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Fr

11 Uhr

Neubaukirche
Domerschulstr. 16
Würzburg

Gespräch mit:

  • Ron Dekel, Präsident der Jüdischen Studierendenunion Deutschlands, Berlin
  • Bodo Ramelow, MdB, Bundestagsvizepräsident, Berlin
  • Eva Berendsen, Leitung Kommunikation und Politische Bildung im Netz, Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt

Moderation: Miron Tenenberg, Berlin

Musik: Patrick Gläser, Öhringen

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Das Podium beleuchtet die zunehmende Präsenz antisemitischer Einstellungen in der gesellschaftlichen Mitte – oft subtil, emotional aufgeladen und politisch wirkmächtig. Die Teilnehmenden diskutieren, welche Verantwortung Kultur- und Bildungsinstitutionen tragen, um diese Formen des Antisemitismus sichtbar zu machen und entschlossen entgegenzutreten. Dabei steht auch die Frage im Raum, wie historische Verantwortung ernsthaft wahrgenommen werden kann, ohne sie als politisches Instrument zu missbrauchen. Ein weiterer Fokus liegt darauf, Antisemitismus klar zu benennen und gleichzeitig offene, differenzierte Debatten über Israel und Palästina zu ermöglichen.

Ziel ist es, Wege zu finden, wie eine demokratische Gesellschaft ihre Resilienz gegenüber Antisemitismus stärkt, bevor die Mitte kippt. 

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des Deutschen Katholikentags (13. - 17. Mai 2026) in Würzburg statt.