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In Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Kinothek Asta Nielsen e.V. lädt das Frauenreferat an verschiedenen Orten in Frankfurt zur feministischen Veranstaltungsreihe „Aschunen I Dikhen – hört und schaut hin“ ein.

Zudem zeigt die Bildungsstätte 2022 eine Ausstellung zu Perspektiven von Rom*nja und Sinti*zze in Hessen.

Im Fokus der Veranstaltungsreihe stehen die Themen Rassismus gegen Rom*nja und Sinti*zze, Defintionsmacht, Empowerment und künstlerische Praxen. Die Beteiligten zeigen ihre Perspektiven, auf Körper, Alltag und Politik in Form von Filmen, Musik, Worten und Performances.

Aktuelle Herausforderungen im Kontext sozialer Ungleichheit, rechter Gewalt sowie antifeministischer und antiziganistischer Mobilisierung werden ebenso diskutiert wie die Notwendigkeit feministischer Bündnisse. Die Veranstaltungen zeigen und bestärken die Perspektiven von Frauen* und ihre künstlerischen und politischen Interventionen und Aktionen.

Die Veranstaltungsreihe knüpft an die Film- und Diskussionsreihe „Revision. Rom*nja-Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus“ der Kinothek Asta Nielsen an und ist Bestandteil der Kampagne „Klischeefreie Zone Frankfurt“.

"Ashunen I Dikhen" wird kuratiert von Ursula Schmidt Pallmer und Linda Kagerbauer.

Tickets, Informationen und aktuelle Hygieneauflagen finden Sie auf den Seiten der Veranstalter*innen und auf klischee-freie-zone-ffm.de

Alle Informationen finden Sie auch in unserem Flyer oder in unserem Veranstaltungskalender.

DAS PROGRAMM IM ÜBERBLICK

24.09.2021 | 19.30 Uhr | Brotfabrik Frankfurt
Dotschy Reinhardt -
Eröffnung, Lesung, Gespräch und Konzert


Dotschy Reinhardt ist Jazz-Musikerin, Menscherechtlerin und Autorin des Buches „Everybdody‘s Gypsy: Popkultur zwischen Ausgrenzung und Respekt“. Seit 2016 ist sie Vorsitzende des Landrats der Roma und Sinti RomonKher Berlin-Brandenburg e.V.

2.12.2021 | 19 Uhr | Livestream auf dem YouTube-Kanal der Bildungsstätte Anne Frank
Ein Abend zu Katarina Taikon mit Lawen Mohtadi
Vortrag mit Filmausschnitten und Gespräch in englischer Sprache


Lawen Mohtadi ist Autorin des Buches „The Day I Am Free“ und Co-Regisseurin des Dokumentarfilms „Taikon“ über die charismatische schwedische Rom*nja-Bürgerrechts-Aktivistin und Kinderbuchautorin Katarina Taikon, die in den 1960er Jahren bessere Lebensbedingungen für Rom*nja in Schweden erkämpfte. Die Veranstaltung moderiert Radmila Mladenova. Sie forscht in der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg zu Antiziganismus und Film.

In Kooperation mit AKE DIKHEA Romafilmfest Berlin

26.01.2022 | 18 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt
"Das falsche Wort" von Melanie Spitta und Katrin Seybold
BRD 1987, 85 Minuten
Film und Gespräch


Der Film „Das falsche Wort“ zeigte 1987 zum ersten Mal in der Geschichte der BRD zusammenhängend die Verfolgung der deutschen Sinti im Nationalsozialismus aus der Sicht von Sinti*zze erzählt. Die Bürgerrechtlerin und Filmemacherin Melanie Spitta war selbst Kind von Überlebenden.
Im Anschluss spricht Isidora Randjelović vom feministischen Rom*nja Archiv RomaniPhen e.V. mit Carmen Spitta, der Tochter von Melanie Spitta.

23.02.2022 | 18 Uhr | Harmonie Kinos Frankfurt
"Weil wir Romnja sind?!"
D 2019, 85 Minuten
Film und Gespräch


Dragiza, Anita und Alina sind Rom*nja aus Frankfurt mit rumänischem Hintergrund.Die drei unterschiedlichen Freundinnen kämpfen gegen Diskriminierung und für ein besseres Leben. Der Film begleitet sie über vier Jahre bei ihren alltäglichen Kämpfen und Begegnungen mit anderen Romnja.

Im Anschluss spricht Linda Kagerbauer mit den Regisseurinnen Dragiza Pasara Caldaras, Anita Adam, Alina Preda und Ursula Schmidt Pallmer.

23.03.2022 | 18 Uhr | Historisches Museum, Frankfurt
Perspektiven -
Frankfurter Sintizze und Romnja -
Vortrag und Gespräch


Es berichten Carmen Spitta, die Tochter der Frankfurter Filmemacherin und Bürgerrechtsaktivistin Melanie Spitta, Sonja Böttcher, sie lebt und arbeitet in Frankfurt und Patrizia Siwak, sie arbeitet im Berufsbildungsprojekt des Fördervereins Roma e.V. Gemeinsam sprechen sie über ihre Familiengeschichten und Erfahrungen als Angehörige der Minderheiten.

12.04.2022 | 20 Uhr | Mousonturm, Frankfurt
Mindj Panther –
Sandra und Simonida Selimović
Gespräch und Konzert


Der Name des feministischen Rap Duos Mindj Panther leitet sich von dem Romani Wort Mindj ab, ein Ausdruck für Vagina. Der Panther erinnert an die Black Panther Bewegung. Die beiden Schwestern sind feministische Aktivits*innen und Schauspieler*innen in Film, Fernsehen und Theater – unter anderem in "Roma Armee" am Maxim Gorki Theater in Berlin. Gemeinsam gründeten sie 2010 den ersten feministischen Romatheaterverein Romano Svato.