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Di

16 Uhr

digital, via Zoom 

Uhrzeit: 16:00 bis 17:30 Uhr 
Ort: digital, via Zoom 

Der Online-Vortrag steht allen Interessierten offen. 

Zur Anmeldung 
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Mit: Armin Begić, Bildungsreferent in der politischen Bildungsarbeit 

An den Vortrag schließt eine offene Frage- und Diskussionsrunde an.  

Der Vortrag beleuchtet historische Ursprünge und gegenwärtige Erscheinungsformen antimuslimischer Diskurse in Südosteuropa und Deutschland. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche und politische Narrative über Muslim*innen, ihre historische Entwicklung sowie ihre Wirkung auf öffentliche Debatten, Erinnerungskultur und gesellschaftliches Zusammenleben.

Anhand der Entwicklungen im ehemaligen Jugoslawien werden insbesondere jene ideologischen und gesellschaftlichen Diskurse betrachtet, die zur Ausgrenzung und Entmenschlichung von Muslim*innen beitrugen und im Kontext des Genozids von Srebrenica besondere Bedeutung erhielten. Der Vortrag fragt danach, wie sich solche Narrative historisch etablieren, wie sie weitergetragen werden und welche Parallelen sich zu heutigen antimuslimischen Debatten in Deutschland und internationalen Kontexten erkennen lassen.

Dabei geht es auch um die Rolle von Medien, Politik und kollektiver Erinnerung sowie um die Frage, wie antimuslimischer Rassismus gesellschaftlich normalisiert wird. Die Veranstaltung lädt dazu ein, historische Kontinuitäten kritisch zu reflektieren und gegenwärtige Debatten in einen größeren historischen Zusammenhang einzuordnen.

Der Vortrag wird im Rahmen des Projektes „Zwischen den Zeilen – Antimuslimischer Rassismus im Journalismus“ angeboten.