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Kontakt

Samira Batke-AlSalaita
Projektleitung
(sie/ihr - she/her)

Tel.: 069/ 56000261
E-Mail: SBatke-AlSalaita-at-bs-anne-frank.de

 


Laufzeit des Projekts: Juli 2024 bis Dezember 2029

 


Jetzt zur Fortbildung anmelden! 

Unsere Fortbildungen beschäftigen sich mit Antisemitismus und Rassismus in der frühkindlichen Bildung.

Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte und Leitungspersonal in Kitas, Familienzentren, Kindertagespflege und Fachberatungen in Hessen

Sie richten sich sowohl an geschlossene Träger-Gruppen von bis zu 25 Personen als auch an einzelne pädagogische Fachkräfte.

Bei Interesse kontaktieren Sie die Projektleiterin per E-Mail an: SBatke-AlSalaita-at-bs-anne-frank.de

 


Gefördert von:




Aktueller Schwerpunkt: Antisemitismus und Rassismus in der frühkindlichen Bildung
Die gesellschaftlichen Entwicklungen seit dem 7. Oktober 2023 haben deutlich gezeigt, wie verletzlich das Zusammenleben verschiedener Communities ist und wie dringend Präventionsarbeit gegen Antisemitismus und Rassismus gestärkt werden muss. Diese Spannungen spiegeln sich zunehmend auch in pädagogischen Einrichtungen wider – inklusive der frühkindlichen Bildung, in der grundlegende Haltungen, Werte und Wahrnehmungen entstehen. Frühpädagogische Fachkräfte stehen damit vor der Herausforderung, Kinder, Familien und Einrichtungen in einem zunehmend polarisierten Umfeld kompetent zu begleiten.

Das Projekt „Hessisches Kompetenzzentrum: Antisemitismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft“ legt seinen thematischen Schwerpunkt seit 2026 auf die frühkindliche Bildung. Damit möchten wir Prävention nachhaltig im frühpädagogischen Bereich verankern und Fachkräfte darin bestärken, diskriminierungskritisch zu handeln sowie Vielfalt wertschätzend zu gestalten. Mit dem Projekt möchten wir einen Beitrag dazu leisten, Antisemitismus- und Rassismuskritik als feste Bestandteile frühpädagogischer Professionalität zu etablieren.

Durch Fortbildung, Austausch und Vernetzung werden Fachkräfte darin unterstützt, diskriminierungssensible Lernumgebungen zu schaffen, Kinder in ihrer Vielfalt wertzuschätzen und Familien respektvoll zu begleiten. Auf diese Weise trägt das Kompetenzzentrum zu mehr Chancengerechtigkeit, gesellschaftlichem Dialog und Teilhabe für alle bei.
Unsere Fortbildung für Fachkräfte: „Antisemitismus & Rassismus in der frühkindlichen Bildung“

Bei unserer ganztägigen Fortbildung zu Antisemitismus und Rassismus in frühen Lern- und Lebenswelten verbinden wir fachliche Grundlagen mit praxisnahen Methoden und konkreten Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag. Dabei beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen: Wie können diskriminierende Situationen frühzeitig erkannt und angemessen bearbeitet werden? Wie lassen sich diskriminierungssensible Lernumgebungen gestalten? Und wie können Kinder in ihrer Vielfalt gestärkt sowie Familien respektvoll begleitet werden?

Die Fortbildung richtet sich an:
 
  • pädagogische Fachkräfte und Leitungspersonal aus Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und der Kindertagespflege
  • Fachberatungen und weitere Interessierte aus dem Bereich der frühkindlichen Bildung

in Hessen. Sie können sowohl als Einrichtung oder auch als Gruppe interessierter Fachkräfte an der Fortbildung teilnehmen.

Termin: nach Absprache
Ort: in Präsenz, Frankfurt am Main

Die Teilnahme ist kostenfrei. Aktuell stehen zwei Fortbildungstermine offen.

