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Kontakt

Sebastian Schneider
Projektleitung
(er/ihm– he/him)

069 / 56000 256
sschneider-at-bs-anne-frank.de

 


Laufzeit des Projektes: Dezember 2025 bis November 2027

 


Gefördert von:

Das Projekt wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Programms „Demokratie im Netz 2.0“.  

 



Strategien für eine demokratische Diskussionskultur auf LinkedIn 
LinkedIn gilt als die weltweit größte und relevanteste Plattform zur beruflichen Vernetzung. Das Potential politischer Bildungsarbeit wird in diesem digitalen Netzwerk bisher jedoch kaum ausgeschöpft. Zugleich finden sich auf LinkedIn (wie auf allen Social-Media-Plattformen) Hassrede, Desinformation, Verschwörungsmythen sowie rassistischen und antisemitischen Kommentare und Inhalte, die dort zudem auf wenig Widerspruch stoßen.

Der Grund: Unternehmen, Business-Influencer*innen und Nutzer*innen wissen oft nicht, wie sie demokratiegefährdende und diskriminierende Narrative auf LinkedIn erkennen und adäquat darauf reagieren können. Sie zeigen sich zudem häufig unsicher, wenn es darum geht, Business und Haltung auf LinkedIn miteinander zu verbinden und sich dort klar politisch zu positionieren – für demokratische Werte und gegen menschenfeindliche Ideologien. 

Das Projekt „Politische Bildung trifft Business. Strategien für eine demokratische Diskussionskultur auf LinkedIn“ setzt bei diesen Herausforderungen an, indem es die Debattenkultur auf LinkedIn in den Blick nimmt und Radikalisierungstendenzen und Menschenfeindlichkeit auf der Plattform sichtbar macht. Durch Analyse, Sensibilisierung und kommunikative Intervention möchten wir im Rahmen des Projekts die häufig vernachlässigte und schwer erreichbare Zielgruppe der berufsaktiven Erwachsenen ansprechen und sie dazu befähigen, konstruktiv und diskriminierungskritisch auf problematische Inhalte zu reagieren.
  • berufsaktive Erwachsene 
  • Berufseinsteiger*innen 
  • Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen 
  • Corporate Influencer*innen und Multiplikator*innen 

Wir möchten LinkedIn-Nutzer*innen dazu befähigen: 
 
  • problematische Inhalte auf LinkedIn zu erkennen und zu kontextualisieren, 
  • besser zwischen legitimer Meinungsäußerung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu unterscheiden, 
  • inklusives bzw. nicht-diskriminierendes Vokabular zu verwenden, 
  • aktive Gegenrede zu formulieren und im Fall von demokratiefeindlichen Äußerungen angemessen zu reagieren (etwa durch das Melden oder Löschen der Beiträge). 
  • Erstellung eines Digitalreport: 
    Wir recherchieren und analysieren demokratiegefährdende und menschenfeindliche Narrative auf LinkedIn und halten die gewonnen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in einem Digitalreport fest, den wir nach Fertigstellung auf unserer Website veröffentlichen. Der Report wird öffentlichkeitswirksam beworben und bildet die Grundlage für die Entwicklung didaktischer Formate für die Zielgruppe der berufsaktiven Erwachsenen auf LinkedIn.
     
  • Lunch & Learn  
    „Lunch & Learn“ ist ein digitales Bildungsformat, bei dem die Teilnehmenden in ihrer Mittagspause z.B. in Form von Impulsen von Expert*innen, Kompetenzen zum Umgang mit Hassrede, Desinformation und politischer Kontroverse im Netz vermittelt werden.  
     
  • Awareness-Content/Wissensvermittlung auf der Plattform 
    ​​​​​​​Wir entwickeln eine Strategie für LinkedIn und generieren Artikel, Share-Pics und Videos zu relevanten Themen an der Schnittstelle zwischen Business und Gesellschaft samt Vermittlung der zentralen Erkenntnisse unseres Digitalreports.