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Ansprechpartner

Sabrina Becker


069 / 56 000 256
sbecker@bs-anne-frank.de

Aktiven-Fachtag 2020

Euer Weg zur Courage-Schule

Hier findet Ihr alle Formulare, die Ihr für den Beitritt ins Courage-Netzwerk braucht!

Infoblatt Abstimmungsverfahren

Stimmzettel

Wahlprotokoll

Pat_innenmeldung

Aufnahmeantrag

Bundeskoordination

Hier geht es zur Bundeskoordination in Berlin, der zentralen Koordinierungsstelle des Netzwerks

Publikationen

Hier finden Sie das Online-Magazin Q-Rage für Schüler*innen, Handreichungen für Pädagog*innen, die Newsletter der Landeskoordination und andere Lektürempfehlungen.

Zu den Publikationen

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Hessen wird unterstützt von:

 

 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist ein Projekt von und für Schüler*innen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und zivilgesellschaftliches Engagement zu entwickeln. Das Projekt ist das größte Schulnetzwerk Deutschlands, dem mehr als 2700 Schulen angehören.

Seit seiner Gründung gilt: "Die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart, der Nationalität und was auch immer, lehnen wir ab." 

Der Titel Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist dabei kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und Zukunft. Es gibt keine Schulen ohne Rassismus, aber Courage-Schulen sagen: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt wenden. 

Als Bildungsstätte Anne Frank sind wir damit beauftragt, künftig die Courage-Schulen in Hessen dabei zu begleiten, sie zu vernetzen und bei der Umsetzung von Courage-Projekten zu unterstützen.

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen

Die Folgen der pandemiebedingt eingeschränkten Arbeitsbedingungen und die damit einhergehenden neuen Herausforderungen sind auch an der Bundeskoordination nicht spurlos vorbei gegangen.

Alle Veranstaltungen, Fachtage und sogar unser diesjähriger Bundeskongress und der große Festakt zu 25 Jahre Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage wurden gecancelt. Ebenso verzögerte sich die Erstellung von Publikationen.

Wir bitten um euer Verständnis.

Selbstverpflichtung für Courage-Schulen

In zehn Schritten zur Courage-Schule

Euer Weg zur Courage-Schule


Liebe Schulmitglieder,

wundert ihr euch vielleicht schon über diese Ansprache und fragt euch, wer mit "Schulmitgliedern" gemeint ist? Na, alle Menschen, die an einer Schule lernen, lehren oder arbeiten. Schließlich prägen sie alle, wenn auch auf unterschiedliche Weise, die Stimmung im Schulalltag und bestimmen gemeinsam, ob ein offenes Schulklima gelebt wird, in dem sich alle wohlfühlen und ob an der Schule jede Form von Gewalt und Diskriminierung geächtet wird. Daran wirken alle mit. Deshalb sprechen wir die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, die Hausmeisterin oder den Hausmeister, die Mitglieder der Schulleitung und andere Personengruppen an dieser Stelle nicht einzeln an, sondern eben als Schulmitglieder.

Diese Informationen gehen alle Schulmitglieder in besonderer Weise an. Denn nur dann, wenn mindestens 70 Prozent von ihnen das Selbstverständnis einer Courage-Schule annehmen wollen und dafür stimmen, ihre Schule auch in das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage aufgenommen wird.

Bevor ihr die nächsten Schritte durchführt, um in das Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage aufgenommen zu werden, informiert euch ausführlich, was das Logo am Schulgebäude bedeutet und was es nicht aussagt.

Der Titel sagt beispielsweise nichts aus über die bisherigen Aktivitäten der Schule. Er ist keine Auszeichnung, kein Preis und keine Belohnung für zurückliegende Projekte. Er ist kein Zertifikat, Siegel oder Garantieschein, der behauptet: an dieser Schule gibt es keinen Rassismus. Dies anzunehmen wäre schon deshalb Unsinn, weil es keine einzige Schule gibt, an der niemals Diskriminierung stattfindet. Die Bezeichnung deiner Schule als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zeigt das an, was tatsächlich stimmt.

Das Logo an der Schulwand bedeutet: An dieser Schule erklärten mindestens 70 Prozent der Schulmitglieder in einer geheimen Abstimmung, "ich werde mich aktiv gegen Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, einsetzen."

Sie erklärten damit auch: Wenn es zu Gewalt und Diskriminierungen an ihrer Schule kommt, dann werden sie nicht wegschauen und schulterzuckend vorbeigehen, sondern sich aktiv mit der Situation auseinandersetzen. Schließlich ist der Titel kein Zauberstab, der menschenfeindliche Einstellungen wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Muslimfeindlichkeit oder die Herabwürdigung von Frauen einfach ausradiert. Ab jetzt wollen sich viele Menschen an dieser Schule aktiv gegen Ungleichwertigkeitsdenken und Diskriminierungen jeder Art einsetzen. Darauf kommt es an, daran erinnert sie das Schild am Schulgebäude täglich.

Infoblatt Abstimmungsverfahren

Stimmzettel

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Aufnahmeantrag

Bilder vom Landestreffen 2020: Ich, mal anders!

Bilder vom Landestreffen 2019: Lasst mich ich selbst sein!

Rassistische Morde in Hanau: Aktionen der Courage Schulen

© Sagawe

Nach den rassistischen Morden in Hanau haben hessische Courage-Schulen auf eigene Initiative Aktionen und Gedenkveranstaltungen organisiert. Schüler*innen setzen so klare Zeichen für eine offene Gesellschaft.