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Kontakt

Furkan Yüksel  
Projektleitung 
(er/ihm – he/him) 
fyueksel-at-bs-anne-frank.de 

 


Laufzeit des Projektes: November 2024 bis Juni 2026

 


Das Projekt wird durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz gefördert.



Zwischen den Zeilen 
Antimuslimischer Rassismus im Journalismus 

Antimuslimischer Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet und betrifft die Mehrheit der Muslim*innen sowie muslimisch gelesene Menschen. Der Abschlussbericht des Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit (UEM) 2023 zeigt auf, dass Diskriminierung und Anfeindungen in allen gesellschaftlichen Bereichen präsent sind und fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung muslimfeindlichen Aussagen zustimmt. Eine große Rolle spielt auch die negative Medienberichterstattung, die den Islam und Muslim*innen oft in einem negativen Licht darstellt und stereotype Darstellungen fördert. Nach medial präsenten Negativereignissen wie islamistischen Anschlägen oder rassistischen Publikationen nimmt der antimuslimische Rassismus zu.  

Journalist*innen tragen eine hohe Verantwortung für den öffentlichen Diskurs, sind jedoch selbst mit schwierigen Arbeitsbedingungen, Anfeindungen und finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Der UEM-Bericht bemängelt auch die unzureichende Sensibilisierung für Muslimfeindlichkeit in Redaktionen, den fehlenden Zugang zu muslimischen Quellen und die geringe Repräsentanz muslimischer Journalist*innen. Bei diesen Herausforderungen setzt unser Projekt „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“ an, bei dem wir Journalist*innen in unterschiedlichen Karrierestufen mit einer Reihe gezielter Maßnahmen wie z.B. Fortbildungsangeboten unterstützen. 

Ziel des Projektes ist es, langfristig eine differenziertere Berichterstattung zu fördern und Journalist*innen für die Verantwortung ihres Berufs in einer pluralen Gesellschaft zu sensibilisieren.  

  • Freie und festangestellte Journalist*innen 
     
  • Nachwuchs-Journalist*innen wie Volontär*innen, Schüler*innen oder Studierende im Bereich Journalismus 
     
  • Medienhäuser 
 
  • Vier Online-Workshops für Nachwuchsjournalist*innen, darunter Volontär*innen, Schüler*innen und Studierende im Bereich Journalismus  
     
  • Vier Online-Workshops für festangestellte sowie freischaffende Journalist*innen 
     
  • Wir haben mit zwei Medienhäusern eng zusammengearbeitet und jeweils drei Inhouse-Termine durchgeführt
     
  • Fachtag zum Abschluss des Projekts 
 
Die interaktiven Schulungen dienen dazu, die Grundlagen zu antimuslimischem Rassismus, muslimischem Leben in Deutschland sowie diskriminierungskritischer Berichterstattung zu vermitteln und Raum für praxisnahe Diskussionen zu bieten. Darin werden Themen wie antimuslimischer Rassismus in Geschichte und Gegenwart, muslimische Lebensrealitäten, diskriminierungskritische Redaktionsarbeit sowie den Umgang mit Social Media und Empowerment-Strategien behandelt.       
Am Dienstag, dem 28. April 2026 fand unser Fachtag „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“ im Massif Central in Frankfurt statt. 

Neben Inputs und einer Keynote von Prof. Dr. Kai Hafez (Professur für Kommunikationswissenschaften, Universität Erfurt) standen vor allem praxisnahe Workshops im Fokus, die konkrete Handlungsmöglichkeiten für den redaktionellen Alltag vermittelten oder tieferen Einblick in die Themen boten.

Zum Programmflyer

Unsere Zielgruppe waren freie und feste Journalist*innen mit Berufserfahrung, Nachwuchsjournalist*innen, z.B. Volontär*innen, Studierende, Journalistenschüler*innen, Berufseinsteiger*innen, weitere Medienschaffende wie z. B. Content Creator*innen, PR-Fachleute, Influencer*innen und Studierende aus den Bereichen Pädagogik und politische Bildung.
 
Online-Workshops zu antimuslimischem Rassismus im Journalismus

Im April 2026 veranstalteten wir einen zweiteiligen Online-Workshop mit dem Titel „Antimuslimischem Rassismus im Journalismus entgegenwirken“.

Der Workshop fand am 9. und 14. April, jeweils von 15:00 bis 18:00 Uhr statt und richtete sich an Nachwuchsjournalist*innen, z.B. Volontär*innen, Studierende, Journalistenschüler*innen, Berufseinsteiger*innen.

Welche Inhalte wurden vermittelt?
  • Einführung in das Thema antimuslimischer Rassismus (Geschichte und Gegenwart) 
  • Wie prägen mediale Darstellungen gesellschaftliche Wahrnehmungen?
  • Rassismuskritische Perspektiven in der journalistischen Praxis 
  • Reflexion eigener Arbeitsweisen und Sprache

Ein weiterer Online-Workshop zum Thema für freie und festangestellte Journalist*innen mit Berufserfahrung ist in Planung. Der Termin wird in Kürze bekanntgegeben. 
Im Oktober und November 2025 haben wir zwei zweiteilige Online-Workshops zu antimuslimischem Rassismus für Journalist*innen angeboten! 

Welche Inhalte wurden im Online-Workshop vermittelt? 
  • Einführung in das Thema antimuslimischer Rassismus (Geschichte und Gegenwart)  
  • Wie prägen mediale Darstellungen gesellschaftliche Wahrnehmungen? 
  • Rassismuskritische Perspektiven in der journalistischen Praxis  
  • Reflexion eigener Arbeitsweisen und Sprache 

Es gab einen eigenen Workshop für Nachwuchs-journalist*innen, also Volontär*innen, Studierende, Berufseinsteiger*innen (am 21. + 27. Oktober) und einen für freie und festangestellte Journalist*innen mit Berufserfahrung (am 06. + 11. November).

Die Workshops waren jeweils zweiteilig. Die Teilnahme an beiden Terminen war erforderlich.