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Kontakt

Lena Reichstetter
069 560 002 58
erwachsenenbildung@bs-anne-frank.de

Vorträge zu unseren Themen

Zu den Themen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung bieten wir viele unterschiedliche Vorträge für Vereine, Sozialverbände und Institutionen an.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Saba-Nur Cheema: scheema@bs-anne-frank.de

Erwachsenenbildung

Politische Bildung in Zeiten der Pandemie - unsere digitalen Angebote

Unsere Fortbildungen gibt es jetzt auch digital: Mit unserem neuen Webinar-Programm sorgen wir gemeinsam dafür, dass auch während der Corona-Krise andere wichtige Themen nicht aus dem Blick geraten!

Erwachsenenbildung

Bilder von brennenden Israelflaggen in Berlin, Begriffe wie "Kopftuchmädchen" oder "Dönermorde" sowie die Verunglimpfung von inklusiver Sexualerziehung als "Frühsexualisierung" - alle diese medialen Phänomene beinflussen pädagogische Orte und pädagogisches Arbeiten. Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen und andere pädagogische Fachkräfte sind gefordert, einen kompetenten Umgang mit diskriminierenden Aussagen und Handlungen im pädagogischen Raum zu finden.

In den Fortbildungen für Fachkräfte erarbeiten Sie sich mit unseren Trainer*innen einen qualifizierten Umgang mit Schwerpunktthemen, die wir auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrungen entwickelt haben und gerne auf Ihre spezifischen Wünsche und Bedürfnisse anpassen:


Neben diesen Fortbildungen umfasst unser Bildungsangebot für Erwachsene auch Zeitzeug*innengesprächehistorische Stadtrundgänge und politische Bildung im Betrieb.

Die Fortbildungen setzen sich aus drei Aspekten zusammen:

  • Wissen Zunächst wird Ihr Wissen zum Thema aufgefrischt oder vertieft.
  • Haltung Es geht stets auch um die kritische Reflexion der eigenen Haltung zum Thema. Kaum jemand ist frei von Vorurteilen.
  • Handlung Dann werden wir Ihnen Methoden und mögliche Handlungsoptionen für Ihre praktische Arbeit vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Schließlich beraten wir Sie, wie Sie diese Konzepte in Ihrem Berufsalltag praktisch anwenden können.

Fortbildungen & Webinare

Webinare

Unsere Webinare laufen über die Plattform Zoom und sind kostenfrei.

Bitte melden Sie sich mit Angabe des Webinar-Titels unter erwachsenenbildung@bs-anne-frank.de an. Daraufhin erhalten Sie ihre Zugangsdaten.

Informationen zum technischen Ablauf

Nichts gelernt aus dem NSU?

Halit Yozgat wurde am 6. April 2006 in seinem Internetcafe in Kassel vom NSU ermordet. Bis zur "Selbstenttarnung" des NSU im Jahr 2011 wurde seine Familie von den Ermittlungsbehörden verdächtigt. Wir sprechen mit Ayse Gülec von der Initiative 6. April über Gedenken heute und in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie.

Montag, 6. April, 16 Uhr

Antisemi-was?

Wie zeigen sich antisemitische Einstellungen bei Jugendlichen heute – und warum? Welche pädagogischen Handlungsstrategien gibt es?
Die Fortbildung unterstützt Sie und Ihr Kollegium bei der Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Antisemitismus im pädagogischen Raum.

Das Seminar besteht aus zwei zusammengehörenden Modulen.

Donnerstag, 9. April, 16-18 Uhr (Modul 1)
Mittwoch, 22. April, 16-18 Uhr (Modul 2)

 

What about Xavier Naidoo?

Rassistisch, antisemitisch, Reichsbürger nah,..Alles nur Kampagne? Die Ereignisse um Xavier Naidoo überschlagen sich gerade. Sie verunsichern aber auch. Woher kommen die Vorwürfe gegen Xavier Naidoo? Sind sie neu? In diesem Webinar werden wir uns den Fragen und der Causa Naidoo genauer widmen.

Mittwoch, 15.April, 17-18.30 Uhr &
Mittwoch, 6. Mai, 17-18.30 Uhr

Wie reden über Hanau?

Nach dem Terroranschlag von Hanau, bei dem am 19. Februar neun junge Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden, sind viele Jugendliche und junge Erwachsene verunsichert, haben Angst und viele Fragen. Im Webinar wollen wir Raum geben, um Fragen, Gefühle und Bedenken zu diskutieren und Ideen für konstruktive Gesprächsangebote im Schulalltag zu diskutieren.

Dienstag, 14. April, 16-17.30 Uhr
Mittwoch, 29. April 16-17.30 Uhr

Zeitzeugengespräch mit Zvi Cohen

Digitales Zeitzeugengespräch mit dem Holocaust-Überlebenden Zvi Cohen aus Israel, moderiert von Adrian Oeser (Hessischer Rundfunk).

