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Ansprechpartner

Yanni Fischer


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yfischer@bs-anne-Frank.de

Landestreffen 2020

Bundeskoordination

Hier geht es zur Bundeskoordination in Berlin, der zentralen Koordinierungsstelle des Netzwerks

Protest gegen die antisemitischen Plakate der Partei "Die Rechte"

Die Plakate der „Rechten“ hätten einen klaren Bezug zum Dritten Reich, um nicht volksverhetzend zu gelten, seien sie bewusst umschreibend, sagt Christoph Willing, Mitglied der jüdisch-liberalen Gemeinde in Felsberg.

Diese Tabubrüche wollen die Schüler nicht länger hinnehmen: Solche Plakate gehörten sich einfach nicht, sagen sie. Kurzerhand haben sich vier Schüler der Homberger Theodor-Heuss-Schule (THS) zusammengesetzt und angeleitet von Lehrer Thomas Schattner ein Gegenplakat entworfen. An der Aktion beteiligten sich die THS, die Homberger Erich-Kästner-Schule, die Carl-Bantzer-Schule in Ziegenhain, die Melanchthon-Schule Steinatal und die Steinwaldschule in Neukirchen. Der Landkreis unterstützte finanziell. 800 Plakate wurden gedruckt.

 

Zeitungsartikel:

 

"Rechtsextremismus ist unser Unglück´": Schüler protestieren gegen antisemitische Hetze

 

Aktion zur rechten Wahlwerbung: Schüler hängen selbst Plakate gegen Rechtsextremismus in Homberg und Neukirchen auf

 

Schüler der Steinwaldschule in Neukirchen hängen Plakate gegen die der Partei "Die Rechte" auf

 

Kommentar zu antisemitischen Wahlplakaten: Es braucht mehr Reaktionen auf die offene Fremdenfeindlichkeit

 

 

Publikationen

Hier finden Sie das Online-Magazin Q-Rage für Schüler*innen, Handreichungen für Pädagog*innen, die Newsletter der Landeskoordination und andere Lektürempfehlungen.

Zu den Publikationen

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Hessen wird unterstützt von:

 

 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist ein Projekt von und für Schüler*innen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und zivilgesellschaftliches Engagement zu entwickeln. Das Projekt ist das größte Schulnetzwerk Deutschlands, dem mehr als 2700 Schulen angehören.

Seit seiner Gründung gilt: "Die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart, der Nationalität und was auch immer, lehnen wir ab." 

Der Titel Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist dabei kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft. Es gibt keine Schulen ohne Rassismus, aber Courage-Schulen sagen: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt wenden. 

Als Bildungsstätte Anne Frank sind wir damit beauftragt, künftig die Courage-Schulen in Hessen dabei zu begleiten, sie zu vernetzen und bei der Umsetzung von Courage-Projekten zu unterstützen.

Bilder vom Landestreffen 2020: Ich, mal anders!

Bilder vom Landestreffen 2019: Lasst mich ich selbst sein!

Rassistische Morde in Hanau: Aktionen der Courage Schulen

© Sagawe

Nach den rassistischen Morden in Hanau haben hessische Courage-Schulen auf eigene Initiative Aktionen und Gedenkveranstaltungen organisiert. Schüler*innen setzen so klare Zeichen für eine offene Gesellschaft.

Der Weg ins Netzwerk

Warum ist hier kein Beitrittsformular?

Liebe Schüler*innen und Pädagog*innen,

ihr seid auf dieser Seite gelandet, weil ihr eure Schule in das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bringen wollt.
Wir freuen uns sehr über euer Interesse und bitten euch gleichzeitig um etwas Geduld: Bis zum 1. Juli 2020 können wir keine neuen Anträge entgegen nehmen!
Hintergrund dieser Zeitverzögerung ist, dass wir den in Deutschland seit Mai 2018 mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingeführten Regelungen, die der Sicherheit personenbezogener Daten dienen, genügen wollen.

Weiterhin gilt: Zur Aufnahme einer neuen Schule muss, natürlich unter Berücksichtigung der DSGVO, sichergestellt sein, dass mindestens 70 Prozent der Schulmitglieder die drei Punkte des Selbstverständnisses des Courage-Netzwerks sich zu eigenmachen. An den Antragsformularen, Vorlagen und Verfahren wurden bereits eine Reihe von Änderungen durchgeführt. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter: Wir setzen die bisherigen Formulare außer Kraft und passen alle Phasen des Aufnahmeverfahrens und die dazugehörigen Formulare den neuen DSGVO-Regelungen. Wir entwickeln praktikable Lösungen für die Meinungsbildung an der Schule, die den Datenschutz sicherstellen. Dies erfordert Zeit. Um die Neuregelungen den spezifischen Anforderungen der Bundesländer entsprechend gestalten zu können, arbeiten wir zurzeit gemeinsam mit dem Hessischen Datenschutzbeauftragten an einer rechtssicheren Version. Denn der sichere Umgang mit personenbezogenen Daten ist ein gemeinsames Anliegen aller Akteur*innen des Courage-Netzwerks.

Wir bitten um euer Verständnis. Bei weiteren Fragen zur Aufnahme als Courage-Schule wendet euch auch gerne an Yanni Fischer von der hessischen Landeskoordination.