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INFORMATIONEN ZUM ANNE FRANK-TAG FRANKFURT
Sehr geehrte Damen und Herren,

am 12. Juni 1929 wurde Annelies Marie Frank in Frankfurt am Main geboren. In diesem Jahr wäre sie 88 Jahre alt geworden.

Wir freuen uns, dass die Stadt Frankfurt am Main in diesem Jahr am 12. Juni den ersten Anne Frank-Tag veranstaltet, um mehr als 70 Jahre nach ihrer Ermordung durch die Nazis an Anne Frank zu erinnern und die Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs ins Zentrum des Gedenkens und des Engagements zu stellen.

Die Idee wurde von uns im vergangenen Jahr angeregt und war auf breite Unterstützung gestoßen – vor allem von Oberbürgermeister Peter Feldmann und den Dezernentinnen für Integration und Bildung Sylvia Weber sowie für Kultur Ina Hartwig. Im Namen aller Beteiligten möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken!

Für das vielfältige Programm des ersten Anne Frank-Tages sind außerdem das Jüdische Museum Frankfurt, die Jüdische Gemeinde Frankfurt, der Frankfurter Jugendring und viele weitere Einrichtungen, Vereine und Einzelpersonen verantwortlich. Auch ihnen gilt mein Dank!

"Wie herrlich ist es, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt langsam zu ändern."

Das Zitat aus einer Kurzgeschichte der damals 14-Jährigen möchten wir heute als Aufruf an uns alle lesen, sich für eine bessere und gerechtere Gesellschaft einzusetzen.

Ich lade Sie herzlich ein, gemeinsam mit der Bildungsstätte Anne Frank und allen anderen Akteuren an diesem Tag ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Meron Mendel & das Team der Bildungsstätte Anne Frank

Sonntag, 11. Juni
Monooper in zwei Akten

Das Tagebuch der Anne Frank

19 Uhr, Atelier Frankfurt

Die Sopranistin Shira Bitan und das internationale mobile beats ensemble inszenieren die Kammeroper des russischen Komponisten Grigori Frid anlässlich des 70. Jahrestags der Erstveröffentlichung von Anne Franks Tagebuch in ihrer Geburtsstadt.

Schwedlerstraße 1-5
Preis 12 €, ermäßigt 8 €

Kartenvorverkauf: Museum Judengasse, Battonstr. 47
Kartenreservierung per Mail
Weitere Vorstellungen: Dienstag, den 13. Juni und Mittwoch, den 14. Juni, jeweils um 19 Uhr

Montag, 12. Juni

Titelverleihung

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

10 Uhr, IGS Eschersheim

Das größte Schulnetzwerk Deutschlands ist ein Projekt von und für Schüler*innen und wird auf hessischer Ebene in der Bildungsstätte Anne Frank koordiniert.

Courage-Schulen verpflichten sich, Verantwortung für ein solidarisches Klima an der Schule zu übernehmen, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt wenden. Der Titel prämiert Bemühungen für zivilgesellschaftliches Engagement an der Schule und wird an diesem Tag von Oberbürgermeister Peter Feldmann verliehen.

Mehr Infos über Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Zehnmorgenstraße 20
Eintritt frei

Führung durch die Westend-Synagoge

10, 13 und 17 Uhr, Westend-Synagoge

Von der Geschichte der Jüdischen Gemeinde und des mehr als 100 Jahre alten Gebäudes bis zur nationalsozialistischen Verfolgung reichen die Themen, die bei der Führung durch die Synagoge zur Sprache kommen.

Freiherr-vom-Stein-Str. 30
Eintritt frei

Anmeldung online
Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 30 Personen beschränkt

Preisverleihung & Ausstellungseröffnung

Comicwettbewerb „Welt retten“

11 Uhr, Stadthaus

Die Ausstellung mit den besten Arbeiten aus dem bundesweiten Comicwettbewerb der Bildungsstätte Anne Frank zeigt Superheld*innen für heute.
Die Sieger*innen werden von der Frankfurter Bildungs- und Integrationsdezernentin Sylvia Weber gekürt.

Alle Infos über den Comicwettbewerb

Markt 1
Eintritt frei

Stadtführung

"Anne aus Frankfurt"

14 Uhr, Startpunkt Marbachweg 307

Auf Grundlage der Bücher "Grüße und Küsse an alle" sowie Anne Franks Tagebuch vermittelt die Führung einen Einblick auf Anne Frank, ihre Familie und deren Lebenswelt in Frankfurt. 

