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Kontakt

Sie haben Interesse an unserem Bildungsangebot für Erwachsene? Fortbildungen oder Webinare? Bitte schreiben Sie uns eine Email mit einer kurzen Beschreibung Ihres Anliegens und wir melden uns bei Ihnen schnellstmöglich zurück:

erwachsenenbildung@bs-anne-frank.de

 

 

Unser digitales Programm im Juni

Unser Projekt "Ab ins #netz - digitale Formate für die politische Bildung" wird unterstützt von:

 

 

Vorträge zu unseren Themen

Zu den Themen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung bieten wir viele unterschiedliche Vorträge für Vereine, Sozialverbände und Institutionen an.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Saba-Nur Cheema: scheema@bs-anne-frank.de

Erwachsenenbildung

Politische Bildung in Zeiten der Pandemie - unsere digitalen Angebote

Die Fortbildungen der Bildungsstätte Anne Frank gibt es jetzt auch digital. Mit unserem neuen Webinar-Programm sorgen wir dafür, dass auch während der Corona-Krise andere wichtige Themen nicht aus dem Blick geraten. Die rassismus- und antisemitismuskritischen Angebote der historisch-politischen Bildung richten sich an Jugendliche, an pädagogische Fachkräfte oder andere interessierte Erwachsene. Neben unseren erfahrenen Bildungsreferent*innen laden wir regelmäßig externe Expert*innen als Gastredner*innen ein. Gruppen können digitale Fortbildungen zu ausgewählten Schwerpunktthemen buchen.

Erwachsenenbildung

Bilder von brennenden Israelflaggen in Berlin, Begriffe wie "Kopftuchmädchen" oder "Dönermorde" sowie die Verunglimpfung von inklusiver Sexualerziehung als "Frühsexualisierung" - alle diese medialen Phänomene beinflussen pädagogische Orte und pädagogisches Arbeiten. Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen und andere pädagogische Fachkräfte sind gefordert, einen kompetenten Umgang mit diskriminierenden Aussagen und Handlungen im pädagogischen Raum zu finden.

In den Fortbildungen für Fachkräfte erarbeiten Sie sich mit unseren Trainer*innen einen qualifizierten Umgang mit Schwerpunktthemen, die wir auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrungen entwickelt haben und gerne auf Ihre spezifischen Wünsche und Bedürfnisse anpassen:


Neben diesen Fortbildungen umfasst unser Bildungsangebot für Erwachsene auch Zeitzeug*innengesprächehistorische Stadtrundgänge und politische Bildung im Betrieb.

Die Fortbildungen setzen sich aus drei Aspekten zusammen:

  • Wissen Zunächst wird Ihr Wissen zum Thema aufgefrischt oder vertieft.
  • Haltung Es geht stets auch um die kritische Reflexion der eigenen Haltung zum Thema. Kaum jemand ist frei von Vorurteilen.
  • Handlung Dann werden wir Ihnen Methoden und mögliche Handlungsoptionen für Ihre praktische Arbeit vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Schließlich beraten wir Sie, wie Sie diese Konzepte in Ihrem Berufsalltag praktisch anwenden können.

Fortbildungen & Webinare

Webinare

Unsere Webinare laufen über die Plattform Zoom und sind kostenfrei.

Interessierte können sich bequem online anmelden. Daraufhin erhalten Sie ihre Zugangsdaten.
Aufgrund der hohen Nachfrage bitten wie Sie, sich maximal für zwei Webinare pro Person anzumelden. Wir bauen unser Angebot derzeit ständig aus und können bald neue Termine anbieten!

Informationen zum technischen Ablauf

Wie reden über Hanau?

Nach dem Terroranschlag von Hanau, bei dem am 19. Februar 2020 neun junge Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden, sind viele Jugendliche und junge Erwachsene verun­sichert, haben Angst und viele Fragen. Im Webi­nar wollen wir Raum geben, um Fragen, Gefühleund Bedenken zu diskutieren und Ideen für konstruktive Gesprächsangebote im Schulalltag zu besprechen.

Freitag, 29. Mai, 10–12 Uhr

Antimuslimischer Rassismus

In diesem Webinar stellen wir dar, wieso es wichtig ist, von antimuslimischem Rassismus zu sprechen. Wir analysieren die Mechanismen und Erscheinungsformen sowie die Auswirkungen auf die Lebensrealitäten von Betroffenen. Darüber hinaus besprechen wir gemeinsam Möglichkeiten, antimuslimischem Rassismus entgegen zu treten.

