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Kontakt

Muniba Kahlon 
Projektleitung 
(sie/ihr – she/her) 

mkahlon-at-bs-anne-frank.de 



Laufzeit des Projektes: März 2026 bis Februar 2027

 


Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus als Zuwendungsgeberin dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Verfasser bei den Projektträgern der Bildungsstätte Anne Frank die alleinige Verantwortung. Die Beauftragte distanziert sich ausdrücklich von allen Inhalten, die möglicherweise straf- oder haftungsrechtlich relevant sind.



Kompetenzprogramm: Junge Menschen und Nahost 
Gesellschaftlichen Dialog fördern und Radikalisierung begegnen

Die Kriege und Krisen unserer Zeit wirken sich auf das Miteinander junger Menschen in Schulen, am Ausbildungsplatz, in Universitäten und digitalen Räumen aus. Insbesondere der Anschlag vom 7. Oktober 2023 und der daraus resultierende Krieg in Gaza haben die Polarisierung weiter verstärkt. Dabei fungieren soziale Netzwerke häufig als Radikalisierungsbeschleuniger, denn hier verbreiten sich Hass und Fake News so schnell und effektiv wie ein Lauffeuer.

Bedingt durch Algorithmen verwandelt sich der eigene TikTok-Feed z.B. im Handumdrehen in eine Echokammer, in der immer wieder die gleichen Botschaften und KI-generierten Inhalte propagiert werden. Durch diese Mechanismen werden die Narrative der eigenen Peergroup oder Community nicht selten als ultimative „Wahrheiten“ eingestuft. Eine differenzierte Kommunikation über die Ereignisse im Nahen Osten wird durch diese eingeschränkten Blickwinkel erschwert bis verunmöglicht.  

Dies trägt zu hochproblematischen Entwicklungen in unserer Gesellschaft bei: Sowohl antisemitisch als auch antimuslimisch motivierte Gewalt ist in Deutschland aktuell auf einem Höchststand. Die Migrationsdebatte wird immer feindseliger geführt. Die jüdisch-muslimischen Allianzen, die in den letzten Jahren ein wichtiger Eckpfeiler unserer Demokratie waren, bröckeln. Und auch jenseits von Betroffenheiten werden die Debatten zum Nahostkonflikt hochemotional geführt – sei es bei kulturellen Veranstaltungen, Demonstrationen, im Netz und natürlich auch in Schulen und am Arbeitsplatz.  

Von Lehrkräften, anderen pädagogischen Fachkräften sowie Ausbilder*innen, Personaler*innen und Vorgesetzten unterschiedlichster Branchen werden Positionierungen und Kontextualisierungen zum Nahostkonflikt eingefordert, die bei vielen Überforderung auslösen.

Unser Kompetenzprogramm: „Junge Menschen und Nahost“ setzt bei diesen Herausforderungen an und begibt sich dabei in Schulen und Unternehmen/Betriebe – denn diese bilden ideale Übungsräume für demokratisches und respektvolles Handeln. Zu unseren Maßnahmen zählen Workshops für Schulklassen und Azubis, Fortbildungen für Lehrkräfte und Ausbilder*innen, diverse Social-Media-Formate und ein medienpädagogisches Toolkit zum Thema „Jugend und Nahost“. Mit unserem Programm möchten wir demokratische Werte und die Dialogfähigkeit junger Menschen stärken und Radikalisierung vorbeugen
  • Stärkung der Dialogfähigkeit junger Menschen (insbesondre in den Kontexten Schule und Arbeitsplatz) 
  • Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts 
  • Förderung demokratischer Werte  
  • Radikalisierungsprävention 
     
  • Schüler*innen und Auszubildende 
  • Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte 
  • Ausbilder*innen 
  • Mitarbeitende in Gewerkschaften  
  • Unternehmen und Betriebe 
 
  • Workshops für Schüler*innen und Auszubildende 
  • Fortbildungen für Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Ausbilder*innen und Mitarbeitende in Gewerkschaften 
  • ein medienpädagogisches Toolkit für pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte, das Unterrichtsmaterialien, Videos und Nachschlagewerke zum Thema Jugend und Nahost bündelt 
  • Demokratietrainer*innenkurs für junge Menschen im September 2026
  • Dinnertalk „Sparkle of Hope” am 8. Juni 2026 zum Thema Jugend und Nahost 
  • Social-Media-Formate / Wissensnuggets