Interesse an der Teilnahme? 
Einrichtungen, Träger oder Gruppen von Fachkräften aus Hessen können uns bei Interesse direkt kontaktieren, wenn sie einen oder auch beide Fortbildungstermine in Anspruch nehmen möchten. Der konkrete Zeitpunkt wird dann gemeinsam abgestimmt. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an die Projektleiterin Samira Batke-AlSalaita (SBatke-AlSalaita-at-bs-anne-frank.de).
 
Zielgruppe: Der Ausbildungskurs richtet sich an junge Menschen, die in Hessen leben oder in Hessen im Bildungsbereich tätig sind.

Datum: 23. - 27. November 2026
Uhrzeit: jeweils von 10:00 - 18:00 Uhr 
Ort: Frankfurt am Main  

Der Kurs ist kostenfrei.

Die Teilnahme an allen fünf Ausbildungstagen ist erforderlich.

Über den Kurs:
Sind dir Rassismus und Antisemitismus in deinem Umfeld schon einmal begegnet? Möchtest du lernen, wie du beidem entgegenwirken kannst? Wohnst du in Hessen und suchst nach einer neuen Herausforderung in der Bildungsarbeit oder bist sogar bereits in diesem Bereich in Hessen tätig?

Dann bewirb dich für unserem 5-tägigen Ausbildungskurs zur/zum Demokratietrainer*in! Dort machen wir dich fit für die antisemitismus- und rassismuskritische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen und schaffen einen Raum für Austausch und Reflexion. 

Mehr erfahren!

So bewirbst du dich:
Sende uns deinen Lebenslauf und einen kurzen Text, in dem du beschreibst, was dich motiviert, Demokratietrainer*in zu werden und welche Interessen und Ideen du damit verfolgst. 

Schicke deine Bewerbung per E-Mail an Céline Wendelgaß: cwendelgass-at-bs-anne-frank.de 

Bewerbungsschluss: 23. August 2026 

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
 
  • pädagogische Fachkräfte in Kitas, Familienzentren, Kindertagespflege sowie Leitungen und Fachberatungen in ganz Hessen
 
„Früh gelernt?“ Wie Kinder Differenz herstellen – Perspektiven auf Rassismus und Antisemitismus

Fachtag für pädagogische Fachkräfte und Leitungspersonal in Kitas, Familienzentren, der Kindertagespflege sowie Fachberatungen in ganz Hessen

Kitas und andere frühpädagogische Räume sind zentrale Orte gesellschaftlicher Prägung, in denen erste Vorstellungen von Zugehörigkeit, Normalität und Differenz entstehen. Gleichzeitig zeigen Studien und Praxiserfahrungen, dass auch hier rassistische und antisemitische Bilder, Sprache und Handlungsweisen wirksam werden können – oft subtil, häufig unbeabsichtigt und doch mit nachhaltiger Wirkung auf Kinder. Wie können pädagogische Fachkräfte auf solche Situationen sensibel reagieren, ohne selbst auf stereotype Deutungsmuster zurückzugreifen?

Unser Fachtag am 9. Juni 2026 von 13:00 bis 18:00 Uhr im Massif Central in Frankfurt bot fachliche Inputs von Dr. Saba-Nur Cheema und Dr. Seyran Bostancı sowie interaktive Workshops, die konkrete Handlungsmöglichkeiten für den pädagogischen Alltag vermittelten. Ein gemeinsamer Ausklang mit Abendbuffet bot zudem Raum für Vernetzung und vertiefende Gespräche.

Der Fachtag richtete sich an pädagogische Fachkräfte und Leitungspersonal aus der frühkindlichen Bildung, insbesondere in Kitas, der Kindertagespflege und Familienzentren sowie weitere Interessierte (detaillierte Auflistung in den Slides) aus ganz Hessen.

Zum Programm des Fachtags
 
  • Im Mittelpunkt stehen drei eintägige Fortbildungen, die hessenweit angeboten werden. Diese greifen aktuelle Herausforderungen auf und vermitteln grundlegendes wie vertiefendes Wissen zu Antisemitismus und Rassismus in frühen Lern- und Lebenswelten. Die Fortbildungen kombinieren theoretische Impulse mit praxisnahen Methoden für den Kita-Alltag und unterstützen Fachkräfte darin, diskriminierende Situationen sensibel zu erkennen, angemessen zu reagieren und präventive pädagogische Strategien zu entwickeln.
     
