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Das AdiNet Nordhessen mit Sitz im Kasseler Büro der Bildungsstätte Anne Frank vernetzt Initiativen und Akteur*innen, die sich gegen Diskriminierung engagieren und bietet Workshops, Fortbildungen und Veranstaltungen zum Thema Antidiskriminierung an.

Das AdiNet Nordhessen bringt Akteure aus der Zivilgesellschaft und den Communities, der Beratungs- und Bildungsarbeit sowie der Kommunen an einen Tisch.

Das Netzwerk umfasst die Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Kassel, Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und Werra-Meißner und vernetzt die Antidiskriminierungsarbeit zwischen der Stadt Kassel und den Landkreisen.
Sie sind konkret betroffen? Wenden Sie sich an eine unserer beiden Beratungsstellen:

response berät Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

ADiBe berät bei Fällen von Diskriminierung, zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt oder bei der Wohnungssuche. 

Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt - eine Gesprächsreihe des AdiNet Nordhessen
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Das Antidiskriminierungsnetzwerk Nordhessen (AdiNet Nordhessen) vernetzt Initiativen und Akteur:innen miteinander, die sich gegen Diskriminierung engagieren. Koordiniert wird das AdiNet Nordhessen vom Kasseler Büro der Bildungsstätte Anne Frank aus.


Das Projekt AdiNet Nordhessen wird seit Oktober 2018 aufgebaut und durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert. Das AdiNet bringt Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft, den Communities, der Beratungs- und Bildungsarbeit und den Kommunen zusammen. Was uns eint, ist das Engagement gegen Diskriminierung.


Dabei arbeiten wir merkmalsübergreifend zu verschiedenen Lebensbereichen (u.a. Arbeiten, Wohnen, Behörden) mit dem Ziel, Benachteiligungen zu erkennen und abzubauen. Gemeinsam möchten wir die Antidiskriminierungsarbeit in der Region Nordhessen stärken und das Wissen und die Erfahrungen aus der Region bündeln und sichtbarer machen.
 

Eine wichtige Grundlage unserer Arbeit ist die Stärkung der Perspektiven Betroffener, die aufgrund des Lebensalters, der ethnischen oder sozio-ökonomischen Herkunft, rassistischer Zuschreibungen, der Religion oder Weltanschauung, ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität, einer Behinderung oder chronischen Krankheit diskriminiert werden.


Damit orientieren wir uns am Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), gehen aber auch darüber hinaus. Denn Diskriminierung z.B. aufgrund des Körpergewichts ist im AGG nicht aufgeführt. In unserer Auseinandersetzung mit Diskriminierung richten wir unser Augenmerk sowohl auf die strukturellen Grundlagen, als auch auf die individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen, die mit Diskriminierungen verbunden sind. 

Die Mitglieder des AdiNet Nordhessen setzen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Diskriminierung auseinander. Durch die breite Vernetzung und den regelmäßigen Austausch in Netzwerktreffen, Arbeitsgruppen und Runden Tischen wird es möglich, ganz unterschiedliche Erfahrungen und Ansätze mit anderen Netzwerkpartner*innen zu teilen und gemeinsame Ziele und Handlungsstrategien zu entwickeln, um Diskriminierungen gemeinschaftlich entgegenwirken zu können. 

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen wollen wir politische und gesellschaftliche Aufmerksamkeit auf (Anti-)Diskriminierung lenken und eine breitere gesellschaftliche Auseinandersetzung anregen. Auf diese Weise wollen wir dazu beitragen, über netzwerkrelevante Themen zu informieren und ein gesellschaftliches Verständnis von Vielfalt als Stärke zu etablieren. 

Prävention begreifen wir als eine Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Diskriminierung sowie für die Reflexion der eigenen Position innerhalb des gesellschaftlichen Gesamtgefüges. Zu diesem Zweck setzen wir diskriminierungskritische Workshops, Fortbildungen, Veranstaltungen und Projekte auf lokaler und regionaler Ebene um, die der gemeinschaftlichen Sensibilisierung dienen.