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Saba-Nur Cheema
069 560 002 31
scheema@bs-anne-frank.de

Vorträge zu unseren Themen

Zu den Themen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung bieten wir viele unterschiedliche Vorträge für Vereine, Sozialverbände und Institutionen an.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Saba-Nur Cheema: scheema@bs-anne-frank.de

Erwachsenenbildung

Bilder von brennenden Israelflaggen in Berlin, Begriffe wie "Kopftuchmädchen" oder "Dönermorde" sowie die Verunglimpfung von inklusiver Sexualerziehung als "Frühsexualisierung" - alle diese medialen Phänomene beinflussen pädagogische Orte und pädagogisches Arbeiten. Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen und andere pädagogische Fachkräfte sind gefordert, einen kompetenten Umgang mit diskriminierenden Aussagen und Handlungen im pädagogischen Raum zu finden.

In den Fortbildungen für Fachkräfte erarbeiten Sie sich mit unseren Trainer*innen einen qualifizierten Umgang mit Schwerpunktthemen, die wir auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrungen entwickelt haben und gerne auf Ihre spezifischen Wünsche und Bedürfnisse anpassen:


Neben diesen Fortbildungen umfasst unser Bildungsangebot für Erwachsene auch Zeitzeug*innengesprächehistorische Stadtrundgänge und politische Bildung im Betrieb.

Die Fortbildungen setzen sich aus drei Aspekten zusammen:

  • Wissen Zunächst wird Ihr Wissen zum Thema aufgefrischt oder vertieft.
  • Haltung Es geht stets auch um die kritische Reflexion der eigenen Haltung zum Thema. Kaum jemand ist frei von Vorurteilen.
  • Handlung Dann werden wir Ihnen Methoden und mögliche Handlungsoptionen für Ihre praktische Arbeit vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Schließlich beraten wir Sie, wie Sie diese Konzepte in Ihrem Berufsalltag praktisch anwenden können.

Fortbildungen

Religiöse Vielfalt

Religiöse Vielfalt gehört Alltag an Schulen. Doch zunehmend berichten Pädagog*innen von problematischen Fällen im Zusammenhang mit Religion und Religiösität - nicht zuletzt, weil sie von öffentlichen Debatten, medialen Bildern und juristischen Auseinandersetzungen irritiert sind.
Wir unterstützen Pädagog*innen bei der Auseinandersetzung mit Religion in ihrem Berufsalltag. Neben der Vertiefung von Kenntnissen zu den Themen religiöse Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte fragen wir danach, welche Formen der Diskriminierung von Religion(en) es gibt - und wie sie im Schulalltag bewältigt werden können.

Antisemitismus

Offener Judenhass ist in Deutschland heutzutage verpönt - zumindest vordergründig. Dennoch äußert er sich gegenwärtig auf vielfältige Weise: auch im Schulalltag treten Antisemitische Äußerungen vom Schimpfwort bis zur Verschwörungstheorie auf.
In der Fortbildung erfahren Pädagog*innen, woran sie spezifische Formen antisemitischer Einstellungen heute  erkennen können und welche Funktionen diese Ressentiments für unterschiedliche Gruppen von Schüler*innen haben.
Darüber hinaus werden pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Antisemitismus erarbeitet.

Zum Themenkomplex Antisemitismus bieten wir vier Fortbildungen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten an:

  • Erinnerung an den Holocaust und Nationalsozialismus

  • Antisemitismus nach 1945

  • Antisemitismus im Kontext von Globalisierung und Ökonomiekritik

  • Islamistischer Antisemitismus

  • Antisemitismus und Nahostkonflikt

Rassismus

Nicht erst seit Pegida und Co. sind offene Rassismen Teil unserer Gesellschaft und prägen das Leben vieler Betroffener. Auch zahlreiche alltägliche Begriffe und Bilder entstammen kolonialrassistischen Vorstellungen oder basieren auf Ideologien der Ungleichwertigkeit.
Die Fortbildung sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen von Rassismus zu erkennen und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Außerdem wird diskutiert, wie Empowerment in der pädagogischen Arbeit möglich sein kann.

