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Kontakt

Yasmine Goldhorn  
Projektleitung 
(sie/ihr – she/her) 

ygoldhorn-at-bs-anne-frank.de 


Laufzeit des Projektes: Juli 2025 bis Februar 2029

 


Ein Kooperationsprojekt der Frankfurt University of Applied Sciences und der Bildungsstätte Anne Frank. 


Gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Programms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ 



Zwischen Like und Hass
Antisemitismus in sozialen Medien 

Alte Hassideologie neu erzählt: Antisemitismus ist in den sozialen Medien weit verbreitet und findet dort immer neue Ausdrucksformen, z.B. über Emojis, Codes, bestimmte Begriffe oder Memes. Insbesondere auf Plattformen, deren Inhalte durch Algorithmen zusammen gestellt werden, wie z.B. TikTok, Instagram oder X, wimmelt es nur so von antisemitischen Botschaften, die in einseitigen „Filterblasen“ endlos wiederholt und in rasender Geschwindigkeit unkritisch geteilt werden. Denn ob nun in Form von Texten, Bildern, Audios oder Videos: Judenhass kleidet sich auf Social Media oft in ein subtiles Gewand und ist somit nicht sofort für alle erkennbar.  

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Online-Antisemitismus legte bisher ein besonderes Augenmerk auf seine Ausdrucksformen. Die Forschung zur Frage der Wahrnehmung steht noch am Beginn. Da junge Menschen Social Media jedoch zunehmend als Informationsquelle für das politische Geschehen nutzen und deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit in ihrem Alltag auf Online-Antisemitismus stoßen, ist es besonders relevant in diese Forschungslücke vorzudringen. 

Wie nehmen junge Erwachsene Online-Antisemitismus wahr? Wann erkennen sie ihn? Und wie gehen sie mit dem (erkannten) Hass auf Social Media um? Diesen Fragen widmet sich unser Forschungsprojekt „Zwischen Like und Hass – Antisemitismus in den sozialen Medien“, das wir in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences durchführen. Das Projekt zielt darauf ab, die aufgeführten Fragestellungen empirisch (in Form von Interviews und Gruppendiskussionen) zu beantworten. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen und Daten sollen Bildungsangebote (online und in Präsenz) entwickelt werden, die die kritische Medienkompetenz junger Erwachsener stärken und die Reflexion über die unterschiedlichen Formen von Antisemitismus anregen.  

Das Forschungsprojekt wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Programms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“. 
  • junge Erwachsene  
  • Forschende zum Thema Online-Antisemitismus 
  • qualitative Erhebungen zur Wahrnehmung von Antisemitismus in sozialen Medien 
  • Workshops in Präsenz 
  • digitale Bildungsangebote 
  • Konferenzen und Fachveranstaltungen