Donnerstag, 16. April, 16-17.30 Uhr
Donnerstag, 7. Mai, 16-17.30 Uhr

Nationalismus und Corona

Der Kampf gegen die globale Pandemie zeichnet sich vor allem durch nationale Aktionspläne aus: Grenzen werden geschlossen, Ausgangssperren verhängt und Notstandsregelungen treten in Kraft, während die Schuld bei den anderen Staaten gesucht wird. In dem Webinar setzen wir uns mit der Frage auseinander, in wieweit die Corona-Krise als Vehikel des Nationalismus dient und welche Gefahren das birgt.

Montag, 20. April: 17-18.30 Uhr &
Donnerstag, 30. April: 17-18.30 Uhr


Rassismus im Fußball

In unserem Webinar werfen wir einen Blick in die Geschichte und Gegenwart rassistischer Fälle im professionellen Fußballgeschehen. Beschäftigen werden uns die Fragen: Sind die Beleidigungen gegen Dietmar Hopp das gleiche wie die Beleidigungen gegen Schwarze Spieler? Und was sind Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus im Stadion, auf dem Platz und von den Rängen vorzugehen?

Dienstag, 21.April, 16-17.30 Uhr &
Dienstag, 28.April, 16-17.30 Uhr

       

Hass auf Schwarz: Antischwarzer Rassismus

In den vergangenen fünf Jahren wurde jede zweite Schwarze Person in Deutschland rassistisch beleidigt oder angegriffen. Dabei muss es nicht immer körperlich gewaltvoll zugehen: Häufig sind es Alltagssituationen, die Schwarzen Menschen täglich widerfahren. Im Webinar möchten wir über Rassismus gege Schwarze Menschen sprechen, und über die Herausforderungen und Notwendigkeiten, die sich dadurch für den pädagogischen Alltag ergeben.

Das Webinar wird gefördert vom Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt.

Mittwoch, 23. April:
10-11.30 Uhr Einführungsvortrag
von Laura Digoh-Ersoy (KARFI – Schwarzes Bildungskollektiv)
12.30-14 Uhr Webinar


Antisemi-Gender

In der Berichterstattung über die rassistischen und antisemitischen Attentate von Halle und Hanau wurde auch immer wieder der Frauenhass der Täter diskutiert. Doch wie hängen Antisemitismus und Frauenhass zusammen - aktuell und historisch? Inwiefern sind antisemitische Stereotype vergeschlechtlicht? Welche Rolle spielt die Geschlechterordnung in der Fantasie von der "Volksgemeinschaft"?
Über diese und andere Fragen zum Zusammenhang von Antisemitismus und Sexismus wollen wir im Rahmen dieses Webinars diskutieren.

Montag, 11. Mai, 17-18.30 Uhr &
Montag, 18.Mai, 17-18.30 Uhr

Antimuslimischer Rassismus

Warum ist es wichtig, von antimuslimischem Rassismus zu sprechen? In diesem Webinar analysieren wir die Mechanismen und Erscheinungsformen sowie die Auswirkungen auf die Lebensrealitäten von Betroffenen. Darüber hinaus besprechen wir gemeinsam Möglichkeiten, antimuslimischem Rassismus entgegen zu treten.

Donnerstag, 14. Mai, 16-18 Uhr
Mittwoch, 27. Mai, 16-18 Uhr

Schauplatz Schule – Rassismus und Diskriminierung erkennen, benennen und anpacken

Die Webinarreihe richtet sich exklusiv an Lehramtsstudierende und Referendar*innen im Sommersemester 2020!

Jeweils donnerstags von 16-18 Uhr
Termine: 30. April, 14. Mai, 28. Mai, 18. Juni

Fortbildungen

Religiöse Vielfalt

Religiöse Vielfalt gehört Alltag an Schulen. Doch zunehmend berichten Pädagog*innen von problematischen Fällen im Zusammenhang mit Religion und Religiösität - nicht zuletzt, weil sie von öffentlichen Debatten, medialen Bildern und juristischen Auseinandersetzungen irritiert sind.
Wir unterstützen Pädagog*innen bei der Auseinandersetzung mit Religion in ihrem Berufsalltag. Neben der Vertiefung von Kenntnissen zu den Themen religiöse Vielfalt, Demokratie und Menschenrechte fragen wir danach, welche Formen der Diskriminierung von Religion(en) es gibt - und wie sie im Schulalltag bewältigt werden können.

Antisemitismus

Wie zeigen sich antisemitische Einstellungen bei Jugendlichen heute – und warum? Welche pädagogischen Handlungsstrategien gibt es?
Die Fortbildung unterstützt Sie und Ihr Kollegium bei der Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Antisemitismus im pädagogischen Raum.
Folgende Schwerpunkte sind möglich: 

  • Antisemitismus nach 1945
  • Antisemitismus im Kontext des Nahostkonflikts
  • Islamistischer Antisemitismus
  • Antisemitismus im Kontext von Globalisierungs- und Kapitalismuskritik

Für Fachkräfte aus dem Bereich Schule findet die Die Fortbildung im Rahmen des Projekts "Antisemi-was? Umgang mit Antisemitismus an der Schule" in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium statt.
  
