Startseite > Ausstellungen > Homestory Deutschland

Homestory Deutschland. Schwarze Biographien in Geschichte und Gegenwart

Homestory Deutschland ist ein kollektives Selbstporträt. Es sind Biografien von 27 Schwarzen Persönlichkeiten aus drei Jahrhunderten und ihre unterschiedlichen Lebenswege in Deutschland. Unter den Porträtierten sind  beispielsweise der Holocaustüberlebende Theodor Wonja Michael oder der Philosoph Anton Wilhelm Amo, der im 18. Jahrhundert als Kind aus Ghana verschleppt wurde und später als Dozent an den philosophischen Fakultäten in Halle und Jena lehrte. Außerdem: May Ayim, eine Schwarze deutsche Dichterin, Aktivistin und bedeutende Mitbegründerin der jüngeren Schwarzen Bewegung in Deutschland.

In der Ausstellung werden sowohl Personen des öffentlichen Lebens als auch Frauen und Männer „von nebenan“ gezeigt. Es geht um die Weitergabe von gelebter Erfahrung und die Darstellung eines verdrängten Teils deutscher Geschichte (und Gegenwart), der durch die Erzählungen der Porträtierten präsent wird. Schwarze Perspektiven und Reflexionen, Beiträge und Verdienste erfahren dabei als Quelle eines vielstimmigen und gemeinschaftlichen Wissens eine besondere Würdigung.

 

Zum Infoflyer und Begleitprogramm

Zu den pädagogischen Angeboten