Ende Jüdischer Friedhof Battonnstraße (Dauer ca. 2 Std.)
9 € pro Person - ein U-Bahn Ticket muss erworben werden
Anmeldung bei Adriane Dolche, per Mail, telefonisch: +49 6997781785 oder mobil: 0177 5965181

Lehrer*innenfortbildung

Biographien im Holocaust ermordeter Frankfurter Jüdinnen und Juden

14.30 bis 17 Uhr, Gedenkstätte am neuen Börneplatz

Etwa 12.000 Frankfurter*innen wurden als Juden verfolgt und im Holocaust ermordet. Ihre Biographien sind in einer Datenbank festgehalten, die zur Gedenkstätte Börneplatz gehört.
Referentin Sophie Schmidt erklärt bei der Fortbildung, wie Schulklassen mit Hilfe der Datenbank individuelle Lebensgeschichten recherchieren und sich mit der Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden auseinander setzen können.

Treffpunkt Museum Judengasse, Battonnstr. 47
Anmeldung bitte bei Referentin Sophie Schmidt, Telefon: 069 212 74238
Die Lehrer*innenfortbildung ist akkreditiert und kostenfrei.

Kunstwalk und Demokratiekonferenz

Korrekturen. Kunst für den öffentlichen Raum

12.30 bis 18 Uhr, Stadthaus

Die Kunstaktionen "korrekturen" setzen sich mit aktuellen Formen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung in der Frankfurter Stadtgesellschaft auseinander und thematisieren Chancen und Grenzen der Intervention durch politische Kunst.

Bei Kunstwalks im Rahmen der Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Frankfurt wird ein Austausch zwischen Künstler*innen und Publikum gefördert.

Das komplette Programm der Demokratiekonferenz sowie Beschreibungen aller Kunstaktionen finden Sie auf der Homepage der Partnerschaft für Demokratie Frankfurt.

Markt 1
Anmeldung bei Robin Koss
Eintritt frei

Podiumsdiskussion

This is my space! Kunst und Demokratie

16.15 Uhr, Stadthaus

Wie können wir Öffentlichkeit als demokratisches Korrektiv mit- und ausgestalten, um rechtspopulistischen Entwicklungen etwas entgegen zu setzen? Welche Impulse für ein demokratisches Miteinander können von künstlerischen Projekten ausgehen?

Im Rahmen der Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie diskutieren darüber die Frankfurter Künstler*innen Oguz Sen und Jessica Sehrt mit Gaby Babic vom Filmfestival goEast und dem Kunstprofessor Heiner Blum. Moderiert wird das Podium von Christian Kaufmann von der evangelischen Akademie Frankfurt.

Zur Seite der Partnerschaft für Demokratie Frankfurt

Markt 1
Eintritt frei 

Abendliches Podium

Anne Frank: Ikone, Inspiration – Mittel zum Zweck?

18.30 Uhr, Stadthaus

Die Geschichte von Anne Frank berührt Menschen weltweit und inspiriert nicht zuletzt Literatur- und Filmschaffende.

In der Diskussion mit Lena Gorelik (Schriftstellerin), Melissa Müller (Journalistin) und Lion Wasczyk (Schauspieler) sowie Moderatorin Bärbel Schäfer wollen wir uns der Frage widmen, was es zu Anne Frank aus Sicht der Kunst (noch) zu sagen gibt: Welche Botschaft(en) entdecken Schriftsteller*innen und Schauspieler*innen heute in dem weltberühmten Tagebuch?

Welche Konsequenzen hat der Fokus auf das "berühmteste Opfer der Shoa" für die Auseinandersetzung mit der Geschichte von NS und Holocaust? Was, wenn alle eingeladen sind, sich in Anne Frank zu spiegeln?

Markt 1
Eintritt frei

Der Anne Frank-Tag in der Presse

Bereits im Voraus haben einige Medien auch ausführlicher über den Anne Frank-Tag berichtet:

Jüdische Allgemeine

BILD

Dranbleiben und mitmachen!

Der Anne Frank-Tag in Sozialen Medien

Der Anne Frank-Tag soll verbinden - auch via Internet: Auf Twitter (@BS_AnneFrank), Facebook (@Bildungsstätte Anne Frank) und Instagram (bsannefrank) berichten wir live von den einzelnen Veranstaltungen. 

Auch Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Eindrücke vom Anne Frank-Tag auf Ihren Profilen zu posten.
Wenn Sie ihre Beiträge mit #annefranktagffm oder kurz #aftffm versehen, teilen wir sie gern auf unseren Profilen! 

Ausblick auf 2018

Der Anne Frank-Tag 2018 ist bereits in Planung: Derzeit sammeln wir Projektvorschläge für den Frankfurter Schulpreis, der am 12. Juni 2018 verliehen wird.

Und wir werden an diesem Tag unsere neue Dauerausstellung, das interaktive Lernlabor "Anne Frank. Morgen mehr" eröffnen. Die Arbeiten daran laufen auf Hochtouren.

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