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Kontakt

Furkan Yüksel  
Projektleitung 
(er/ihm – he/him) 
fyueksel-at-bs-anne-frank.de 

 


Laufzeit des Projektes: November 2024 bis Juni 2026

 



Sie sind Journalist*in? Dann melden Sie sich jetzt für unseren kostenfreien Online-Workshop zum antimuslimischen Rassismus an!

Ziel ist es, Sie für das Thema zu sensibilisieren und somit eine differenzierte mediale Berichterstattung über muslimische Menschen jenseits von Klischees und Stereotypen zu fördern. 

Es gibt einen eigenen Workshop für Nachwuchsjournalist*innen (21. & 27. Oktober) und einen für freie und festangestellte Journalist*innen mit Berufserfahrung (6. & 11. November). Beide Workshops sind zweiteilig.  

Die Teilnahme ist kostenfrei.  
Uhrzeit: jeweils 15:00 bis 18:00 Uhr 
Ort: digital, via Zoom 

Weitere Informationen zu den Inhalten und zur Anmeldung finden Sie auf dieser Seite in der rechten Spalte weiter unten oder in unserem Veranstaltungskalender.


Das Projekt wird durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz gefördert.



Zwischen den Zeilen 
Antimuslimischer Rassismus im Journalismus 

Antimuslimischer Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet und betrifft die Mehrheit der Muslim*innen sowie muslimisch gelesene Menschen. Der Abschlussbericht des Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit (UEM) 2023 zeigt auf, dass Diskriminierung und Anfeindungen in allen gesellschaftlichen Bereichen präsent sind und fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung muslimfeindlichen Aussagen zustimmt. Eine große Rolle spielt auch die negative Medienberichterstattung, die den Islam und Muslim*innen oft in einem negativen Licht darstellt und stereotype Darstellungen fördert. Nach medial präsenten Negativereignissen wie islamistischen Anschlägen oder rassistischen Publikationen nimmt der antimuslimische Rassismus zu.  

Journalist*innen tragen eine hohe Verantwortung für den öffentlichen Diskurs, sind jedoch selbst mit schwierigen Arbeitsbedingungen, Anfeindungen und finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Der UEM-Bericht bemängelt auch die unzureichende Sensibilisierung für Muslimfeindlichkeit in Redaktionen, den fehlenden Zugang zu muslimischen Quellen und die geringe Repräsentanz muslimischer Journalist*innen. Bei diesen Herausforderungen setzt unser Projekt „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“ an, bei dem wir Journalist*innen in unterschiedlichen Karrierestufen mit einer Reihe gezielter Maßnahmen wie z.B. Fortbildungsangeboten unterstützen. 

Ziel des Projektes ist es, langfristig eine differenziertere Berichterstattung zu fördern und Journalist*innen für die Verantwortung ihres Berufs in einer pluralen Gesellschaft zu sensibilisieren.  

  • Freie und festangestellte Journalist*innen 
     
  • Nachwuchs-Journalist*innen wie Volontär*innen, Schüler*innen oder Studierende im Bereich Journalismus 
     
  • Medienhäuser 
 
Im Oktober und November 2025 haben wir zwei zweiteilige Online-Workshops zu antimuslimischem Rassismus für Journalist*innen angeboten! 

Welche Inhalte wurden im Online-Workshop vermittelt? 
  • Einführung in das Thema antimuslimischer Rassismus (Geschichte und Gegenwart)  
  • Wie prägen mediale Darstellungen gesellschaftliche Wahrnehmungen? 
  • Rassismuskritische Perspektiven in der journalistischen Praxis  
  • Reflexion eigener Arbeitsweisen und Sprache 

Es gab einen eigenen Workshop für Nachwuchs-journalist*innen, also Volontär*innen, Studierende, Berufseinsteiger*innen (am 21. + 27. Oktober) und einen für freie und festangestellte Journalist*innen mit Berufserfahrung (am 06. + 11. November).

Die Workshops waren jeweils zweiteilig. Die Teilnahme an beiden Terminen war erforderlich. 
  • Vier Online-Workshops für Nachwuchsjournalist*innen, darunter Volontär*innen, Schüler*innen und Studierende im Bereich Journalismus  
     
  • Vier Online-Workshops für festangestellte sowie freischaffende Journalist*innen 
     
  • Wir werden mit zwei Medienhäusern eng zusammenarbeiten und jeweils drei Inhouse-Termine durchführen 
     
  • ​​​​​​​Fachtag zum Abschluss des Projekts 
 
Die interaktiven Schulungen sollen Grundlagen zu antimuslimischem Rassismus, muslimischem Leben in Deutschland sowie diskriminierungskritischer Berichterstattung vermitteln und Raum für praxisnahe Diskussionen bieten. Darin werden Themen wie antimuslimischer Rassismus in Geschichte und Gegenwart, muslimische Lebensrealitäten, diskriminierungskritische Redaktionsarbeit sowie den Umgang mit Social Media und Empowerment-Strategien behandelt.