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Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten
Kontakt
Muniba Kahlon
Projektleitung
(sie/ihr - she/her)
Tel.: 069 / 56 000 262
E-Mail: mkahlon-at-bs-anne-frank.de
Laufzeit des Projektes: Januar bis Dezember 2025
Gefördert von:

Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten
Der Dauerkrisenmodus führt außerdem dazu, dass gerade junge Menschen sich oft verunsichert, orientierungslos und ohnmächtig fühlen – insbesondere bei solch hochkomplexen und emotionalen Themen wie dem Nahostkonflikt. So wird ein idealer Nährboden bereitet für Verschwörungsnarrative, Radikalisierung und Hass auf jüdische oder muslimische Menschen und andere marginalisierte Gruppen. Soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder YouTube werden von Jugendlichen dabei oft als Quelle zur Meinungsbildung genutzt und spielen eine Schlüsselrolle als Radikalisierungsbeschleuniger und bei der Verbreitung von Fake News.
Pädagogische Fachkräfte stehen heutzutage daher vor enormen Herausforderungen, wenn sie einerseits Radikalisierung und Verschwörungserzählungen bei Jugendlichen entgegenwirken und andererseits aufzeigen möchten, wie wir alle zu einem solidarischen Miteinander beitragen können.
Das Projekt „Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten“ versuchte deshalb insbesondere pädagogische Fachkräfte der offenen Kinder und Jugendarbeit aus dem Rhein-Main-Gebiet mit seinen Weiterbildungsangeboten zu stärken und zu unterstützen, damit sie handlungs- und interventionsfähig bleiben, wenn im Umgang mit Jugendlichen aus Krisen Konflikte werden und ihnen zudem Orientierung im Hinblick auf radikale Stimmen im Netz zu bieten, der so oft fehlt.
- Ein Fachtag zum Thema „Gaming als Schlüssel zur Prävention: Radikalisierung im Netz. Chancen und Herausforderungen für die Jugendarbeit“ im November 2025 (in Kooperation mit der Deutschen Bank Stiftung im Rahmen des Projektes „Virtuelles Lernlabor“)
- Online-Workshops für pädagogische Fachkräfte, die sowohl inhaltliche Impulse setzen als auch einen Austausch unter den Teilnehmenden im Rahmen einer kollegialen Beratung stärken sollten.
Gegenstand des Fachtags waren die Gefahren von Radikalisierung und Hate Speech im Netz sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche. Ein besonderer Programmpunkt stellte die Vorstellung der App „RE:think – Das digitale Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank“ dar. Mit dieser innovativen Anwendung können Jugendliche spielerisch und interaktiv lernen, wie sie Antisemitismus, Rassismus, Hate Speech und Verschwörungsmythen erkennen und reflektieren.
Darüber hinaus erhielten Teilnehmende praxisnahe Impulse, wie Gaming und digitale Lernansätze sinnvoll in der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können. Neben Impulsvorträgen und vertiefenden Workshops haben wir Raum für Diskussion, Fragen und kollegialen Austausch über Chancen, Herausforderungen und die Rolle der Pädagogik in der Extremismusprävention geschafft.
Zum Programmflyer
Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit aus dem Rhein-Main-Gebiet
Termine im Überblick
- „Wie im Jugendraum über globale Konflikte sprechen?“
Datum & Uhrzeit: 13. November 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr (digital)
- „Umgang mit Rassismus und Diskriminierung im pädagogischen Raum“
Datum & Uhrzeit: 20. November 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
- „Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Raum“
Datum & Uhrzeit: 27. November 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
- „Die Stigmatisierung migrantischer Jugendlicher im Zuge der aktuellen Migrationsdebatte und der ansteigende antimuslimische Rassismus“
Datum & Uhrzeit: 1. Dezember 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr (digital)
- „Außerschulische Orte zur Demokratiebildung“
Datum & Uhrzeit: 10. Dezember 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main