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Am 12. Juni 1929 wurde Annelies Marie Frank in Frankfurt am Main geboren. Mit nur 15 Jahren wurde sie von den Nazis ermordet.

Um an die Botschaft ihres weltberühmten Tagebuchs zu erinnern, haben wir 2017 den Anne-Frank-Tag ins Leben gerufen. Seitdem findet er jährlich am oder rund um den Geburtstag der bekanntesten Tochter Frankfurts statt.

Gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und vielen anderen Akteur*innen aus Kultur, Politik und Zivilgesellschaft setzen wir an diesem Tag ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung.

Anne-Frank-Tag 2021

„Habe ich dir eigentlich schon mal was von unserer Familie erzählt?“ (Tagebucheintrag von Anne Frank, 8. Mai 1944)

Der diesjährige Anne-Frank-Tag findet am Sonntag, 13. Juni, statt.

Nähere Informationen zum Programm finden Sie zeitnah auf dieser Seite!

„Es beklemmt mich doch mehr, als ich sagen kann …“
Anne Frank, 28. September 1942


Seit 2017 bringt der Anne Frank-Tag jährlich im Juni Menschen in Frankfurt zusammen. In den vergangenen drei Jahren haben wir uns bei Gesprächen und Diskussionen, bei Poetry-Slams und Theater-Aufführungen mit der Geschichte Anne Franks und ihren vielfältigen Bezügen zur Gegenwart beschäftigt. Im vergangenen Jahr wurde vor großem Publikum in der Paulskirche der wohl bekanntesten Frankfurterin gedacht.

In diesem Jahr war vieles anders: Das Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie machten Veranstaltungen in gewohnter Form unmöglich. Darum fand der Anne Frank Tag 2020 erstmals digital statt!

Bei zahlreichen Veranstaltungen sind wir im Netz zusammengekommen und haben uns online mit alter und neuer Judenfeindschaft auseinandergesetzt – unter dem Motto „Es beklemmt mich doch mehr, als ich sagen kann …“. Diesen Satz schrieb Anne Frank in ihr Tagebuch, wenige Monate nachdem sie mit ihrer Familie vor dem Judenhass der Nationalsozialisten in das Amsterdamer Hinterhaus-Versteck geflohen war. Die damals 13-Jährige musste mit ihrer Familie und Bekannten auf engstem Raum leben– in permanenter Angst entdeckt zu werden. 1944 verraten, starb Anne Frank vor 75 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Heute ist die Situation für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland und Europa wieder beklemmend. Lange vor dem rechtsextremen Terroranschlag auf eine Synagoge in Halle im Oktober 2019 haben jüdische Organisationen auf ein Erstarken von Antisemitismus hingewiesen.

Gemeinsam haben wir darüber nachgedacht, was wir für ein gutes Zusammenleben ohne Antisemitismus oder andere Formen der Diskriminierung tun können.

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