Diskriminierung

Angefangen bei Schimpfwörtern wie "Du Homo" oder "Du Jude" sowie anderen abwertenden Zuschreibungen, kann Diskriminierung im pädagogischen Alltag in unterschiedlichen Formen auftreten.
Die Fortbildung geht auf die spezifischen Mechanismen und Funktionen unterschiedlicher Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus und Homosexuellenfeindlichkeit ein und stellt Ansätze vor, wie Pädagog*innen in der Arbeit mit Jugendlichen auf Diskriminierungen kompetent reagieren können.

Rechte Ideologien

Rechte und menschenfeindliche Haltungen bei Jugendlichen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Während sich Szene-Codes und Begriffe ändern können, bleiben Ideologie(n) und Strategie(n) rechter Akteur*innen jedoch meist konstant.
Die Fortbildung schult Pädagog*innen darin, rechte Ideologien bei Schüler*innen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu intervenieren.

Neues Fortbildungsangebot für Betriebe

Wenn Rechtspopulismus zur Normalität wird

Auch im beruflichen Umfeld sind rechtspopulistische Äußerungen und Akteur*innen kein Einzelfall. Betriebsleiter*innen, Ausbilder*innen und andere Verantwortliche müssen darauf reagieren, um ein angstfreies Arbeits- und Aktivitätenumfeld für alle Mitarbeiter*innen zu garantieren.
In der Fortbildung wird ein sicherer Umgang mit rechtspopulistischen Äußerungen und Akteur*innen erarbeitet.

Radikalisierung

Ob Begeisterung für die Teilnahme am so genannten "heiligen Krieg" oder Zustimmungen zu Aussagen und Übergriffen rechter und (neo)nazistischer Akteur*innen: Radikalisierung von Jugendlichen ist eine konkrete Herausforderung für Pädagog*innen.
In der Fortbildung erarbeiten wir, wie Pädagog*innen mit Jugendlichen umgehen können, die andere aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung abwerten und bedrohen. Pädagog*innen erhalten sowohl Unterstützung in akuten Konfliktlagen sowie langfristige Begleitung und Stärkung im pädagogischen Alltag.

Angebote historischer Bildung

Historischer Stadtrundgang

Im Stadtteil Dornbusch wurde Anne Frank geboren. Wie erinnert man sich heute dort an die Zeit, in der sie gelebt hat?Auf einem Stadtrundgang durch den Stadtteil werden beispielhaft verschiedene Formen der Erinnerung thematisiert und diskutiert, an welchen Orten an Geschichte erinnert wird und auf welche Weise dies jeweils geschieht.

Gespräche mit Zeitzeug*innen

Die Erzählungen von Menschen, die den Nationalsozialismus er- und überlebt haben, bieten einen lebendigen, einzigartigen Zugang zu Geschichte. Zeitzeug*innengespräche sind generationenübergreifende Begegnungen und eine ganz besondere Möglichkeit zum Dialog.
Die Gespräche finden am späten Vormittag statt und dauern etwa zwei Stunden. Die Moderation übernimmt die Bildungsstätte Anne Frank.

Projekte für junge Erwachsene

Demokratieprofis am Werk

In der Global City Frankfurt sowie im Rhein-Main-Gebiet ist Vielfalt in der Arbeitswelt längst Realität. Anerkennung, Respekt und gegenseitiges Verständnis gehören zu den Kernkompetenzen in der heutigen Arbeitswelt.
Im Rahmen von Workshops und Konfliktberatungen unterstützen wir Unternehmen und Betriebe, Vielfalt als Chance zu nutzen und ein demokratisches Miteinander am Arbeitsplatz zu sichern.

Die Workshops richten sich an Gruppen von Auszubildenden, Ausbilder*innen sowie andere Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen und können mit zwei Schwerpunkten gebucht werden:

  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung

  • Rechtspopulismus und rechte Ideologien

 

Beratungen können je nach Bedarf einmalige Termine oder längerfristige Prozessbegleitung von Einzelnen oder Teams sein.

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