Projekte
Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten
Kontakt
Muniba Kahlon
Projektleitung
(sie/ihr - she/her)
Tel.: 069 / 56 000 262
E-Mail: mkahlon-at-bs-anne-frank.de
Laufzeit des Projektes: Januar bis Dezember 2025
Gefördert von:

Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten
Wie umgehen mit den Krisen unserer Zeit? Ob der Terrorangriff auf Israel vom 7. Oktober 2023, der Krieg in Gaza, die Auswirkungen des Klimawandels, Flucht oder der steigende Rechtsextremismus und -populismus: Die Krisen der Gegenwart haben direkte und unmittelbare Auswirkungen auf die Alltagswelten und unser Zusammenleben, sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene. So auch in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet.
Der Dauerkrisenmodus führt außerdem dazu, dass gerade junge Menschen sich oft verunsichert, orientierungslos und ohnmächtig fühlen – insbesondere bei solch hochkomplexen und emotionalen Themen wie dem Nahostkonflikt. So wird ein idealer Nährboden bereitet für Verschwörungsnarrative, Radikalisierung und Hass auf jüdische oder muslimische Menschen und andere marginalisierte Gruppen. Soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder YouTube werden von Jugendlichen dabei oft als Quelle zur Meinungsbildung genutzt und spielen eine Schlüsselrolle als Radikalisierungsbeschleuniger und bei der Verbreitung von Fake News.
Pädagogische Fachkräfte stehen heutzutage daher vor enormen Herausforderungen, wenn sie einerseits Radikalisierung und Verschwörungserzählungen bei Jugendlichen entgegenwirken und andererseits aufzeigen möchten, wie wir alle zu einem solidarischen Miteinander beitragen können.
Das Projekt „Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten“ möchte deshalb insbesondere pädagogische Fachkräfte der offenen Kinder und Jugendarbeit aus dem Rhein-Main-Gebiet mit seinen Weiterbildungsangeboten stärken und unterstützen, damit sie handlungs- und interventionsfähig zu bleiben, wenn im Umgang mit Jugendlichen aus Krisen Konflikte werden und ihnen zudem Orientierung im Hinblick auf radikale Stimmen im Netz bieten, der so oft fehlt.
Der Dauerkrisenmodus führt außerdem dazu, dass gerade junge Menschen sich oft verunsichert, orientierungslos und ohnmächtig fühlen – insbesondere bei solch hochkomplexen und emotionalen Themen wie dem Nahostkonflikt. So wird ein idealer Nährboden bereitet für Verschwörungsnarrative, Radikalisierung und Hass auf jüdische oder muslimische Menschen und andere marginalisierte Gruppen. Soziale Netzwerke wie TikTok, Instagram oder YouTube werden von Jugendlichen dabei oft als Quelle zur Meinungsbildung genutzt und spielen eine Schlüsselrolle als Radikalisierungsbeschleuniger und bei der Verbreitung von Fake News.
Pädagogische Fachkräfte stehen heutzutage daher vor enormen Herausforderungen, wenn sie einerseits Radikalisierung und Verschwörungserzählungen bei Jugendlichen entgegenwirken und andererseits aufzeigen möchten, wie wir alle zu einem solidarischen Miteinander beitragen können.
Das Projekt „Solidarisch durch die Krisen: Umgang mit Radikalisierung in Krisenzeiten“ möchte deshalb insbesondere pädagogische Fachkräfte der offenen Kinder und Jugendarbeit aus dem Rhein-Main-Gebiet mit seinen Weiterbildungsangeboten stärken und unterstützen, damit sie handlungs- und interventionsfähig zu bleiben, wenn im Umgang mit Jugendlichen aus Krisen Konflikte werden und ihnen zudem Orientierung im Hinblick auf radikale Stimmen im Netz bieten, der so oft fehlt.