Donnerstag, 14. Mai, 16-18 Uhr
ODER
Mittwoch, 27. Mai, 16-18 Uhr
ODER
Dienstag, 9. Juni 2020 12-14 Uhr

Antisemi_Gender

In der Berichterstattung über rassistische und antisemitische Attentate wird immer wieder auch der Frauen*hass der Täter diskutiert. Wie hängen Antifeminismus und Antisemitismus, Sexismus und Judenfeindschaft, Gender und Verschwörungstheorien zusammen - historisch und aktuell?
Ziel des Webinars ist es, die Verschränkungen dieser Phänomene?in den Blick zu nehmen und ihren antiemanzipatorischen Charakter herauszuarbeiten.
 
Mittwoch, 10. Juni 2020, 16-18 Uhr

Umgang mit Antisemitismus an der Schule

Wie erkennen wir Antisemitismus an der Schule, wie tritt er in Erscheinung und welche Handlungsstrategien gibt es dagegen? Das Webinar bietet Austauschmöglichkeiten und sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen, Merkmale und Funktionen von Antisemitismus zu erkennen. Ziel ist es, eine selbstreflexive Haltung zu entwickeln und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Darauf aufbauend werden Handlungsperspektiven entwickelt, um Kompetenzen im Umgang mit Antisemitismus zu stärken.

Das Seminar besteht aus zwei zusammengehörenden Modulen von jeweils zwei Stunden Dauer.
Max. 20 Teilnehmende
 
Modul 1: Dienstag, 2. Juni 2020, 16-18 Uhr
Modul 2: Mittwoch, 17. Juni 2020 16-18:00 Uhr

Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Raum

Wie erkennen wir Antisemitismus im pädagogischen Raum, wie zeigen sich antisemitische Einstellungen bei Jugendlichen heute und welche Handlungsstrategien gibt es dagegen?
 
Das Webinar bietet Austauschmöglichkeiten und sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen, Merkmale und Funktionen von Antisemitismus zu erkennen. Ziel ist es, eine selbstreflexive Haltung zu entwickeln und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Darauf aufbauend werden pädagogische Handlungsperspektiven entwickelt, um Kompetenzen im Umgang mit Antisemitismus zu stärken.

Das Seminar besteht aus zwei zusammengehörenden Modulen von jeweils zwei Stunden Dauer. 
Max. 20 Teilnehmende
 
Modul 1: Donnerstag, 18. Juni 2020 16-18 Uhr
Modul 2: Freitag, 26. Juni 2020 10-12 Uhr

Diskriminierung am Arbeitsplatz

Diskriminierung ist leider traurige Realität, nicht zuletzt auch in der Arbeitswelt. Doch wo fängt sie an – und wann wird sie juristisch relevant? Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz hat der Gesetzgeber ein wichtiges Werkzeug gegen Diskriminierung geschaffen, über dessen genaue Möglichkeiten jedoch viel Unklarheit herrscht – bei Arbeitnehmer*innen wie Arbeitgeber*innen.
Im Webinar beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen von Diskriminierung und geben einen Überblick über die Funktionsweise des AGG.
 
Donnerstag, 18. Juni 2020 15-17 Uhr

Webinare in Kooperation mit MAKKABI Deutschland e.V.

Antisemitismus im Fußball

Bei diesem Webinar möchten wir uns nach einem kurzen Überblick zu Ursachen und heutigen Formen von Antisemitismus konkreter mit Vorfällen im Amateur- und Profi-Fußballbereich beschäftigen, um mögliche Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und zu besprechen.
 
Mittwoch, 3. Juni 2020 16-18 Uhr

 

Antisemitismus im Fußball – ein Gespräch

Gespräch mit Alon Meyer, Präsident von MAKKABI Deutschland e.V. und TuS Makkabi Frankfurt e.V., zu antisemitischen Vorfällen gegen Makkabi. Neben einem Überblick von den Dimensionen, die die Angriffe gegen Makkabi haben, möchten wir intensiver auf die vielseitigen Formen eingehen, wie Makkabi selbst aktiv gegen Antisemitismus und Diskriminierung vorgeht. Auch soll eine Analyse anschließen, welche Maßnahmen und welche Akteure noch verstärkt eingebunden werden sollten.
 
