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Ansprechpartner

Oliver Fassing
Tel: 069 56 000 243

ofassing@bs-anne-frank.de

Wir suchen Modellschulen!

Wir laden Hessische Schulen herzlich ein, sich als Modellschule für das Projekt Heldenpartner – für ein starkes Netzwerk im digitalen Notfall zu bewerben.

Zum Flyer


Bewerbungsschluss ist der 25. Juni!

Kooperationspartner

Digitale Helden & Alia Pagin Medienpädagogik

Gefördert vom

Heldenpartner - für ein starkes Netz im digitalen Notfall

Hassrede im Internet, Cybermobbing, Rufmord und Beleidigungen im Netz sind digitale Gewaltphänomene, die Jugendlichen im Netz häufig begegnen. Das Modellprojekt "Heldenpartner – für ein starkes Netz im digitalen Notfall" befähigt Pädagog*innen dazu, digitale Konflikte zu erkennen, zu bewerten und zu lösen. 

Was ist ein digitaler Notfall?

Unter digitalem Notfall verstehen wir alles, was im Kontext von digitalen Medien als dringend zu verstehen ist und bearbeitet werden muss. Das betrifft Cybermobbing ebenso wie menschenverachtendes und herabwürdigendes Verhalten und respektlose Kommunikation. Es ist ein weites Feld und hat unterschiedliche Ausprägungen: Wir benötigen dazu Ihre Expertise, um mit Erfahrungswerten und Bedürfnissen aller Beteiligter – Lehrkräfte sowie Schüler*innen und Eltern – Notfallpläne entwickeln zu können.

Ziele des Modellprojekts

Wir möchten allen Betroffenen ein Unterstützungsangebot zur Verfügung stellen, wer in welchem digitalen Notfall wie helfen kann. Das beginnt bei didaktischem Material, was sich präventiv im Unterricht/schulischem Kontext einsetzen lässt, geht über Anlaufstellen zwecks persönlicher Beratung (medien-) pädagogische, psychologische, rechtliche Beratung) bis hin zu konkreten rechtlichen Konsequenzen.

Wir bündeln Angebote, die es bereits zu digitalen Notfällen gibt und werden mit Ihrer Hilfe weitere Konzepte entwickeln, die auf Ihre Schule zugeschnitten werden und zugleich der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Wir möchten gemeinsam einen Wegweiser bauen, der es möglich macht, in einem digitalen Notfall schnell und unkompliziert in die richtige Richtung verwiesen zu werden. Wir möchten eine Kommunikationskultur unterstützen, die mit Respekt und Empathie zu einer (digitalen) Zivilgesellschaft beiträgt, in der wir uns alle gerne bewegen und begegnen.

Ihre Schule soll Modellschule werden? Bewerben Sie sich bis 25. Juni!

Wir laden Schulen aus Hessen (alle Schulformen mit Sekundarstufen) dazu ein, sich an der Entwicklung von digitalen Notfallplänen für ihren jeweiligen Kontext zu beteiligen. Dabei sind die Erfahrungswerte von pädagogischen Fachkräften ebenso wichtig wie die der Schüler*innen. Im Schuljahr 2018/19 erarbeiten wir mit Ihrer Partizipation Unterstützungsmöglichkeiten, online wie offline. Dabei entwickeln wir bestehende Hilfsstrukturen weiter, entwickeln für Sie Webinare, Fortbildungsangebote und ein starkes Netzwerk zum Umgang mit Konflikten im digitalen Netz.

Was Sie als Schule tun müssen
Ein bis zwei Lehrkräfte an ihrer Schule durchlaufen in einem Zeitraum von September 2018 bis Juni 2019 Webinare/Fortbildungen zu dem Themenfeld Digitaler Notfall und tauschen sich mit ihren Schüler*innen darüber aus. Wir begleiten Sie in allen Anliegen und entwickeln mit Ihnen und Ihren Schüler*innen konkrete Handlungsanleitungen zu bestehenden Erfahrungswerten, um wiederum Andere in ähnliche Situation unterstützen zu können. Das Projekt wird vom Bundesprogramm „Demokratie Leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die Vorteile für Ihre Schule

— Pädagog*innen und Schüler*innen lernen, kompetent mit digitalen Notfällen umzugehen

— Sie entwickeln einen eigenen digitalen Notfallplan für Ihre Schule

— Sie werden Teil eines breiten Netzwerks an Unterstützungsstrukturen

— Sie tauschen sich schulübergreifend mit Experten wie z.B. Polizei, Schulpsychologie und Rechtsanwälten aus

Dauer & Kosten
Start: September 2018 (regelmäßige eigenständige Schul-AG oder Wahlfach an Ihrer Schule, z.B. 14-tägig zwei Schulstunden)
Ende: Juni 2019
Kosten: Keine finanziellen Kosten. Wir empfehlen jeder Schulleitung die Freistellung der begleitenden Pädagog*innen von min. einer Unterrichtsstunde pro Woche.

Ausführliche Infos in der Ausschreibung