  • 15 bis 19 Jahre
  • 20 bis 29 Jahre
Einsendeschluss: 19. April 2026  
Benachrichtigung der Gewinner*innen: Mai 2026 
Preisverleihung: Juni 2026 in Frankfurt am Main  

*Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklärst du dich damit einverstanden, dass wir dein Plakat im Zusammenhang mit dem Wettbewerb vervielfältigen, veröffentlichen und unentgeltlich nutzen. Die Namen der Preisträger*innen werden veröffentlicht. Die Einreichenden versichern zudem, dass alle in irgendeiner Form Beteiligten ihr Einverständnis gegeben haben und die Einreichenden alle Rechte an dem Einreichungsentwurf haben. Falls für die Erstellung KI genutzt wurde, muss dies kenntlich gemacht werden (bitte im Anmeldeformular angeben). Die Verantwortung tragen die Einreichenden. Die Veranstalter*innen sind hier nicht zur Nachprüfung verpflichtet. 
Bewertet werden die eingereichten Plakate von:
 
  • Jasmin Siddiqui, aka HERA, Street-Art-Künstlerin aus Frankfurt, bis 2020 Teil des Künstlerduos HERAKUT (gemeinsam mit Falk Lehmann/Akut), auf Instagram als @hera_herakut präsent
     
  • Antonia Valentina Herbort, Modejournalistin, Buchautorin und eine der Hosts des ZDF-Kanals @dasistalsokunst auf Instagram
     
  • Jakob Schwerdtfeger, Kunsthistoriker, Stand-up-Comedian, Moderator, Autor von „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst“ (2023) und „Punkt Punkt Komma Strich, fertig ist die Kunstgeschicht“ (Mai 2026)
     
  • Catrin Altenbrandt und Adrian Nießler, Professor*innen für Kommunikationsdesign an der HfG Offenbach, Leiter*innen des Studios Pixelgarten in Frankfurt
     
  • Sarita Dey, Künstlerin und Community-Builderin
     
  • Dr. Philipp Mohr, Managing Director bei Harris Williams, Vorstand der Bildungsstätte Anne Frank und Mitglied des Financial Committee der Auschwitz-Birkenau-Foundation
     

Besonders herzlich danken wir Harris Williams für die großzügige Unterstützung.