Freitag, 19. Juni 2020 10-12 Uhr

Tuesday Talk - Webinare mit externen Gästen

Wie umgehen mit Hass und Radikalisierung im Netz? Wie sieht die Situation Geflüchteter in Griechenland aus und was ist der Stand im Mordfall Walter Lübcke?  Zu diesen und weiteren Themen laden wir einmal wöchentlich Expert*innen zum Gespräch. Die digitalen Talks laufen über die Plattform Zoom und werden moderiert von Adrian Oeser (Hessischer Rundfunk).
Teilnehmende können Fragen stellen und in den Austausch miteinander treten.
Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich bequem online anmelden oder den Talk anmeldefrei im YouTube-Stream verfolgen.

Termine im Mai, jeweils dienstags von 17 bis 18.30 Uhr:

Dienstag, 26. Mai: Drei Monate nach dem Terroranschlag von Hanau – Gespräch mit der Initiative 19. Februar

Dienstag, 2. Juni: Extremismusforscherin Julia Ebner über Radikalisierung und Hass im Netz

Dienstag, 9. Juni: Autorin Deborah Feldman über ihren autobiografischen Roman "Unorthodox" und die darauf basierende Netflix-Serie

Dienstag, 16. Juni: WDR-Journalistin Isabel Schayani und Arzt Christoph Zenses über die Lage Geflüchteter in Griechenland, insbesondere im Camp Moria

Dienstag, 23. Juni: Romeo Franz (Abgeordneter im Europäischen Parlament für Bündnis 90/Die Grünen) zur Situation von Rom*nja in Zeiten von Corona

Dienstag, 30. Juni: Die Journalist*innen Martín Steinhagen und Andrea Röpke über den Mordfall Walter Lübcke

Weitere digitale Veranstaltungen

Donnerstag, 18. Juni, 18 Uhr Gespräch über die Causa #Mbembe mit 
Ijoma Mangold (Die ZEIT) und René Aguigah (Deutschlandfunk Kultur) 
 
Donnerstag, 25. Juni, 18 Uhr Gespräch mit Dzoni Sichelschmidt (Sozialpädagoge) über Schule und die Diskriminierung von Rom*nja

Angebote für Gruppen

Schulen, Vereine, Unternehmen und andere Institutionen oder Gruppen können digitale Fortbildungen zu den Themen Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Rechte Ideologie buchen.

Interessierte Gruppen wenden sich bitte mit einer kurzen Erläuterung ihres Anliegens an Birthe Pater unter erwachsenenbildung@bs-anne-frank.de

Fortbildungen

Religiöse Vielfalt

Religiöse Vielfalt gehört Alltag an Schulen. Doch zunehmend berichten Pädagog*innen von problematischen Fällen im Zusammenhang mit Religion und Religiösität - nicht zuletzt, weil sie von öffentlichen Debatten, medialen Bildern und juristischen Auseinandersetzungen irritiert sind.
Wir unterstützen Pädagog*innen bei der Auseinandersetzung mit Religion in ihrem Berufsalltag. Neben der Vertiefung von Kenntnissen zu den Themen religiöse Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte fragen wir danach, welche Formen der Diskriminierung von Religion(en) es gibt - und wie sie im Schulalltag bewältigt werden können.

Antisemitismus

Wie zeigen sich antisemitische Einstellungen bei Jugendlichen heute – und warum? Welche pädagogischen Handlungsstrategien gibt es?
Die Fortbildung unterstützt Sie und Ihr Kollegium bei der Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Antisemitismus im pädagogischen Raum.
Folgende Schwerpunkte sind möglich: 

  • Antisemitismus nach 1945
  • Antisemitismus im Kontext des Nahostkonflikts
  • Islamistischer Antisemitismus
  • Antisemitismus im Kontext von Globalisierungs- und Kapitalismuskritik

Für Fachkräfte aus dem Bereich Schule findet die Die Fortbildung im Rahmen des Projekts "Antisemi-was? Umgang mit Antisemitismus an der Schule" in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium statt.
  
