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Fragiler Konsens

Antisemitismuskritische Bildung in der Migrationsgesellschaft

Meron Mendel und Astrid Messerschmidt versammeln im Band "Fragiler Konsens" Texte, die aktuelle Entwicklungen von Antisemitismus und verschiedene Ansätze seiner Kritik analysieren.


Antisemitismus ist in Deutschland ein beständiges Problem. Von der Öffentlichkeit verpönt, bestehen Ressentiments gegen Juden etwa in verkürzter Kapitalismuskritik oder in der radikalen Ablehnung des Staates Israel. Mit der zunehmenden Einwanderung nach Deutschland verschärft sich diese Konstellation: In der migrationsfeindlichen Abwehr gegen fremd gemachte Andere wird der Antisemitismus derer, die sich zu einer national definierten Mehrheitsgesellschaft zählen, oft den angeblich Fremden zugeschrieben. Der Band fragt, wie Bildungsarbeit auf diese Entwicklung reagieren kann.

Das Buch kann über die Website des Campus Verlags bestellt werden - dort gibt es auch eine Leseprobe!