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Kontakt

Hami Nguyen
Projektleitung
(sie/ihr – she/her)
Tel.: 069 / 56 000 254
hnguyen-at-bs-anne-frank.de

 


Unsere App „RE:think“ wurde 2025 für den Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI in der Kategorie „Jugend Bildung“ nominiert. 

Zur Begründung der Jury und den anderen Nominierten


Unsere App „RE:think“ wurde von der Jury der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zur App des Monats im Februar 2026 gewählt.

Mehr erfahren


Laufzeit des Projektes: Mai 2023 bis April 2026

 


Gefördert von:


Entstanden in Zusammenarbeit mit den Spieleentwickler*innen von „Playing History“



Interaktive App für Jugendliche zum Umgang mit Rassismus und Antisemitismus
Im Jahr 2018 wurde das Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ in Frankfurt am Main eröffnet. Eine interaktive Ausstellung mit dem Ziel, jugendlichen Besucher*innen für Antisemitismus, Rassismus und andere Formen der Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren. Das Lernlabor erfreut sich seither großer Beliebtheit und wir wochentags von zahlreichen Schulklassen besucht.

Lernlabor goes digital
Um dieses Angebot bundesweit für den Einsatz im Unterricht zugänglich zu machen, hat die Bildungsstätte ein „digitales Lernlabor“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine App mit 12 intuitiven Mini-Games, die Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren durch spielerische Interaktionen für Themen wie Antisemitismus, Rassismus, Hatespeech und Verschwörungsmythen sensibilisieren möchte.

Unsere App ist somit eine virtuelle Weiterentwicklung unterschiedlicher Stationen der Lernlabor-Ausstellung „Anne Frank. Morgen mehr.“. Die App bietet Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu wichtigen gesellschaftspolitischen Themen sowie Hilfestellungen im Umgang mit Rassismus und Antisemitismus und regt dazu an, selbst aktiv für ein respektvolles, demokratisches Miteinander einzustehen.  
   
In der Ausstellung in Frankfurt führen sogenannte Demokratietrainer*innen (junge politische Bildner*innen, die Wissen auf Augenhöhe vermitteln) die Schulklassen durch das Lernlabor. Innerhalb der App übernehmen diese Aufgabe unterschiedliche virtuelle Charaktere (siehe App-Vorschau in der Grafik), mit denen die Spieler*innen zu Beginn und Ende jedes Games „chatten“ können.    

Die App „RE:think – Das digitale Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank“ steht seit dem 25. August 2025 in allen gängigen App-Stores kostenfrei zum Download zur Verfügung. Sie kann auf dem Smartphone oder Tablet verwendet werden. Kein Login erforderlich.

„RE:think“ bei Google Play
„RE:think“ im Apple Store  
   
Für pädagogische Fachkräfte und Lehrer*innen werden wir außerdem in Kürze Begleitmaterial zur App zur Verfügung stellen, mit Anleitungen, Anregungen und Ideen für den Einsatz im Unterricht und weiteren vertiefenden Informationen zum behandelten Themenspektrum. Das Material kann dann hier heruntergeladen werden.   

Unsere App richtet sich an:
 
  • Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren (7.-10 Klasse),  
  • pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte,  
  • Menschen aller Altersklassen 

Die Games in der App sind insbesondere für den Einsatz im Schulunterricht geeignet, aber auch ohne pädagogische Begleitung intuitiv verständlich und spielbar.   
  • Veröffentlichung der App im August 2025
  • Begleitmaterialien zum Einsatz der App im Unterricht für Lehrer*innen und pädagogische Fachkräfte
  • Fachtag im Herbst 2025
 
Der Fachtag fand am 06. November 2025 im Haus am Dom in Frankfurt statt und richtete sich an Pädagog*innen der freien und offenen Kinder- und Jugendarbeit im Rhein-Main-Gebiet. 

Gegenstand des Fachtags waren die Gefahren von Radikalisierung und Hate Speech im Netz sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche. Ein besonderer Programmpunkt stellte die Vorstellung der App „RE:think – Das digitale Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank“ dar. Mit dieser innovativen Anwendung können Jugendliche spielerisch und interaktiv lernen, wie sie Antisemitismus, Rassismus, Hate Speech und Verschwörungsmythen erkennen und reflektieren. 

Darüber hinaus erhielten Teilnehmende praxisnahe Impulse, wie Gaming und digitale Lernansätze sinnvoll in der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können. Neben Impulsvorträgen und vertiefenden Workshops haben wir Raum für Diskussion, Fragen und kollegialen Austausch über Chancen, Herausforderungen und die Rolle der Pädagogik in der Extremismusprävention geschafft. 

Zum Programmflyer