Pädagog*innen der freien und offenen Kinder- und Jugendarbeit im Rhein-Main-Gebiet, die in ihrer Arbeit mit Jugendlichen auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren müssen
Pädagog*innen mit Wissen und Handlungskompetenzen auszustatten, damit sie angemessen auf radikale Aussagen von Jugendlichen reagieren, in konkreten Konfliktfällen intervenieren und den Jugendlichen einen Raum bieten können, indem unterschiedliche Perspektiven ohne Grenzüberschreitungen ausgetauscht werden können
- Ein Fachtag zum Thema „Gaming als Schlüssel zur Prävention: Radikalisierung im Netz. Chancen und Herausforderungen für die Jugendarbeit“ im November 2025 (in Kooperation mit der Deutschen Bank Stiftung im Rahmen des Projektes „Virtuelles Lernlabor“)
- Online-Workshops für pädagogische Fachkräfte, die sowohl inhaltliche Impulse setzen als auch einen Austausch unter den Teilnehmenden im Rahmen einer kollegialen Beratung stärken sollen.
Der Fachtag fand am 06. November 2025 im Haus am Dom in Frankfurt statt und richtete sich an Pädagog*innen der freien und offenen Kinder- und Jugendarbeit im Rhein-Main-Gebiet.
Gegenstand des Fachtags waren die Gefahren von Radikalisierung und Hate Speech im Netz sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche. Ein besonderer Programmpunkt stellte die Vorstellung der App „RE:think – Das digitale Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank“ dar. Mit dieser innovativen Anwendung können Jugendliche spielerisch und interaktiv lernen, wie sie Antisemitismus, Rassismus, Hate Speech und Verschwörungsmythen erkennen und reflektieren.
Darüber hinaus erhielten Teilnehmende praxisnahe Impulse, wie Gaming und digitale Lernansätze sinnvoll in der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können. Neben Impulsvorträgen und vertiefenden Workshops haben wir Raum für Diskussion, Fragen und kollegialen Austausch über Chancen, Herausforderungen und die Rolle der Pädagogik in der Extremismusprävention geschafft.
Zum Programmflyer
Gegenstand des Fachtags waren die Gefahren von Radikalisierung und Hate Speech im Netz sowie deren Auswirkungen auf Jugendliche. Ein besonderer Programmpunkt stellte die Vorstellung der App „RE:think – Das digitale Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank“ dar. Mit dieser innovativen Anwendung können Jugendliche spielerisch und interaktiv lernen, wie sie Antisemitismus, Rassismus, Hate Speech und Verschwörungsmythen erkennen und reflektieren.
Darüber hinaus erhielten Teilnehmende praxisnahe Impulse, wie Gaming und digitale Lernansätze sinnvoll in der pädagogischen Arbeit eingesetzt werden können. Neben Impulsvorträgen und vertiefenden Workshops haben wir Raum für Diskussion, Fragen und kollegialen Austausch über Chancen, Herausforderungen und die Rolle der Pädagogik in der Extremismusprävention geschafft.
Zum Programmflyer
Wir haben im Herbst 2025 im Rahmen des Projekts sechs Workshops zu verschiedenen Themen angeboten - drei davon fanden online statt, drei in Präsenz in unserem Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr“ in Frankfurt am Main.
Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit aus dem Rhein-Main-Gebiet
Termine im Überblick
Zielgruppe: pädagogische Fachkräfte der offenen Kinder- und Jugendarbeit aus dem Rhein-Main-Gebiet
Termine im Überblick
- „Wie im Jugendraum über globale Konflikte sprechen?“
Datum & Uhrzeit: 13. November 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr (digital)
- „Umgang mit Rassismus und Diskriminierung im pädagogischen Raum“
Datum & Uhrzeit: 20. November 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
- „Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Raum“
Datum & Uhrzeit: 27. November 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main
- „Die Stigmatisierung migrantischer Jugendlicher im Zuge der aktuellen Migrationsdebatte und der ansteigende antimuslimische Rassismus“
Datum & Uhrzeit: 1. Dezember 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr (digital)
- „Außerschulische Orte zur Demokratiebildung“
Datum & Uhrzeit: 10. Dezember 2025, 14:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Lernlabor, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt am Main