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09:30 Uhr

Haus am Dom,
Domplatz 3,
Frankfurt am Main 

Uhrzeit: 9:30 bis 17:00 Uhr

Mit Keynote von Dr. Birsen Kahraman, sowie Workshop-, Vortrags- und Diskussionsbeiträgen von Fatra e.V., Cathrin Hamacher, Dr. Deborah Schnabel, Nicole Broder, u.a.

Die Konferenz ist bereits ausgebucht!

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Die Konferenz richtet sich an: niedergelassene Therapeut*innen, Therapeut*innen in Ausbildung, Studierende der klinischen Psychologie, sowie in der Lehre/Aus- und Weiterbildung tätige Personen und Institutionen Die Teilnahme ist kostenfrei.

Antisemitismus und Rassismus wirken sich gravierend auf die mentale Gesundheit aus – dennoch scheuen viele Betroffene davor zurück, sich psychotherapeutische Hilfe zu suchen. Weil sie mangelnde Sensibilität für ihre Erfahrungen befürchten – oder im Gesundheitssystem selbst bereits Diskriminierung erlebt haben. Ein Mangel an muttersprachlichen Angeboten und Therapeut*innen mit eigenen Diskriminierungserfahrungen stellen zusätzliche Zugangshürden zu Hilfsangeboten dar. 

Warum braucht es mehr rassismus- und antisemitismuskritische Perspektiven in der Psychotherapie? Welche Ansätze gibt es zur Implementierung diskriminierungskritischer Ansätze in Studium und Therapeut*innenausbildung? Und wie können die „klassische“ Psychotherapie und alternative Beratungsangebote aus Betroffenen-Communitys und Zivilgesellschaft sich gegenseitig befruchten und ergänzen? Diesen und weiterführenden Fragen widmet sich eine Konferenz der Bildungsstätte Anne Frank.

Die ganztägige Fachveranstaltung mit Vortrags-, Workshop- und Diskussionsprogramm richtet sich schwerpunktmäßig an niedergelassene Therapeut*innen, Therapeut*innen in Ausbildung, Studierende der klinischen Psychologie, sowie in der Lehre/Aus- und Weiterbildung tätige Personen und Institutionen. Ziel ist es, für die Problemlage von Rassismus, Antisemitismus und Mental Health zu sensibilisieren, ein Bewusstsein für die Implementierung diskriminierungskritischer Ansätze in der Ausbildung zu wecken, sowie eine erste Auseinandersetzung, Qualifizierung und Vernetzung zu ermöglichen. 

Kontakt für Rückfragen: events-at-bs-anne-frank.de 

PROGRAMM

9:30 Uhr / Ankommen und Anmeldung

10: 00 Uhr / Eröffnung durch Dr. Deborah Schnabel (Direktorin der Bildungsstätte Anne Frank)

10:30 Uhr / Keynote von Dr. Birsen Kahraman: „Brauchen wir Antisemitismus- und Rassismuskritik für Psychotherapeut*innen?“

11:45 Uhr / Vorstellung der Studie „Rassistische Diskriminierung im Kontext psychischer Gesundheitsversorgung (RaDiGe)“ der Universitätsmedizin Mainz durch Dr. Nora Hettich-Damm

12:15 Uhr / Mittagessen

13:15 Uhr / Verschiedene Workshops zu den Themen Antisemitismus, Rassismus und Mental Health

Workshop 1: „Weiße Fragilität und rassismusspezifische Abwehrmechanismen“, Jasmin Abou El Naga (in Ausbildung zur Psychotherapeutin im Vertiefungsgebiet Verhaltenstherapie) und Cathrin Hamacher (psychologische Psychotherapeutin i.A. für Systemische Therapie am ifs Essen)

Workshop 2: „Antisemitismus – Vom Vorurteil zur Welterklärung“, Bildungsstätte Anne Frank

Workshop 3: „Diskriminierungssensible Psychotherapie“, Timo Slotta (psychologischer Psychotherapeut und Leiter der verhaltenstherapeutischen Hochschulambulanz der Universität zu Köln

Workshop 4: N.N.

15:45 Uhr / Kaffeepause

16:15 Uhr / Podium zum Thema „Überbrücken oder Übersehen?  – Die Schnittstellen und Hürden zwischen Betroffenenberatung und klassischer Psychotherapie“

17:00 Uhr / Abschluss der Konferenz

Gefördert von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.