  • Ein weiterer zentraler Bestandteil des Projekts ist ein hessenweiter Fachtag, der pädagogische Fachkräfte, Expert*innen und Institutionen zusammenbringt. Der Fachtag dient der fachlichen Vertiefung, dem Austausch über Praxiserfahrungen und der Vernetzung. Vorgesehen sind Fachvorträge, Workshops und praxisorientierte Foren, die aktuelle Erkenntnisse und Handlungsansätze für die frühkindliche Praxis aufbereiten.
     
  • Darüber hinaus wird das Projekt durch eine kontinuierliche Vernetzungs- und Informationsarbeit begleitet. Ziel ist es, Fachkräfte und Einrichtungen langfristig miteinander zu verbinden und ihnen Zugang zu fachlichen Ressourcen, aktuellen Diskursen und praxisorientierten Unterstützungsangeboten zu ermöglichen. So soll ein nachhaltiges Netzwerk entstehen, das präventive Arbeit im frühpädagogischen Bereich stärkt und weiterentwickelt.
 
Von Juli 2024 bis Dezember 2025 legte das Projekt den Schwerpunkt auf die Förderung jüdisch-muslimischer Begegnungen und Bündnisse gegen Diskriminierung. Ziel war es jenseits von Opferkonkurrenzen, Brücken zu schlagen zwischen Betroffenen von (antimuslimischem) Rassismus und Antisemitismus. Eine weitere zentrale Aufgabe des Kompetenzzentrums war es  zudem, Wissen zu Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus zu vermitteln. Im Fokus standen somit die Aufklärung zu den unterschiedlichen Diskriminierungsformen, das Empowerment der Betroffenen und die Sensibilisierung der Gesamtgesellschaft für die Thematik.

Zur Zielgruppe zählten:
  • die breite Öffentlichkeit, also Erwachsene, die sich informieren und in ihrem Umfeld für eine rassismus- und antisemitismuskritische Gesellschaft einsetzen möchten
  • Einzelpersonen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen wie Vereinen, Verbänden und der Geflüchtetenhilfe
  • Mitarbeitende aus Institutionen des öffentlichen Sektors wie Ämtern, Behörden, Kommunen

Über die Maßnahmen:
  • Im Jahr 2024 wurden zwei öffentliche Fachveranstaltungen in Frankfurt durchgeführt: Ein Dinnertalk aus der Reihe „Sparkle of Hope“ zum jüdisch-muslimischem Dialog und die Veranstaltung „Building Bridges – Allianzen und Dialoge nach dem 7. Oktober“ mit Vertreter*innen der Initiativen „Standing Together“ und „Sei ein Mensch!“. Zudem wurde 2024 ein Netzwerktreffen für NGOs durchgeführt, das Raum bot, um sich mit anderen Akteur*innen über die Herausforderungen in der (Bildungs-)Arbeit seit dem 7. Oktober 2023 auszutauschen.
  • Im Mai 2025 fand eine Netzwerkveranstaltung für zivilgesellschaftliche Organisationen und Akteur*innen aus der Rassismus- und Antisemitismusprävention zum Thema „Scrollen, deuten, debattieren – Der 7. Oktober und digitale Diskurse im Wandel“ statt. Dabei wurde reflektiert, wie sich digitale Diskurse seit dem Terrorangriff am 7. Oktober 2023 verändert haben.
  • Im November 2025 wurde außerdem ein fünftägiger Demokratietrainer*innen-Kurs durchgeführt. Der Ausbildungskurs richtete sich Personen, die bereits in der politischen Bildungsarbeit für Erwachsene in Hessen tätig sind, sich jedoch explizit in der antisemitismus- und rassismuskritischen Bildungsarbeit weiterbilden wollten.

Ziel der Maßnahmen war es, einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Stärkung des Engagements gegen Antisemitismus und (antimuslimischen) Rassismus sowie zur Förderung einer inklusiven und respektvollen Gesellschaft zu leisten.