Zum Projektflyer

Rassismus

Nicht erst seit Pegida und Co. sind offene Rassismen Teil unserer Gesellschaft und prägen das Leben vieler Betroffener. Auch zahlreiche alltägliche Begriffe und Bilder entstammen kolonialrassistischen Vorstellungen oder basieren auf Ideologien der Ungleichwertigkeit.
Die Fortbildung sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen von Rassismus zu erkennen und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Außerdem wird diskutiert, wie Empowerment in der pädagogischen Arbeit möglich sein kann.

Diskriminierung

Angefangen bei Schimpfwörtern wie "Du Homo" oder "Du Jude" sowie anderen abwertenden Zuschreibungen, kann Diskriminierung im pädagogischen Alltag in unterschiedlichen Formen auftreten.
Die Fortbildung geht auf die spezifischen Mechanismen und Funktionen unterschiedlicher Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus und Homosexuellenfeindlichkeit ein und stellt Ansätze vor, wie Pädagog*innen in der Arbeit mit Jugendlichen auf Diskriminierungen kompetent reagieren können.

Rechte Ideologien

Rechte und menschenfeindliche Haltungen bei Jugendlichen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Während sich Szene-Codes und Begriffe ändern können, bleiben Ideologie(n) und Strategie(n) rechter Akteur*innen jedoch meist konstant.
Die Fortbildung schult Pädagog*innen darin, rechte Ideologien bei Schüler*innen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu intervenieren.

Neues Fortbildungsangebot für Betriebe

Wenn Rechtspopulismus zur Normalität wird

Auch im beruflichen Umfeld sind rechtspopulistische Äußerungen und Akteur*innen kein Einzelfall. Betriebsleiter*innen, Ausbilder*innen und andere Verantwortliche müssen darauf reagieren, um ein angstfreies Arbeits- und Aktivitätenumfeld für alle Mitarbeiter*innen zu garantieren.
In der Fortbildung wird ein sicherer Umgang mit rechtspopulistischen Äußerungen und Akteur*innen erarbeitet.

Radikalisierung

Ob Begeisterung für die Teilnahme am so genannten "heiligen Krieg" oder Zustimmungen zu Aussagen und Übergriffen rechter und (neo)nazistischer Akteur*innen: Radikalisierung von Jugendlichen ist eine konkrete Herausforderung für Pädagog*innen.
In der Fortbildung erarbeiten wir, wie Pädagog*innen mit Jugendlichen umgehen können, die andere aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung abwerten und bedrohen. Pädagog*innen erhalten sowohl Unterstützung in akuten Konfliktlagen sowie langfristige Begleitung und Stärkung im pädagogischen Alltag.

Angebote historischer Bildung

Historischer Stadtrundgang

Im Stadtteil Dornbusch wurde Anne Frank geboren. Wie erinnert man sich heute dort an die Zeit, in der sie gelebt hat?Auf einem Stadtrundgang durch den Stadtteil werden beispielhaft verschiedene Formen der Erinnerung thematisiert und diskutiert, an welchen Orten an Geschichte erinnert wird und auf welche Weise dies jeweils geschieht.

Gespräche mit Zeitzeug*innen

Die Erzählungen von Menschen, die den Nationalsozialismus er- und überlebt haben, bieten einen lebendigen, einzigartigen Zugang zu Geschichte. Zeitzeug*innengespräche sind generationenübergreifende Begegnungen und eine ganz besondere Möglichkeit zum Dialog.
Die Gespräche finden am späten Vormittag statt und dauern etwa zwei Stunden. Die Moderation übernimmt die Bildungsstätte Anne Frank.

Projekte für junge Erwachsene

Was unternehmen!

In der Global City Frankfurt sowie im Rhein-Main-Gebiet ist Vielfalt in der Arbeitswelt längst Realität. Anerkennung, Respekt und gegenseitiges Verständnis gehören zu den Kernkompetenzen in der heutigen Arbeitswelt.
Im Rahmen von Workshops und Konfliktberatungen unterstützen wir Unternehmen und Betriebe, Vielfalt als Chance zu nutzen und ein demokratisches Miteinander am Arbeitsplatz zu sichern.

Die Workshops richten sich an Gruppen von Auszubildenden, Ausbilder*innen sowie andere Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen und können mit zwei Schwerpunkten gebucht werden:

  • Diversity als Herausforderung und Chance

  • Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen im Team

Beratungen können je nach Bedarf einmalige Termine oder längerfristige Prozessbegleitung von Einzelnen oder Teams sein.

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