Zum Projektflyer

Rassismus

Nicht erst seit Pegida und Co. sind offene Rassismen Teil unserer Gesellschaft und prägen das Leben vieler Betroffener. Auch zahlreiche alltägliche Begriffe und Bilder entstammen kolonialrassistischen Vorstellungen oder basieren auf Ideologien der Ungleichwertigkeit.
Die Fortbildung sensibilisiert dafür, unterschiedliche Formen von Rassismus zu erkennen und die Perspektiven von Betroffenen ernst zu nehmen. Außerdem wird diskutiert, wie Empowerment in der pädagogischen Arbeit möglich sein kann.

Diskriminierung

Angefangen bei Schimpfwörtern wie "Du Homo" oder "Du Jude" sowie anderen abwertenden Zuschreibungen, kann Diskriminierung im pädagogischen Alltag in unterschiedlichen Formen auftreten.
Die Fortbildung geht auf die spezifischen Mechanismen und Funktionen unterschiedlicher Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus und Homosexuellenfeindlichkeit ein und stellt Ansätze vor, wie Pädagog*innen in der Arbeit mit Jugendlichen auf Diskriminierungen kompetent reagieren können.

Rechte Ideologien

Rechte und menschenfeindliche Haltungen bei Jugendlichen können sich auf unterschiedliche Weise äußern. Während sich Szene-Codes und Begriffe ändern können, bleiben Ideologie(n) und Strategie(n) rechter Akteur*innen jedoch meist konstant.
Die Fortbildung schult Pädagog*innen darin, rechte Ideologien bei Schüler*innen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu intervenieren.

Neues Fortbildungsangebot für Betriebe

Wenn Rechtspopulismus zur Normalität wird

Auch im beruflichen Umfeld sind rechtspopulistische Äußerungen und Akteur*innen kein Einzelfall. Betriebsleiter*innen, Ausbilder*innen und andere Verantwortliche müssen darauf reagieren, um ein angstfreies Arbeits- und Aktivitätenumfeld für alle Mitarbeiter*innen zu garantieren.
In der Fortbildung wird ein sicherer Umgang mit rechtspopulistischen Äußerungen und Akteur*innen erarbeitet.

Radikalisierung

Ob Begeisterung für die Teilnahme am so genannten "heiligen Krieg" oder Zustimmungen zu Aussagen und Übergriffen rechter und (neo)nazistischer Akteur*innen: Radikalisierung von Jugendlichen ist eine konkrete Herausforderung für Pädagog*innen.
In der Fortbildung erarbeiten wir, wie Pädagog*innen mit Jugendlichen umgehen können, die andere aufgrund ihrer Herkunft, ihres Glaubens, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung abwerten und bedrohen. Pädagog*innen erhalten sowohl Unterstützung in akuten Konfliktlagen sowie langfristige Begleitung und Stärkung im pädagogischen Alltag.

Angebote historischer Bildung

Historischer Stadtrundgang

Im Stadtteil Dornbusch wurde Anne Frank geboren. Wie erinnert man sich heute dort an die Zeit, in der sie gelebt hat?Auf einem Stadtrundgang durch den Stadtteil werden beispielhaft verschiedene Formen der Erinnerung thematisiert und diskutiert, an welchen Orten an Geschichte erinnert wird und auf welche Weise dies jeweils geschieht.

Gespräche mit Zeitzeug*innen

Die Erzählungen von Menschen, die den Nationalsozialismus er- und überlebt haben, bieten einen lebendigen, einzigartigen Zugang zu Geschichte. Zeitzeug*innengespräche sind generationenübergreifende Begegnungen und eine ganz besondere Möglichkeit zum Dialog.
Die Gespräche finden am späten Vormittag statt und dauern etwa zwei Stunden. Die Moderation übernimmt die Bildungsstätte Anne Frank.

Projekte für junge Erwachsene

Was unternehmen!

In der Global City Frankfurt sowie im Rhein-Main-Gebiet ist Vielfalt in der Arbeitswelt längst Realität. Anerkennung, Respekt und gegenseitiges Verständnis gehören zu den Kernkompetenzen in der heutigen Arbeitswelt.
Im Rahmen von Workshops und Konfliktberatungen unterstützen wir Unternehmen und Betriebe, Vielfalt als Chance zu nutzen und ein demokratisches Miteinander am Arbeitsplatz zu sichern.

Die Workshops richten sich an Gruppen von Auszubildenden, Ausbilder*innen sowie andere Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen und können mit zwei Schwerpunkten gebucht werden:

  • Diversity als Herausforderung und Chance

  • Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen im Team

Beratungen können je nach Bedarf einmalige Termine oder längerfristige Prozessbegleitung von Einzelnen oder Teams sein.

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